#63 Von 0 auf 5 Mio Views: Wie Maray Paul mit KI-Content durchstartet
Wie Sie als Projektmanagerin mit Kreativität, Mut und KI den Sprung zur erfolgreichen Creator-Personal-Brand schafft.
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Kernaussagen
- Maray Paul berichtet, dass ihr erster Post Mitte Dezember 2024 erschien und ein Bildgeneratorenvergleich im Mai 2025 mit 850.000 Impressionen durch die Decke ging.
- Maray Paul erklärt, dass sich Bild- und Videogeneratoren in regem Wettbewerb so schnell entwickeln, dass ein heute gutes Tool morgen schon überholt sein kann.
- Maray Paul beobachtet, dass man statt vieler Einzeltools zunehmend Plattformen nutzt, die viele Bild- und Videogeneratoren bündeln und teils ganze Workflows integrieren, was die Arbeit professionalisiert, aber industrieller und weniger kreativ macht.
- Maray Paul hält den Einstieg in KI-Videos für einfacher als gedacht: Man müsse testen, brauche Kreativität und Geduld und dürfe nicht erwarten, alles aus dem Kopf eins zu eins umsetzen zu können.
- Maray Paul erlebt bei Unternehmen große Unterschiede: Manche haben sich zu wenig mit KI beschäftigt, andere halten wegen perfekt inszenierter KI-Videos alles für möglich, obwohl es noch viele Grenzen gibt.
Aus dem Transkript zusammengefasst, Stand der Folge vom 25. März 2026.
Shownotes
Darüber sprechen wir
In der heutigen Folge von 365 Checkpoint spreche ich mit Maray Paul, Projektmanagerin, KI-Content-Creatorin und LinkedIn-Erfolgsgeschichte. Wir tauchen ein in ihre Reise von 50 Kontakten zu Millionen von Views, reden über KI-Bild- und Videogeneratoren, Workflows und darüber, was KI für Kreativität, Microsoft 365 und Unternehmen bedeutet.
Maray Paul auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/maray-paul/
Maray’s Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/@MarayMagsKreativ
Darüber sprechen wir:
Wie Maray KI-Bilder & KI-Videos testet – und warum sie über mehrere tausend Euro jährlich investiert
Welche Plattformen sie nutzt, um Workflows zu bündeln
Wie ihr 3‑minütiger Halloween-Kurzfilm entstand
Wo KI heute in Unternehmen an Grenzen stößt
Wie KI und Kreativberufe künftig zusammenfinden könnten
Kapitelübersicht (max. 15)
00:00 – Intro & Einstieg ins Thema KI-Content
00:41 – Vorstellung & Start der Folge
01:14 – Wer ist Maray Paul?
02:13 – Marays Content: KI-Bilder & KI-Videos im Vergleich
03:55 – mehrere tausend Euro für KI-Tools: Marays ehrlicher Blick auf Kosten & Nutzen
07:41 – Von Einzeltools zu Plattformen & Workflows
11:00 – Marays Weg: Marketing, Projektmanagement & YouTube
16:16 – Erste virale KI-Videos & LinkedIn-Wachstum
18:55 – 850.000 Impressions & erste Auftragsanfragen
23:55 – Wendigo-Halloweenfilm: 50 Stunden KI-Arbeit
29:52 – Einstieg in KI-Videos: einfacher als gedacht?
31:05 – KI im Arbeitsalltag & Microsoft 365
35:13 – Copilot & Create Experience im Praxiseinsatz
35:52 – Wie bereit sind Unternehmen für KI-Content?
38:05 – Zukunft: KI, Robotik und Kreativberufe
Ihr wollt mitdiskutieren, dann folgt jetzt eurem Host Daniel Rohregger auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/drohregger/
Transkript
Maschinell erstellt und redaktionell geprüft.
00:00 – Intro & Einstieg ins Thema KI-Content
Daniel Rohregger: Heute öffne ich die Tür vom Microsoft 365 Universum ein Stückchen und ich habe einen ganz besonderen Gast dabei. Von 50 Kontakten auf 5 Millionen Views auf LinkedIn in nur einem Jahr und das Ganze eigentlich nur mit ein paar KI Bildern und KI Videos. Maray Paul ist zu Gast und wir sprechen über ihren Weg von der IT Projektmanagerin zur KI Influencerin, wie sie hunderte Tools testet und das Ganze auch auf LinkedIn uns allen zeigt. Heute in der neuesten Folge von 365 Checkpoint, deinem Podcast rund ums Thema Microsoft 365. Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge 365 Checkpoint und schön, dass du wieder mit dabei bist.
00:41 – Vorstellung & Start der Folge
Daniel Rohregger: Mein Name ist Daniel Rohregger, ich bin Cloud Architekt und Copilot MVP. Schön, dass du heute hier reinhörst. Wir eröffnen heute etwas unsere Tore, nämlich wir sprechen über KI Bilder und KI Videogenerierung. Zu Gast heute Maray Paul. Schön, dass du da bist. Ich bin sehr, sehr gespannt, was du uns zu erzählen hast und dass du uns ’n bisschen auf deine Reise mitnimmst, die du im letzten Jahr gemacht hast. Herzlich willkommen, bitte stell dich doch einmal ganz kurz vor.
01:14 – Wer ist Maray Paul?
Maray Paul: Ja, hi, du hast mich ja schon gerade sehr schön vorgestellt. Mein Name ist Maray Paul. Ich bin hauptberuflich tatsächlich im Projektmanagement tätig, aber nebenberuflich bin ich Content Creator im Bereich KI und hab halt einen LinkedIn Kanal und auch einen YouTube Kanal, den ich allerdings ja im Moment ’n bisschen zu wenig bespiele, um ehrlich zu sein. Ich hoffe, dass ich da jetzt demnächst mal ’n bisschen mehr Zeit finde, weil der wird ’n bisschen stiefmütterlich behandelt.
02:13 – Marays Content: KI-Bilder & KI-Videos im Vergleich
Daniel Rohregger: Ja, vielleicht können wir den ein oder anderen motivieren, der heute mir zuhört, mal vorbeizuschauen und mal auch ein Abo dazulassen. Alle Informationen und Links zu Maray findet ihr natürlich wie immer in der Folgenbeschreibung. mal, du vergleichst regelmäßig, ich sag jetzt mal, KI Content Generierungstools für alle, die dich noch nicht, was sicherlich ein ein definitiver Mist ist für jeden, aber für alle, die dich noch nicht auf LinkedIn aktiv verfolgen, kannst du uns so einen kurzen Einblick geben, was man da so findet bei dir.
Maray Paul: Also, was ich auf meinem Kanal alles so mache, ja, ich stelle regelmäßig Bildgeneratoren und Videogeneratoren vor. bin auch relativ lange schon dabei, also als die ersten Bildgeneratoren so auf den Markt gekommen sind, so 2023 habe ich schon damit gestartet und damals ist für mich da so ’ne riesige Welt aufgegangen und ich habe mich dann megamäßig reingekniet und war so fasziniert. Ja, und das habe ich bis heute halt immer noch, diese Faszination und die teile ich dann halt auf LinkedIn und zeige dann halt, was im Moment ja, ein Bildgenerator A alles so kann. Und auch was ein Bildgenerator B alles so kann.
