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Folge 72 365 Checkpoint

#72 Fable 5.1 und Reasoning Effort in Copilot Cowork, Agent 365 Updates, neue Purview DLPs und mehr

Copilot-Chats teilen, Planner nutzen in Copilot, Agents verwalten und lokale Agents finden

Cover des Podcasts „365 Checkpoint“ mit einem Foto von Daniel Rohregger
365 Checkpoint · Folge 72

Veröffentlicht

Dauerca. 24 Minuten

Kernaussagen

  • Fable 5.1 ist bereits in Copilot Cowork verfügbar, zählt bei Microsoft aber noch als Preview-Modell: Produktiv gelten dafür die Product Terms und Data Protection Addendums von Anthropic, und ein Admin muss das Opt-in setzen.
  • Der Reasoning Effort in Copilot Cowork steuert, wie viel und wie lange ein Modell nachdenkt; Daniel Rohregger betont, dass Datenqualität und Prompt weiterhin wichtiger sind als dieser Schalter.
  • Bei klar beschriebenen Aufgaben genügt laut Daniel Rohregger wenig Reasoning; mehr Reasoning braucht es eher bei kreativen, längeren oder sehr komplexen Aufgaben, und höhere Stufen verbrauchen mehr Tokens.
  • Eine neue DLP-Kontrolle in Microsoft Purview schließt E-Mails externer Absender als Grundlage für Copilot-Antworten aus; sie ist standardmäßig aus, noch in Preview und richtet sich unter anderem gegen Prompt Injection.
  • Agent 365 bindet über den erweiterten Registry Sync externe Agent-Plattformen an, sodass dort laufende Agents in die Agent Registry eingepflegt werden können; zusätzlich wurde die Erkennung lokaler Agents erweitert.

Aus dem Transkript zusammengefasst, Stand der Folge vom 3. September 2026.

Shownotes

Darüber sprechen wir

Neue Modelle, mehr Reasoning und spannende Copilot-Updates: In dieser Folge von 365 Checkpoint ordne ich die wichtigsten Microsoft-365-Neuerungen im September ein.

Wir sprechen darüber, was du bei Preview-Modellen in Copilot Cowork hinsichtlich Datenschutz, Product Terms und EU Data Boundary beachten solltest. Außerdem erkläre ich, wann ein hoher Reasoning Effort sinnvoll ist und warum ein guter Prompt sowie hochwertige Daten weiterhin entscheidend bleiben.

Weitere Themen sind das Teilen kompletter Copilot-Chats, neue Purview-DLP-Kontrollen, die erweiterte Agent Registry in Agent 365, Copilot Pages in OneDrive und die Planner-Unterstützung in Work IQ. Dazu gibt es praktische Tipps zu PowerPoint und Copilot Studio.

Kapitelübersicht

00:00 – Die wichtigsten Copilot-Updates

01:39 – Neues Preview-Modell in Copilot Cowork

03:51 – Reasoning Effort richtig einsetzen

08:10 – Komplette Copilot-Chats teilen

10:17 – Purview DLP für externe E-Mails

12:22 – Agent 365 und externe Plattformen

14:34 – Copilot Pages ziehen nach OneDrive

15:22 – Neuer Learning Agent und Copilot Notebooks

17:45 – Der neue Hero Link für Datei-Freigaben

19:18 – PowerPoint, Copilot Studio und Planner

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Transkript

Maschinell erstellt und redaktionell geprüft.

Es spricht Daniel Rohregger.

00:00 – Die wichtigsten Copilot-Updates

Diesen Monat in den 365 Checkpoint Update. Fable 5.1 ist schon in Copilot Cowork. Außerdem habt ihr eine Auswahl des Reasoning Effort Levels jetzt in Copilot Cowork. Ihr könnt vom normalen Copilot Chat eure Chatverläufe teilen und es gibt einige kleinere und größere Änderungen für Admins. Das und vieles mehr gibt es in dieser Folge von 365 Checkpoint, deinem Podcast rund ums Thema Microsoft 365. Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge 365 Checkpoint und schön, dass du wieder mit dabei bist. Wenn du dich wunderst und sagst: ‘Hö, hab ich aus Versehen die falsche Folge ausgewählt, ist schon wieder Update.’ Ja, Mea culpa, ich bin bald im Urlaub und deswegen muss die nächste Deep Dive Folge noch etwas auf sich warten und wir tauschen einmal quasi die Slots.

