Least Privilege Design bedeutet, einem Agenten ausschließlich die Berechtigungen zu geben, die er für seine konkrete Aufgabe tatsächlich benötigt – nicht mehr, auch wenn eine weiter gefasste Berechtigung bequemer wäre. Das begrenzt den möglichen Schaden, wenn ein Agent fehlerhaft konfiguriert ist, manipuliert wird oder in einer unerwarteten Situation falsch reagiert.
Wie sieht Least Privilege im Arbeitsalltag aus?
Ein Agent, der nur Urlaubsanträge zusammenfassen soll, bekommt Lesezugriff auf genau die eine dafür nötige Liste – nicht auf das gesamte HR-System, nur weil das technisch möglich wäre.
Worauf solltest du bei Least Privilege achten?
Prüfe bei jedem neuen Werkzeug oder jeder neuen Datenquelle, die einem Agenten hinzugefügt wird, ob sie für seine konkrete Aufgabe nötig ist. Rechte lassen sich leicht erweitern, nachträglich einschränken ist deutlich aufwendiger.