Maray Paul: Und wo vielleicht der eine besser ist als der andere. Und das Gleiche natürlich auch für den Videobereich. Also da gibt es sehr, sehr viele Tools auf dem Markt, mit denen man halt KI-Videos erstellen kann. Und da passiert immer sehr, sehr, sehr viel. Also was heute gut ist, muss morgen nicht gut sein. Da ist ein wirklich reger Wettbewerb. Und da halte ich natürlich die Leute, die mir folgen, immer auf dem Laufenden, und die kriegen dann halt auch mit, wenn es mal wieder ein Update gegeben hat und welches Tool aktuell State of the Art ist.
03:55 – mehrere tausend Euro für KI-Tools: Marays ehrlicher Blick auf Kosten & Nutzen
Daniel Rohregger: Das, also das ist ja ein sehr spannendes Thema und wir haben ja auch eine eigene Onlinekonferenz zur Copilot, wo wir auch immer wieder ganz viel versuchen, natürlich mit KI spannende Sachen zu machen. Hast du mal für dich zusammengezählt, gerade mit diesen verschiedensten KI Tools, da braucht man ja auch überall, gerade wenn es um Videogenerierung geht, verschiedene Abos. Hast du mal bei dir zusammengezählt, was du so im Monat oder oder im Quartal oder wie auch immer eine Woche da an an Abos oder an Kosten generell ungefähr so ausgibst?
Maray Paul: Soll ich jetzt mal ganz ehrlich sein, also ich bin ja aktuell an meiner Steuererklärung dran und ich habe, ich hab wirklich in dem Moment, wo ich die Abos abgeschlossen hab, also Gott sei Dank, ich muss da jetzt nicht auf das Geld achten und und gucken, rechnet sich das oder nicht. Ich, wie gesagt, ich hab halt auch noch ’nen Hauptjob und für mich ist das halt mehr als ein Nebenjob, sondern das ist für mich wirklich Leidenschaft. Also alles, was ich da mache, mache ich vor allem aus intrinsischer Motivation. Deswegen gucke ich da auch nicht großartig aufs Geld, ich teste alles, was geht.
Maray Paul: Tatsächlich habe ich im letzten Jahr, also 2025, von Januar bis Dezember rund oh Gott, darf man das so öffentlich sagen aber ich habe wirklich. 7.000 € für KI Tools ausgegeben.
Daniel Rohregger: Ja, das ist nicht schlecht. Also das heißt so ungefähr irgendwas um die 600 € im Monat für verschiedenste Generatoren, verschiedenste Sachen. Das ist natürlich schon, aber natürlich auch, sag ich mal, das ist jetzt kein Benchmark, wo jetzt jeder selber sich dafür privat, weil du beschäftigst dich ja wirklich auch und du machst ja auch wirklich den, den das gleiche Ergebnis teilweise, ne, das ist das gleiche Ziel in 3, 4, 5 Tools. Also gerade und bei Videos zum Beispiel gehen die ja auch ein bisschen länger. Ich Ich beispielsweise, ich muss sagen, ich verfolge deinen Content sehr, sehr gerne und und und schau mir das unfassbar gerne an.
Daniel Rohregger: Für mich kommen oft irgendwie 2 Sachen raus, weiß nicht, wie du das siehst, wir können ja mal so ein bisschen technisch reingehen. Ich finde, wenn man sich beispielsweise deinen deine Videovergleiche ansieht, man sieht definitiv Unterschiede immer. Also, es schaut immer alles ein bisschen unterschiedlich aus, ist ja auch klar. Aber es ist trotzdem oft schon jetzt gerade in der letzten Zeit, es ist alles sehr gut. teilweise, es ist unterschiedlich, es ist anders, das eine ist da ein bisschen besser, das andere ist dort ein bisschen besser, aber es ist teilweise einfach nur einfach ein bisschen anders. Wie nimmst du das wahr, also sprechen wir immer noch über ja, das eine hat jetzt eine Qualität erreicht, das andere doch gar nicht oder sagst du, nee, wir sind schon bei ganz vielen Sachen auf einem Level und da kommt es ein bisschen drauf an, wie gut kann man selber prompten oder wie funktioniert das Tool einfach oder wie schaut das Tool einfach aus.
Maray Paul: Also ich hol da so ein bisschen aus, erstmal grundsätzlich, ich kenn ja noch die Zeiten, da war ein KI Video oder bestand ein KI Video nur aus einem Zoom und zwar aus einem wirklich ganz minimalen Zoom. Also das ist, man denkt also, wenn ich jetzt so zurückdenke, immer noch, dass es man weiß, wie viele Jahre her, das ist natürlich Quatsch, es war 2023, als es halt wirklich nur ’n Zoom war. Seitdem hat sich natürlich sehr, sehr viel auch entwickelt und klar, wie gesagt, es ist da ein großer Wettbewerb da und man merkt immer, wie sich diese ganzen Tools gegenseitig übertrumpfen. und natürlich auch, dass sie sich auch angleichen.
Maray Paul: Also, dass sie der Abstand zumindest von den wirklich ganz großen guten Videogeneratoren sehr nah beieinander sind. Nichtsdestotrotz kann ich dir sagen, gibt es dann doch wiederum erhebliche Unterschiede. Also, es gibt auch Videogeneratoren, bei denen man viel Geld zahlt und am Ende vergleichsweise wenig Leistung bekommt.
07:41 – Von Einzeltools zu Plattformen & Workflows
Maray Paul: Und vielleicht, ich glaub, das hatte ich in der letzten Frage von dir gar nicht beantwortet. Am Anfang war das tatsächlich so, dass man sich die ganzen Einzeltools immer ja einzeln auch besorgt hat, also ganz viele Abos abgeschlossen hat. Mittlerweile gibt es Plattformen, wo man gebündelt wirklich ganz viele KI Tools auf einen Haufen bekommt. Also da gibt es ganz viele Bildgeneratoren, auch wirklich die wichtigsten, die wichtigsten Videogeneratoren und ja, dann arbeitet man halt mittlerweile auf diesen Plattformen und dann ist es auch vollkommen egal, wenn jetzt ein Video-Tool gerade gerade nicht besonders gut ist oder ein Bildgenerator im Moment nicht besonders gut ist, weil man halt auch noch ganz viele andere Tools da im Angebot hat und also da ist auch der Workflow, glaube ich, mittlerweile ’n komplett anderer bis hin, dass jetzt auch ja da ’ne Entwicklung stattfindet, dass das war gerade so das perfekte Stichwort, Workflow.
Maray Paul: Es gibt mittlerweile halt auch Tools, wo man nicht nur das Bild oder das Video selbst generiert auf der Plattform, sondern wo man wirklich auch schon direkt Workflows baut und das alles auf einer Plattform integriert ist und dann wird das Ganze natürlich auch schon ’n bisschen professionalisiert. Aber natürlich hat das auch so ’n bisschen den Touch, dass es halt weniger kreativ ist, dass es halt mehr in Richtung industrielle Produktion von KI Bildern und KI Videos geht. Nichtsdestotrotz, die Entwicklung hält man da nicht auf, ne. Also ob man das jetzt gut findet oder nicht. Aber die Entwicklung ist auf jeden Fall, dass man sich nicht mehr die einzelnen Tools nimmt, zumindest nicht, wenn man im Kreativbereich unterwegs ist, sondern tatsächlich, dass man dann halt Plattformen sich abonniert, wo man gebündelt ganz, ganz viele Tools hat.