Das heißt, ihr habt heute noch mal ein paar spannende Updates, aber auch ein paar Tipps und Tricks von mir rund ums Thema Copilot, was ich so entdeckt habe. Und in 2 Wochen geht es dann weiter mit der nächsten Folge 365 Checkpoint Deep Dive, wo ich schon einen ganz besonderen Gast geplant habe und freue mich schon riesig darauf. Und ihr könnt euch auch freuen, aber jetzt gehen wir erstmal rein in die Updates, falls du mich nicht kennst. Hi nochmal, mein Name ist Daniel Daniel Rohregger. Ich bin Copilot Coach und Trainer, Cloud Architekt und Microsoft Copilot MVP und freue mich riesig, dass du heute dabei bist.

Ich bin wie immer dein Host. Wir haben viele verschiedene Themen und heute gibt es wirklich ein Potpourri, weil ich gar nicht so wirklich wusste, was ich euch da alles am ehesten erzählen soll, weil es so viel spannende Themen gab und wir fangen einfach mal an.

01:39 – Neues Preview-Modell in Copilot Cowork

Redaktionsschluss ist der 2. September, also wirklich ganz, ganz frisch. Rund die Themen kam auch erst, das Letzte kam auch erst wirklich gestern rein, denn Anthropic hat Fable 5.1 veröffentlicht, das ist damit das aktuell stärkste Modell, das allen zugänglich ist. Es ist natürlich bereits in Copilot Cowork und natürlich auch in deren eigenen Applikationen wie Claude Code oder Claude Cowork. Und das Spannende hierbei ist, das dürfen wir immer nicht vergessen, diese Mythosklasse, in denen eben sich dieses Fable Modell befindet, das zählt bei Microsoft aktuell noch unter die Kategorie der sogenannten Preview Large Language Models. Und ihr wisst ja vielleicht, Anthropic gilt ja immer noch als exkludiert von der EU Data Boundary.

Das heißt, die Prompts, die ihr an Opus und Sonnet sendet, die verlassen die EU aktuell noch und bei Fable ist das Ganze sogar noch, ich sag jetzt mal, dramatischer, denn Microsoft schließt für diese Preview Modelle sogar Dinge aus wie die eigenen Product Terms. Ganz klar und deutlich bedeutet es, wenn ihr jetzt produktiv Fable nutzt, dann bedeutet es, dass entsprechend die Product Terms und die Data Protection Addendums von Anthropic Anwendung finden und ihr damit auch einverstanden seid, dass ihr ihnen diese Prompts und diese Informationen auch zusendet. Das steht auch übrigens da, wenn ihr Fable 5.1 oder auch Fable 5 seht, dann hat bei euch entsprechenden Admin aktiv diesen Opt-In gesetzt.

Das Schöne ist, man kann im Admin Center inzwischen entscheiden, ob man das für alle, für niemanden oder auch für bestimmte Gruppen auswählen möchte, aber entsprechend für diese Modelle der Mythosklasse beziehungsweise das gilt generell für alle Modelle, die sich im Preview befinden, gelten eben diese zusätzlichen Regeln, dass eben teilweise diese Vertragsbestandteile von Microsoft keine Anwendung finden und das wollte ich hier noch mal für euch wirklich so transparent darstellen. Wenn ihr mehr dazu wissen wollt, schaut doch gerne auf LinkedIn vorbei. Da habe ich auch erst vor kurzer Zeit einen Post dazu gemacht oder schreibt mir, das Ganze gibt es natürlich auch entsprechend ganz öffentlich von Microsoft dokumentiert.

03:51 – Reasoning Effort richtig einsetzen

Ja, und das zweite Thema, wir bleiben damit inhaltlich ein bisschen bei Copilot Cowork, nämlich geht es da um einen kleinen Regler, auch der hat ein bisschen für Aufsehen gesorgt, nämlich könnt ihr jetzt diesen Reasoning Effort, also den Aufwand steuern, wie viel und wie lange die jeweiligen Modelle nachdenken und dazu möchte ich einmal kurz ausholen beziehungsweise euch vielleicht einmal mit etwas Wissen versorgen, Denn dieses Thema hat schon ein bisschen, ich sag jetzt mal, für Furore gesorgt und kommt auch bei dem ein oder anderen vielleicht in den falschen Hals oder zum zum falschen Verständnis. Was ganz, ganz wichtig ist, wir haben ja im Prinzip, wenn wir einen einen Prompt schreiben und etwas von der KI wollen, am Ende 4 Komponenten.

