Agent-Tiering ist die Einstufung von Agents nach ihrem Risiko. Die Stufe entscheidet, wie viel Governance ein Agent braucht: welche Tests vor dem Go-live, welche Freigabe, wer verantwortlich ist und wie oft er überprüft wird. So bekommt ein persönlicher Helfer nicht denselben Prozess wie ein Agent, der einen Geschäftsprozess ersetzt.
Wie sieht Agent-Tiering im Arbeitsalltag aus?
Ein mögliches Modell hat vier Stufen. Persönliche Agents nutzt nur eine Person, sie brauchen kein Review. Team-Agents gehören einem Team; ein jährliches Review ist optional. Agents der Stufe Business Important brauchen einen Business Sponsor und ein halbjährliches Review. Business-Critical-Agents automatisieren oder ersetzen einen Geschäftsprozess, gehören der IT, brauchen ein Security Review und werden quartalsweise geprüft.
Worauf solltest du beim Agent-Tiering achten?
Erfinde kein neues Schema, wenn es schon eines gibt: Nutze die bestehende Klassifizierung eurer Anwendungen oder Daten. Und halte die unteren Stufen leicht. Ein Team-Agent braucht ein paar Pflichtfelder, kein Gremium. Microsoft beschreibt für Copilot Studio einen ähnlichen Gedanken mit drei Zonen: von persönlichen und Team-Agents über Agents, die freigegebene Maker für andere Bereiche bauen, bis zu geschäftskritischen Agents von Profi-Entwicklern.