Daniel Rohregger: Also das ist sehr spannend, dass du das sagst, weil das ist eigentlich tatsächlich noch eher so der Stand, auf dem ich bin und beziehungsweise wo auch bestimmt viele Hörerinnen und Hörer sind, ne. Bisher fühlt sich dieses Ganze, ich möchte Content machen mit mit KI sehr viel nach Strg+C, Strg+V an, also ne, ich bin vielleicht, ich fange an, keine Ahnung, in Claude oder in ChatGPT und überleg mir, Brainstorm, die ersten Ideen, dann gehe ich vielleicht dahin und und und und lass mir mit Metaprompting ein Bild erstellen, gehe dann zu Google, mach mir dort mit einer Nano Banana irgendwie ein Bild, dann muss ich das Bild wiederum nehmen, dann muss ich die nächste KI nehmen, muss das Bild da reinfügen, brauch ein Video Prompt und so weiter und dann hab ich irgendwie dieses Thema, wenn ich dann ein zweites Video machen will, vielleicht reichen mir da gerade im Free Bereich die Token schon nicht aus oder dann dann sieht der der der der eine User doch wieder ein bisschen anders aus oder dieser Charakter, der da drin sein soll.
Daniel Rohregger: Ich glaube, soweit ist bestimmt schon der ein oder andere, wenn jetzt jemand da wirklich tiefer reingehen möchte, was hast du da für Tipps, was hast du da vielleicht auch für Erfahrungen, vielleicht auch konkrete Plattformen, wir sind ja hier ganz unbefangen, wenn du sagst, Mensch, vielleicht ein guter Kompromiss für Einsteiger, die da bisschen sich so halb professionalisieren wollen, was wäre da eine gute Plattform oder was sind da Tipps und Tricks, die du so parat hast?
Maray Paul: Also, wenn jemand starten möchte, würde ich ihm empfehlen, ein Abo auf Higgsfield abzuschließen und ich hab jetzt keinen keinen Vertrag mit denen oder so, also da fließt jetzt kein Geld, aber das ist tatsächlich auch die Plattform, auf der ich primär arbeite, also da sind alle meine Bild und Videogeneratoren. Ich hab tatsächlich auch ’n Jahresabo abgeschlossen, also wenn man irgendwann sagt, OK, ich bin da regelmäßig unterwegs, Bietet sich das wirklich an? Also, ich würde immer davon abraten, ein Monatsabo abzuschließen, wenn man auf so einer Plattform ist, bei dem man wirklich alle Videogeneratoren und Bildgeneratoren gebündelt hat.
Maray Paul: Wenn man einzelne Abos abschließen möchte, also zum Beispiel mit einem Videogenerator, oder dann würde ich immer sagen, macht das wirklich nur maximal einen Monat, weil da halt so viel Bewegung da ist, dass ja der Bildgenerator, der jetzt im Moment vielleicht ganz weit oben ist, morgen auch schon wieder schlecht sein kann. Aber ansonsten halt ja, weil man halt auch wirklich viel Geld dafür ausgibt, wenn man denn da viel unterwegs ist, da kommt viel zusammen und da macht es dann durchaus Sinn, dass man dann ein Jahresabo abschließt.
11:00 – Marays Weg: Marketing, Projektmanagement & YouTube
Daniel Rohregger: Sehr gut, hier gleich einer der der besten und wichtigsten Tipp, vielleicht direkt zum Anfang. Nimm uns doch mal mit. Also, wir haben jetzt schon, glaub ich, einen guten Eindruck von dir. Du bist da auf jeden Fall sehr tief drin. Du hast dich da nicht nur, sag ich mal so, hobbymäßig sei seit einem Jahr damit beschäftigt, sondern hast das Ganze schon ein bisschen länger auf der Uhr. Nimm uns mal so ein bisschen mit auf deiner Reise. Du hast mir auch am Anfang geschrieben, du hast vor einem Jahr wirklich mit relativ wenig Followern oder Kontakten auf LinkedIn angefangen und hast dann irgendwie so jetzt auch im Vorgespräch gesagt, du hast so ein bisschen dann während der Reise auch gemerkt, was hat funktioniert, was hat nicht funktioniert, wie hast du überhaupt, also wie bist du überhaupt mal auf die Idee gekommen, Mensch, jetzt poste ich doch mal so ’n Videovergleich oder so ’n paar lustige KI Videos da als Projektmanagerin auf LinkedIn und wann hast du gemerkt, boah, das ist ja die Leute, die feiern das ja total.
Maray Paul: Ja, das ist ’ne sehr lange Story, eigentlich die ich jetzt ’n bisschen kürzen muss. Tatsächlich ist es so, dass ich ja eigentlich im Projektmanagement unterwegs bin, aber ursprünglich eigentlich auch aus dem Marketing oder Kreativbereich komme. Also ich liebe die Kommunikation und für mich war ab einem gewissen Zeitpunkt eigentlich klar, ich möchte auch nach draußen auch weiterhin als Kreative gesehen werden. Und ich hab mir dann halt wirklich überlegt, ja, wie kann ich denn das überhaupt anstellen. Dazu kam, dass ich auch schon zu diesem Zeitpunkt rund 10 Jahre YouTube gemacht habe. Also ich bin ein, ich liebe YouTube einfach, also ich bin wirklich ein leidenschaftlicher YouTuber.
Maray Paul: Jetzt hatte ich natürlich nie ’n riesen Kanal, aber ich hatte auch immer so ein bisschen Nischenthemen. der letzte Kanal, den ich bespielt hab vor meinem KI Kanal, das war ein Brettspielkanal. Und da hab ich auch immer sehr viel Energie und sehr viel Kreativität und sehr viel Zeit auch reingesteckt. Und für mich war dann ab einem gewissen Zeitpunkt klar, OK, wenn ich weiterhin so als Kreative auch noch gesehen werden möchte, dann muss ich das auch irgendwo publizieren. Und da lag dann natürlich LinkedIn auf auf der Hand. Und da gab es natürlich von mir am Anfang auch so die Bedenken, weil das ist, glaub ich, jeder, bevor man auf LinkedIn startet, dass man denkt, mein Gott, das ist halt nicht nur einfach ’n Kanal, den man nach 3 Jahren wieder schließt und sagt, so jetzt mach ich ’n neues Thema, sondern da ist man ja wirklich als als der Mensch.
Daniel Rohregger: Und keine Rolle, sondern da ist man die Person, die man wirklich ist, ne, mit dem eigenen Lebenslauf, eigentlich mit der eigenen Historie und mit dem, was war und was ist und was vielleicht noch kommen wird.
Maray Paul: Und man, also man versteckt sich nicht hinter einem Thema, sondern man ist man halt, ja genau, man ist man selbst. Und da hab ich natürlich schon auch drüber nachgedacht, hey, ja, was ist denn, wenn du am Ende postest und kein Mensch reagiert. Und gerade wenn man dann das Selbstverständnis hat, das ist noch ’n Unterschied, ob jetzt ’n, sag ich mal, ’n Doktor der Physik irgendwelche Posts ablässt und am Ende interessiert es niemanden. aber wenn du aus, sag ich mal, aus dem Marketing ursprünglich kommst und dann postest und du kriegst so was nicht zum Laufen und am Ende kriegst du, weiß ich nicht, 34 Likes von deinen Freunden, dann ist das natürlich auch nicht gerade das, ja, was für dich spricht, so als Marketingmensch?
Daniel Rohregger: Ist wieder schwimmen, der nicht schwimmen kann, ne.
Maray Paul: So, es ist so ein bisschen, zumindest hat man das Gefühl, muss ja auch nicht zwingend sein, das hat ja auch manchmal auch ein bisschen was mit dem Thema zu tun, ob man sowas zum Laufen bekommt oder nicht. aber da war schon ein ein bisschen ein Bedenken da und dann bin ich aber auch ein Typ, also ich, ich kenn selten Menschen, die so stur sind wie ich und in dem Sinne, das hat mir da tatsächlich geholfen, dass ich dann auch einen absoluten Fokus auf dieses Thema hatte und gesagt hab, so jetzt zieh ich aber auch durch, wenn ich das mache, dann mach ich das total richtig.
Maray Paul: Und dann habe ich losgelegt. Dann habe ich nicht mehr darüber nachgedacht, was könnte überhaupt irgendwer denken, sondern habe mich wirklich auf mich selbst konzentriert. Habe dann das publiziert, was ich an Content Creation zu dem Zeitpunkt gemacht habe. Und das war ganz am Anfang tatsächlich noch mein Brettspielkanal, dass ich da gezeigt habe: Hey, guck mal, da bin ich auch noch mit einer Videokamera rumgerannt. Also ich habe mich immer schon für Videografie interessiert. ich habe immer schon bei meinem Brettspielkanal sehr viel Wert auf den kreativen Part auch gelegt und immer Trailer für die für die Brettspiele gemacht.
Maray Paul: Und am Anfang war das halt so, dass ich dann, bevor ich ’nen Review gemacht hab zum Brettspiel, immer ja die abgefilmt habe, gerne mal mit Nebelmaschine, also die wirklich inszeniert habe.
16:16 – Erste virale KI-Videos & LinkedIn-Wachstum
Maray Paul: Und als das Thema KI dann kam, war das für mich natürlich ’ne absolute Offenbarung, weil ich dann auf einmal auch diese Brettspiele mit Hilfe von KI präsentieren konnte, dass ich sagen konnte, oh, das Spiel, das spielt jetzt auf dem Mond, cool. Dann kann ich ja dazu auch noch so ’n kleinen Clip bringen, ’n KI Clip, der dieses Thema mit integriert. Und dann hab ich ja, wie gesagt, am Anfang allgemein über die Content Creation gesprochen und dann hatte ich mal irgendwann kein, kein, keine Idee, was ich posten könnte. Und dann hatte ich tatsächlich noch im in der Hinterhand so einen KI Clip, den ich mal als Short für meinen Kanal gemacht habe, wo ich Brettspiele zum Leben erweckt habe.
Maray Paul: Also da hab ich gesagt, so wie würde denn der Monopoly Mann so in real aussehen. Das war übrigens auch auf ’nem ganz, ganz, ganz schlechten Niveau. Also so nicht nach den heutigen Maßstäben, wenn man das Video sich heute anschaut, denkt man ja, OK, es sieht schon sehr, sehr altbacken aus. Und das hab ich damals als erstes KI Video auf meinem LinkedIn-Kanal gepostet. Und ich habe direkt gesehen, krass, Vorher hat sich irgendwie keiner für mich interessiert und auf einmal ging dieses Video vergleichsweise durch die Decke. Und da war so das erste Mal, dass ich gedacht hab, oje, das ist ja ganz spannend.
Maray Paul: Und dann habe ich so was Ähnliches halt noch mal gepostet und dann ist das, glaub ich, bei 37.000 Impressionen gelandet, circa. Und dann war für mich direkt klar, OK, erstens, weil beim Brettspielkanal ist der Part, der Kreativpart, immer schon mein liebster gewesen. Mhm. Ich hab es also immer total geliebt, auch mit den KI Videos. Das Publikum mocht das übrigens nicht mit den KI Videos, weil die Brettspieler sind ein sehr analoges Völkchen. Also das ist wirklich ein ganz, ganz, ganz kontroverses Thema in der Brettspielszene. Kann man sich vielleicht auch vorstellen. Nichtsdestotrotz, ich hab trotzdem meine KI Videos halt immer schön gepostet. jetzt hatte ich aber gemerkt, OK auf LinkedIn, da lieben die den Kram und ich selber selbst hab es ja auch geliebt und habe mich ja zu dem Zeitpunkt schon jahrelang auch mit dem Thema ausgetobt.
Maray Paul: Und dann habe ich die Entscheidung getroffen, OK, du konzentrierst dich komplett auf Content Creation mit KI, du wirst deinen Brettspielkanal erst mal pausieren, hab ich übrigens immer noch. und du wirst ’n YouTube-Kanal zum Thema Content Creation mit KI machen und den wirst du dann halt auch bewerben, indem du halt auf LinkedIn aktiv bist und dort halt regelmäßig über KI Themen postest im Bereich natürlich Content Creation. Und dann ist das am Anfang natürlich auch noch nicht durch die Decke gegangen, direkt. Also das hat auch etwas an Entwicklung benötigt. Also die ersten Monate, ja, hab ich mal vielleicht 10 Likes auf irgendwelche Beiträge bekommen?
Daniel Rohregger: Monate hat es trotzdem gedauert, bis das richtig los ist, hätte ich jetzt gar nicht gedacht.
18:55 – 850.000 Impressions & erste Auftragsanfragen
Maray Paul: Doch tatsächlich, also ich hab ja und wenn man ganz genau ist, so im Dezember, Mitte Dezember 2024, da war so mein erster Post, also eigentlich so Anfang 2025, dass es so richtig losging und dass dann das so in Anführungsstrichen durch die Decke gegangen ist, das war dann im Mai 2025, da hatte ich einen Post, da also da, das war wirklich, da hab ich gedacht, das Kann eigentlich gar nicht wahr sein. Der ist so durch die Decke gegangen. Da hatte ich am Ende 850.000 Impressionen auf denen. Das war ein Bildgeneratorenvergleich, also nur ein Slider und das. also ich hab so viele Zuschriften bekommen, ich habe super viele Kommentare bekommen und von einem auf den anderen Tag hatte ich 200 Follower mehr.
Maray Paul: Das war für mich, die jetzt auf YouTube immer um jeden Abonnenten kämpfen musste, war das halt wie an einem Tag 200, ohne dass ich aktiv was dazu beigetragen hab. Das war wirklich crazy und ich kam auch gar nicht mehr hinterher mit dem Antworten auf Kommentaren und die ganzen Anfragen und das war dann auch die Zeit, wo ich dann tatsächlich erstmalig Anfragen bekommen habe, ob ich nicht auch Auftragsarbeiten übernehmen könnte. Und das war gar nicht meine ursprüngliche Intention, als ich auf LinkedIn begonnen hab, sondern das kam dann irgendwann. Und ja, und dann war ich auf einmal auch in dem Bereich unterwegs, wobei man auch sagen muss, das mache ich wirklich sehr reduziert, weil ich halt ’n Vollzeitjob hab, auf den ich mich natürlich auch konzentrieren muss.
Maray Paul: Dann noch die Content Creation hab und dann bleibt natürlich auch nicht mehr viel Zeit. Um da noch irgendwelche Kundenprojekte zu stemmen, also da hab ich immer maximal ja 2, 2 Kunden, die vielleicht noch nebenbei in kleineren Projekten betreue.
Daniel Rohregger: Aber das heißt, das wär auch so ’n bisschen meine Folgefrage. Aus diesem ganzen Hype und aus diesen meinen 850.000 Views sind natürlich toll, ne? Am Ende kann man sich aber von den 850.000 Views auch nichts kaufen. Das heißt aber für dich war das dann schon so Impuls, dass man gemerkt hat, Mensch, da könnte vielleicht auch, wenn, wenn ich jetzt da, sag ich mal, das Hobby mehr zum Beruf machen wollen würde, da wär auf jeden Fall nach Potenzial da, weil der Markt, ja, oder die Anfragen sind aktuell mehr, die du wegen deiner Videos, wegen deiner Bilder bekommst, als du aktuell decken kannst.
Daniel Rohregger: Also, du hast auf jeden Fall gemerkt, wie das bisschen. dich verändert hat oder oder deine, dein, deine Sichtweise auch bisschen verändert hat für das Thema.
Maray Paul: Es hat sehr, sehr viel verändert, also also es klingt immer so ’n bisschen angeberisch, wenn ich dann sage, ne, ich hab krieg da super viele Anfragen, aber tatsächlich war es dann einfach auch der Fall, gerade in dieser Zeit, das hat sich dann irgendwann natürlich auch ’n bisschen beruhigt. alle wissen es, zumindest die, die aktiv auf LinkedIn unterwegs sind, der Algorithmus ist ja noch mal, hat sich verändert. Also mittlerweile sind die Reichweiten bei mir auch nicht mehr in in dem Ausmaß, wie sie letztes Jahr waren. Also ich hab definitiv erhebliche Einbrüche. Nichtsdestotrotz ist das immer noch Jammern auf hohem Niveau.
Maray Paul: Also ich hab immer noch regelmäßig Posts, die 20.000 Impressionen überschreiten und gibt es in diesem Jahr auch schon ein Post mit über 100.000, aber es ist halt nicht mehr in dem Ausmaß, wie es jetzt letztes Jahr war und natürlich parallel dazu kriegt man dann halt auch nicht mehr ganz so viele Anfragen wie jetzt im letzten Jahr. Aber ja, das ist natürlich erst mal passiert, dass man halt sehr viele Anfragen bekommen hat, die ich dann aber auch immer größtenteils ablehnen musste. Aber was viel spannender für mich persönlich tatsächlich ist, dass ich halt zum Beispiel dieses Jahr für den Marketing Club Marketing Club Südwestfalen ’nen Vortrag halten kann, wo ich dann halt auch darüber berichten werde, wie ich halt von 50 Kontakten auf 5 Millionen Impressionen gekommen bin und dass ich im Juli auch noch mal Workshops halte für Ziehl-Abegg.
Maray Paul: Wir haben die Social Media Days in Schwäbisch Hall, die ist halt ’ne Veranstaltung, die zweitägig ist und ich glaub jetzt auch schon mehrfach stattgefunden hat und dann bin ich dann halt als jemand dabei, der halt Workshops leitet. Ich hab für Neuland Pro ’n Workshop zum Thema Branding erstellen dürfen, war in der KI Basar mit 4 Seiten vertreten. Also das sind alles Dinge, die unter normalen, also hätte ich LinkedIn nicht gestartet, muss man ganz ehrlich sein, hätte ich diese Chancen definitiv nicht gehabt. Also für mich hat sich LinkedIn auf jeden Fall sehr gelohnt, definitiv auch hier, dass ich jetzt hier im Podcast sitze.
Daniel Rohregger: Ich würd jetzt auch nicht in diesem Podcast, ja.
Maray Paul: Genau, also ohne LinkedIn wär ich jetzt hier nicht in diesem Podcast.
Daniel Rohregger: Ja, ja, Ziehl-Abegg, weil du es gerade gesagt hast, hab ich auch von Anfang an natürlich irgendwo so auf auf TikTok oder auch auf Social Media als sehr innovativ wahrgenommen, also das das das freut mich, dass es da wieder so ein bisschen zusammenkommt. Ich glaube, das ist wirklich ein ein sehr sehr guter Fit.
23:55 – Wendigo-Halloweenfilm: 50 Stunden KI-Arbeit
Daniel Rohregger: Ich hab also bei mir hat es so wirklich Klick gemacht, tatsächlich bei diesem ganzen Thema, auch wegen einer von deiner Videos, nämlich ich hab es im Vorgespräch schon ganz kurz gesagt, bei deinem Video zu Halloween war das und ich hab jetzt noch mal rausgesucht im Vorfeld. Du hast da quasi ein ein Video gemacht gehabt mit dem Titel Wendigo und es ging quasi da drum, dass ich glaub also du, du in der Rolle mit jemand anderem quasi virtuell da so ein so ein kleinen Halloween Gruselfilm quasi gemacht hast, aber nichts von dem hat tatsächlich stattgefunden. Ich glaub, so ungefähr 3 Minuten Video, was mich da tatsächlich total also umgehauen hat, wirklich dass, dass du es da geschafft hast, wirklich so, also eine Story und und und also quasi ein Charakterdesign, sehr, sehr fotorealistisch, wirklich über 3 Minuten mit KI generiert durchzuziehen.
Daniel Rohregger: Kannst du uns da vielleicht ’n kurzen, Einblick geben, du hattest, glaub ich, geschrieben, das hat dich irgendwie insgesamt ungefähr 50 Stunden Arbeit gekostet, so ein 3 Minuten Film. Kannst du uns da mal mitnehmen, weil das Ganze ist ja noch verfügbar. Also, wenn ihr es anschauen wollt, ist noch sehr zu empfehlen, es war auch ein sehr erfolgreicher Post, glaub ich. Wie bist du drauf gekommen und wie war dieser Prozess dahinter, das würd mich interessieren.
Maray Paul: Ja, also grundsätzlich hab ich immer schon Halloween Movies gemacht auf meinen YouTube Kanälen, auch zu unterschiedlichsten Themen, weil ich einfach ein großer Halloween Fan bin und dass egal mit welchem Thema ich auch gerade unterwegs bin, das immer entsprechend dann auch bediene. Und da ist KI natürlich und absolut ein ein dankbares Thema, weil ich da wirklich jetzt erstmalig nicht selbst vor der Kamera stehen musste und mich verkleiden musste, sondern jetzt konnte ich tatsächlich all das, was ich so im Kopf hatte, auch wirklich umsetzen. damals übrigens noch unter erschwerten Umständen. Also jetzt wäre das schon wieder sehr viel einfacher als zu dem Zeitpunkt, wo ich da rumgewerkelt habe, weil es jetzt schon wieder bessere Bildgeneratoren gibt.
Maray Paul: Und das war teilweise noch wirklich schwierig, damals auch diese Konsistenz aufrechtzuerhalten. Damals gab es noch nicht Nano Banana Pro. Das ist jetzt im Moment so das State of the Art Tool. Damals habe ich das halt noch mit Seedream gemacht und Nano Banana Pro, Nano Banana war das noch, das damalige Tool, hat das nicht so hinbekommen, wie ich es mir gewünscht habe. Und ja, dann hab ich halt am Anfang mir so ’nen Storyboard geschrieben und dann ist das halt der Prozess, dass du erst mal, also erst mal dieses Storyboard schreibst, guckst, was willst du für ’ne Geschichte erzählen und dann unterteilst du die in unterschiedliche Szenen. und dann generierst du erst mal die Bilder und da ist es halt wirklich wichtig, dass du dann halt ’n Bildgenerator hast, der die Konsistenz hält.
Maray Paul: Das war wirklich im letzten Jahr noch teilweise sehr schwierig. Ich hatte im Mai 2025 noch ’n ’nen so ’n Kurzfilm gemacht, da hattest du das noch gar nicht. Also da, da hat das überhaupt nicht funktioniert mit Konsistenzen und da war das schon ja fortschrittlich. Also da war das schon deutlich einfacher. ja, und dann gehst du das durch und du generierst und generierst und es ist natürlich so, man sieht am Ende so ’ne in Anführungsstrichen perfekte, so ’n perfektes Ergebnis, aber der Weg dahin ist halt schon beschwerlich und viele Herausforderungen, die man halt im Prozess hat, die sieht man erst, wenn man das Ganze wirklich auch selbst erstellen möchte.
Maray Paul: Also die die schwierigste Szene ist beispielsweise, dass man einmal, dass ich durch ’ne Tür gehen wollte, das war meine Vision und dann ist auf der rechten Seite einen Raum, in den man reingeht und der sieht so und so aus. Und das war, also das klingt, wenn man sich das erst mal so vorstellt, sehr, sehr einfach. Und dann hab ich gemerkt, wenn ich das aber umsetzen möchte, das funktioniert vorne und hinten nicht. Und da muss man teilweise auch wieder sehr, sehr kreativ werden, um die Fehler der Bildgeneratoren oder Videogeneratoren zu kaschieren oder ’ne Geschichte so umzuschreiben, dass es am Ende passt.
Maray Paul: Und ja, und das hat am Ende einfach sehr viel Zeit gekostet und ich hab da viele Wochen dran verbracht, dieses Video zu erstellen. Aber man muss auch dazu sagen, also wenn man sich das jetzt wahrscheinlich heute anschaut, sieht man schon nicht mehr, ja, wie viel Arbeit es war, weil es jetzt schon wieder leichter wäre, das zu erstellen und in einem halben Jahr lacht man wahrscheinlich darüber. Also genauso, wenn ich mir jetzt diesen ersten Film anschaue, den ich im Mai gemacht habe, im letzten Jahr, da war ich so stolz drauf. und heute denk ich mir, ja, du brauchst du, du brauchst denen gar keinem mehr zeigen, weil die alle sagen, ja, wo ist das Problem, ne, da hast du es ja, das ist ja ganz schnell gemacht, das krieg ich eben mal hin.
Maray Paul: Damals war es noch eine große Herausforderung, da hab ich auch noch ganz viel mit Photoshop gearbeitet.
29:52 – Einstieg in KI-Videos: einfacher als gedacht?
Daniel Rohregger: Krass, ja, also ich hab ja, also erstmal sehr, sehr spannender Einblick, ja, weil du auch gerade gesagt hast, Photoshop und so weiter, ich hab glaub ich auch tatsächlich jetzt halt nach 5 oder 6 Jahren mein Photoshop Abo gekündigt, letzten Monat, weil ich mir gedacht hab, nee, ich nutz es eigentlich kaum noch, weil man inzwischen eben diese, diese Sachen, also A. braucht es nicht mehr so perfekt sein, teilweise im Detail, weil eben KI auch wieder vieles retuschiert oder annimmt, ohne dass es ideal ist und die Kanäle sind einfach andere, Social Media, da geht es nicht mehr um jedes Pixel, um um das perfekt freigestellte Haar oder umsonst was.
Daniel Rohregger: Ja, also das glaube ich, da das können viele, viele mitfühlen Jetzt, wenn man sich das aber so anhört, wie du gerade auch erzählt hast, ne klar, jetzt ist vielleicht schon alles einfacher, aber ich glaube, dass wir da sind. Das ist wirklich nur eine gute Idee und dann kann man es einfach machen. So leicht ist es noch nicht. Also, du hast schon gesagt, es geht schon ’n bisschen mit Ende zu Ende, das ist schon ’n bisschen besser oder Workflows und so weiter. Aber jetzt einfach zu sagen, ach, jetzt hätt ich da gerne ein KI Video, so 3 Minuten, dass das alles passt, wo ich irgendwie im Wald spazieren gehe und so, so einfach ist es noch nicht.
Daniel Rohregger: Oder was würdest du das Leuten so mitgeben, die sagen, Mensch, ich würd da so gern anfangen, wie geht man an diese Sache richtig ran, auch die richtige Erwartungshaltung vielleicht zu diesem Thema? Ja, weil es hört sich ja jetzt halt sehr vielversprechend an und sehr einfach an, aber ich glaub, so ist es nicht so ganz.
Maray Paul: Ja, wobei es ist doch, also ich kann alle nur ermutigen und sagen, es ist einfacher als man denkt. Es ist gar nicht, es ist keine Wissenschaft, sondern man muss einfach sich versuchen, testen, testen, testen und dann kommt man auch schnell voran. Also ich finde so die das Erstellen von KI Videos deutlich einfacher als das Arbeiten beispielsweise mit Photoshop, das ist also die ganze alte Adobe Palette Adobe Premiere, Adobe Photoshop, wenn da Leute mit starten, da würde ich sagen, hey, da müsst ihr euch reinarbeiten, das ist da, ne, das ist nicht von heute auf morgen gelernt.
Maray Paul: Bei KI Videos am Ende braucht man halt schon auch Kreativität natürlich, um ’nen schönen Film umzusetzen und natürlich auch Geduld. Man darf halt nicht die Erwartungshaltung haben, dass alles, was man im Kopf hat, 1 zu 1 umzusetzen ist. aber wenn man kreativ ist, kann man auch viele Dinge umgehen und ja, es macht einfach wahnsinnig viel Spaß und ich kann es, wie gesagt, also jedem, der auch kreativ ist, den kann ich nur empfehlen, tobt euch an der Stelle einfach mal aus.
31:05 – KI im Arbeitsalltag & Microsoft 365
Daniel Rohregger: War, wenn man jetzt so, also deine Rolle ist ja eigentlich wahrscheinlich, also viele würden sich vielleicht in Gut in deine Rolle reinversetzen können, hauptberuflich. Was, sag ich mal, um ordentlich Geld zu verdienen? Also im Projektmanagement funktioniert es gut. Das kann ich auch aus eigener Brille bestätigen. War ja auch lange Zeit Projektmanager oder irgendwie, sag ich mal, Berater oder irgend, sag ich mal, ne? Sowas in die Richtung, aber nebenbei eben auch gerade im Projektmanagement oder so in dieser in der dieser Office Arbeit denkt man sich jetzt auch Mensch, wäre doch cool, wenn ich jetzt da noch irgendwie ein geiles Video drin hätte oder da noch irgendwie ein Bild.
Daniel Rohregger: Ja, also wie, wie siehst du gerade, weiß nicht, wie sehr das für dich ein Thema ist, auch wie viel du in deiner hauptberuflichen Tätigkeit mit. Microsoft 365 arbeitest oder so, wie siehst du denn diese beiden Themen so langsam zusammenkommen? Also, wenn wir jetzt über keine Ahnung, SharePoint, Teams, PowerPoint, Word, solche Sachen sprechen, so klassische Legacy-Geschichten und dann das ganze Thema KI und Bildgeneratoren, Videogeneratoren, siehst du da ’ne Möglichkeit, siehst du da irgendwie. Ja, spannende Synergien, die sich da auch, sag ich mal, aus deiner kreativen Tätigkeit in deine, in deine Projektmanagement Tätigkeit, dass das irgendwie so überfließt oder überlappt.
Maray Paul: Also ja, durchaus. Es gibt durchaus Möglichkeiten, wo man heute mit Bildgeneratoren wirklich tolle Grafiken erzeugen kann, weil die Bildgeneratoren mittlerweile so super sind im Bezug auf Textwiedergabe, dass man wirklich ganz, ganz, ganz viel Text strukturiert in ein Bild packen kann. Also, wenn es darum geht, weiß ich nicht, irgendwelche Übersichten zu zeigen. Und da kann man sogar dem Bildgenerator teilweise viel Raum lassen, dass der das auch kreativ und gut strukturiert. Und dann hat man auf einmal solche professionellen Grafiken, die man früher wirklich von ’nem Grafikdesigner hätte machen lassen müssen. Die kann man halt heutzutage selbst generieren.
Maray Paul: Und dann ist es natürlich so, dass ich finde, ’n bisschen Marketing schadet nirgendwo. Also, wenn ich irgendwie ’n Thema habe, was ich halt auch irgendwie noch mal ’n bisschen kreativ aufbereiten kann, dann kann man natürlich auch da an der Stelle vielleicht ’n kleinen Clip vorbereiten, um irgendwas noch mal zu visualisieren. Auch da, also da kommt es natürlich immer drauf an, ist man der Typ dafür oder möchte man, wenn man zum Beispiel ’ne PowerPoint hält, einfach nur ja Fakten transportieren oder vielleicht auch ein paar Emotionen und ich bin natürlich dadurch, dass ich halt aus dem Kreativen komme eigentlich und auch mich weiterhin auch als Kreative sehe, eher der Mensch, der dann auch gerne ’ne PowerPoint gerne mit schönen Bildern und vielleicht auch ’nem schönen Clip verschönert.
35:13 – Copilot & Create Experience im Praxiseinsatz
Daniel Rohregger: Ja, also super, ja gerade so aus der aus der Office-Welt, sag ich mal, da kann natürlich ich vielleicht das ein oder andere so mit hinzufügen. Ne, bei Microsoft hat das heißt das Ganze inzwischen Create Experience. Also das ist im Prinzip der Bereich in Copilot, wo man Bilder generieren kann, wo man jetzt auch Videos generieren kann, wo man jetzt auch Clips generieren kann, die so, ich sag jetzt mal, na ja, sind. Also da steht zwar Sora 2 drauf, ja, aber gefühlt ist es noch nicht so ganz Sora 2, aber gut, ich sag jetzt mal, das ist eben noch ausbaufähig.
Daniel Rohregger: Aber ich nutze es auch sehr gerne, was du gerade gesagt hast, um Grafiken zu erstellen. Jetzt haben wir zum Beispiel letztens sowas gemacht, hab ich mit einem Kunden besprochen, so ja, lass uns mal keine Ahnung, dies und jenes Projekt oder dieses Konzept quasi umsetzen. Dann gesagt, ja, da bräuchten wir erstmal ein Onboarding, da müssten wir einen kurzen Kick-off-Call haben mit jedem Ansprechpartner, dann müssten wir das Ganze zusammenführen und so weiter. Und statt dann quasi das dann am am Ende lang aufzubereiten, hab ich einfach dieses Meeting quasi reingegeben in Copilot, hab gesagt, da brauch ich eine schöne Visualisierung und dann kam eben, wie du es gerade beschrieben hast, so so ein Schritt-für-Schritt-Prozess mit ein paar Icons mit ’n paar Schriften, ja, die Zeiten wo dann die, wo Text nicht mehr richtig gerendert ist, ist ja zum Glück vorbei, ja, dass dass das inzwischen alles sauber funktioniert und dann kann man das schon wirklich sehr, sehr schön nutzen.
Daniel Rohregger: Weiß ich, hast du schon mal in diesen Microsoft Tools rumgespielt, auch mit Copilot oder Create bei dieser Bild- und Videogenerierung?
Maray Paul: Nee, das tatsächlich nicht. Also, ich war zwar schon unterwegs in 365, aber Um ehrlich zu sein, hab ich mich nicht weiter damit beschäftigt. Das ist für mich so einfach basic Arbeit, ne? Also ich geh da in ’nen Word rein oder in ’ne PowerPoint und mehr, mehr beschäftigt hab ich mich damit tatsächlich noch nicht und ich wusste auch noch nicht mal, dass man überhaupt darüber Bilder generieren kann. Also das hieß immer, wie so uninformiert ich da an der Stelle bin.
Daniel Rohregger: Aber das ist doch gut, weil für jeden, der heute zuhört und der vielleicht sich auch mit diesem Thema beschäftigen will und ich glaube, das ist auch wichtig, ne. Also ich glaube, dass nicht jetzt jeder von uns, der der paar Bilder machen will, gleich ’n teures Pro Abo haben muss oder oder oder man es geht ja auch schon sehr viel kostenfrei, ne, das ist glaub ich auch klar, da muss man schon ’n bisschen auch unterscheiden und auf jeden Fall, also das ist sag ich mal dann so meine ermutigenden Worte heute mit jedem, der ’ne Lizenz hat, sogar auch ohne Lizenz, kann man in der Create Experience schon ganz schön viele tolle Sachen machen und da beispielsweise Video oder oder Bilder generieren.
35:52 – Wie bereit sind Unternehmen für KI-Content?
Daniel Rohregger: Jetzt hab ich noch zum Schluss ein paar Fragen oder oder eine konkrete Frage dabei, die mich interessieren würde. Wenn du jetzt auch, sag ich mal, so private Anfragen kriegst, wenn du jetzt auch viel, sag ich mal, wenn nicht nur selber für dich, sondern auch bei der ein oder anderen Firma, Mit reinschaust, wie siehst du da so diese generelle Readiness? Wie siehst du so diesen Umgang mit mit den Firmen oder bei den Firmen mit diesen, mit diesen Themen wie KI Videogenerierung und so? Nimmst du das sehr positiv wahr, sagst du: Um Gottes Willen, wir sind da noch sehr weit hinten dran.
Daniel Rohregger: Oder wie ist dein allgemeines Gefühl auch mit denen, mit denen, die du sprichst, die dich anschreiben? Wo stehen wir da aktuell, sag ich mal, in in Deutschland, oder was ist so dein allgemeines Gefühl, wie die Leute damit umgehen?
Maray Paul: Also jetzt von Unternehmensseite, in der Regel die Leute, die auf mich zukommen, haben ja Beratungsbedarf. Da hab ich schon das Gefühl, dass die Leute noch nicht so informiert sind, wie sie informiert sein sollten. Aber dafür bin ich dann ja in dem Fall auch dann da. Ich merke halt, dass glaub ich viele tatsächlich noch nicht so wissen, ja was mit KI möglich ist und was aber auch nicht. Also ich glaube auf der einen Seite hat man natürlich Leute, die sich vielleicht zu wenig zu wenig mit dem Thema beschäftigt haben. Manchmal aber auch Personen, die glauben, dass mit KI jetzt alles möglich ist, weil man halt auch immer die perfekt inszenierten KI Videos dann im Netz sieht und dann denkt man, ach, es ist alles möglich.
Maray Paul: Das ist aber definitiv nicht der Fall. Es gibt ganz viele Grenzen, die man noch hat im Bereich KI, also zum Beispiel, wenn man kleine Schriften hat, also wenn man zum Beispiel jetzt mal so ’ne Shampooflasche nehmen würde und würde sagen, hey, wir machen jetzt mal Werbung für Shampoo, dann hat man da ganz viele kleine Schriften und die kann man halt noch nicht über 10 Sekunden konsistent halten, wenn es um KI Videos geht. Und dann ist aber da gegebenenfalls ’n Geschäftsführer, der den Anspruch hat, dass das alles perfekt ist und der auch glaubt, dass es vielleicht möglich ist.
Maray Paul: Also das ist wirklich sehr, sehr heterogen. und das ist ja aber auch grundsätzlich, ich glaub auch in der Gesellschaft ein ein ein ein schwieriges Thema. Es gibt welche, die sind ganz ganz weit voran, was das Thema angeht und welche, die haben noch sich so gut wie gar nicht mit KI beschäftigt. Also ich bin auch super super spannend, wie sich das überhaupt das Thema entwickelt. Es wird ja schon auch gesellschaftsverändernd sein. Also das ist einfach ’n Fakt. Es wird sehr viel auf uns Menschen zukommen an Veränderung und ich glaube grundsätzlich sind die Leute sich dessen halt noch gar nicht so bewusst oder viele von den Menschen noch gar nicht bewusst.
38:05 – Zukunft: KI, Robotik und Kreativberufe
Daniel Rohregger: Mhm, ich bleibe einfach jetzt bei dem Thema und und und stelle dir die Frage, die ich eigentlich stelle ich solche Fragen immer sehr, sehr ungern, weil ich sie ein bisschen polemisch finde, aber bei dir trau ich mir diese Frage stellen, wie in welche Richtung läuft das Ganze in der Zukunft? Also gerne im Bereich, sag ich mal, Content Creation oder auch Web und Mediengestaltung. In welche Richtung läuft das? Müssen jetzt alle Angst haben in in der Branche? Ja, also müssen seid ihr alle bald arbeitslos von ’n paar Projektmanagern, die ihre eigenen Prompts da eingeben und auf einmal den den richtigen Marketingmanager oder den eigentlichen Marketingmitarbeiterin überflüssig machen?
Maray Paul: Oh, das ist ja, das ist wirklich so ’n Thema, da könnt man, glaub ich, so ’n ’ne ganze Nacht drüber philosophieren. Das ist wirklich ’n super, super spannendes Thema, das mich auch übrigens sehr beschäftigt, weil tatsächlich am Ende, wenn man KI und Robotik miteinander verschmilzt, dann ist tatsächlich der Mensch irgendwann, zumindest was die Arbeit angeht, man muss es sagen, überflüssig. Da sind wir noch überhaupt nicht drauf vorbereitet und keine Ahnung, wann das passiert, ob das passiert, weil auch da, da gibt es das Thema Ressourcen, haben wir genug Ressourcen überhaupt das für alle Menschen so ja überhaupt händeln zu können mit der KI.
Maray Paul: Also da gibt es so viele Aspekte, da weiß man einfach gar noch nicht, ja wie das in der Zukunft aussieht. Also es kann natürlich oder oder ich bin dafür davon überzeugt, dass natürlich irgendwann KI und Robotik miteinander verschmelzen werden und dass man dann eine neue Gesellschaftsform zwangsweise benötigt. Bis dahin ist aber noch ’n auch noch ’n gewisser Weg. Wie lang, weiß ich nicht. Ich hoffe, um Gottes willen, also ich bin, ich hoffe, dass der Mensch nicht überflüssig wird. Ich hoffe, das wär wirklich sehr schade, aber schade, ja. Das wär sehr schade. Erst mal auch, ne, es muss jetzt erst mal, können wir alle noch schlafen.
Maray Paul: Es werden sich natürlich Dinge verändern, es werden sich Prozesse verändern, es das ich, da kommt man nicht drum rum. Wie groß die Einschnitte sind, das mag ich tatsächlich und wie schnell die Entwicklung geht, das kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich hoffe nur auch, dass gerade im Kreativbereich, ich weiß auch da, es gibt sehr viele Bedenken und es gibt 50% von den Grafikdesignern, die ich kenne, die sind begeistert und 50% haben sehr, sehr viel Angst und verteufeln KI. Ich hoffe am Ende, dass KI und auch die menschliche Kunst eher koexistieren können. Und ich, ich sehe das, das sind einfach für mich 2 verschiedene Bereiche und ich hoffe, dass es auch so bleibt.
Maray Paul: Der Mensch ist von Hause aus kreativ und das sollte er auch bleiben. Und ich hoffe, dass KI eher zu einer Utopie führt und nicht zu einer Dystopie. Aber es gibt natürlich es wäre theoretisch in beide, in beide Richtungen möglich.
Daniel Rohregger: Eine sehr, eine sehr fiese Frage zum Schluss, ich weiß, aber ich, ich hab schon die Frage ein oder anders manche gestellt und die Antworten, ja, gehen leider immer in dieselbe Richtung, wir werden irgendwann alle ersetzt. Na ja, gut, aber nicht ganz natürlich. Maray, vielen Dank für den spannenden Blick über den Tellerrand unserer gewohnten Microsoft-Welt. Ich fand es, ich fand es einfach beeindruckend. Ja, also ich, Sehr, sehr spannende Stories, sehr coole, sehr coole Themen, sehr motivierend, auch an der einen oder anderen Stelle. Ich finde es einfach ja sehr, sehr cool und sehr, sehr wirklich bewundernswert, was du.
Daniel Rohregger: Selber für dich mit dem Thema gemacht hast, aber auch wie du mit dem Thema umgehst und wie du, sag ich mal, diesen diesen lehrenden Gedanken, also nicht nur sagen, ja, ich mach jetzt hier Content um des Contents willen, um möglich möglichst viele Klicks zu generieren, sondern es ist ja auch immer was, sag ich mal, ein Lernfaktor dabei in deinem Postings und das schätze ich, schätze ich wirklich sehr. Bevor wir das hier komplett abrollen, hast du noch irgendwas, was du uns mitteilen möchtest? Hast du noch irgendwelche abschließenden Worte, die du, die du hier noch noch finden möchtest?
Maray Paul: Erstmal vielen, vielen Dank für die Einladung. Hat mir super viel Spaß gemacht und ich hoffe einfach, dass ich gleich den ein oder anderen dazu motivieren konnte, einfach mal loszulegen. Also, wie gesagt, das ist kein Hexenwerk, es macht Spaß, testet euch einfach da aus und ansonsten, ja, schaut gern mal auf LinkedIn vorbei.
Daniel Rohregger: Genau, das sollt ihr bitte machen. Also, wenn ihr mehr von Maray sehen wollt, dann bitte auf LinkedIn und ich verlink auch noch deinen YouTube Channel. Bitte folgen. Oder in Kontakt treten, wenn ihr Fragen habt. Ansonsten freue ich mich, dass ihr bis hierhin mitgehört habt und sage vielen herzlichen Dank für das nette Gespräch. Ich wünsche dir und euch einen wunderschönen Tag und wie immer sage ich auf Wiederhören.
Orientierung
Kapitelmarken
- Intro & Einstieg ins Thema KI-Content
- Vorstellung & Start der Folge
- Wer ist Maray Paul?
- Marays Content: KI-Bilder & KI-Videos im Vergleich
- mehrere tausend Euro für KI-Tools: Marays ehrlicher Blick auf Kosten & Nutzen
- Von Einzeltools zu Plattformen & Workflows
- Marays Weg: Marketing, Projektmanagement & YouTube
- Erste virale KI-Videos & LinkedIn-Wachstum
- 850.000 Impressions & erste Auftragsanfragen
- Wendigo-Halloweenfilm: 50 Stunden KI-Arbeit
- Einstieg in KI-Videos: einfacher als gedacht?
- KI im Arbeitsalltag & Microsoft 365
- Copilot & Create Experience im Praxiseinsatz
- Wie bereit sind Unternehmen für KI-Content?
- Zukunft: KI, Robotik und Kreativberufe
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