Wir haben zum einen das grundlegende Modell, das heißt die Modellklasse wie zum Beispiel Sonnet, Opus, Fable, GPT 5.6, Sol, Terra, Luna oder andere Modelle, Mistral 3.5, DeepSeek und so weiter. Dazu gibt es dann jetzt oftmals eben auch einen Schalter, wie viel das Modell selber nachdenken soll und gleichzeitig gibt es aber natürlich noch den Prompt, den wir reingeben und auch entsprechend die Daten und die Informationen, die wir zu dem Prompt mit dazugeben oder dem Kontext, dem der Prompt und dem Modell in dem Fall zur Verfügung steht. Und jetzt haben wir in Cowork eben diesen zusätzlichen Schalter, wo wir sagen können, der soll zum Beispiel wenig oder mittel oder hoch oder extra hoch zum Beispiel laufen.

Was bedeutet es jetzt? Wichtig, noch mal zum Verständnis, es geht zum einen um die Kombination aus Prompt und Modell. Was heißt es jetzt? Hab ich zum Beispiel einen klaren Prompt, wo ganz genau drinsteht, vielleicht sogar ein Python-Skript eingebettet oder ein Skill ruft ein Python-Skript auf und der der die KI soll wirklich genau diesen Prompt verfolgen, wenig selber nachdenken, dann brauche ich entsprechend, egal mit welchem Modell ich das mache, nur wenig Reasoning oder entsprechend wenig Aufwand. Also ein weniges, also ein leichtes Reasoning, wenig Reasoning. Das heißt, die Schritte, die das Modell extra denkt und noch mal Runden dreht, sind entsprechend weniger und es gibt sich quasi schneller zufrieden.

Ein ein klassisches Chatmodell, funktioniert im Prinzip genauso. Ihr gebt einen Prompt rein und die nächste wahrscheinliche Antwort wird entsprechend gewählt und diesen Weg gehen wir dann. Und machen wir das jetzt mit einem schlechten Prompt, dass wir also wenige in den Prompt reinschreiben und auch wenig Reasoning erlauben, dann haben wir im Prinzip eine relativ gefährliche Kombination, unklare Anweisungen mit wenig eigenem Denkverhalten von der KI, der wir sagen quasi einen Praktikanten, hier denk nicht so viel, sondern mach und dementsprechend kann natürlich das Ergebnis auch schlecht sein. Das heißt, wenn mein Prompt vielleicht etwas unklar ist oder wenn mein Prompt vielleicht noch nicht genau das Ziel beschreibt, das die KI erreichen soll und ich möchte trotzdem ein gutes Ergebnis mit einem schlechteren Prompt, dann kann gewissermaßen das richtige Modell, die richtigen Daten mit mehr Reasoning Effort durchaus ein zufriedenstellenderes Ergebnis bekommen.

Natürlich das zufriedenstellendste Ergebnis bekomme ich immer, wenn ich das Ergebnis sauber beschreiben kann. Nichtsdestotrotz hilft mir natürlich dieser Reasoning Schalter entsprechend eventuell dagegen zu steuern. Aber auch wichtig, wenn ihr genau wisst, was die KI machen soll und ihr genau sagen könnt, was es machen soll, dann braucht ihr dazu weder ein besonders starkes Modell, außer der Kontext oder die Aufgabe per se erfordert es, noch braucht ihr dazu viel Reasoning, sondern Reasoning braucht ihr eher dann, wenn es eher um kreativere Dinge um längere Dinge oder auch wirklich um sehr komplexe Zusammenhänge geht, die man sich vielleicht auch erst im Laufe der Zeit zusammensetzen muss.

Deswegen die Kombination beachten, Datenqualität und Prompt sind immer noch wichtiger als nur dieser reine Reasoning Schalter und ich hoffe, ich konnte euch da ein bisschen in die richtige Richtung schubsen und wünsche ich jetzt viel Spaß beim Ausprobieren und beim Vergleichen. vielleicht noch ein kleiner Nachtrag dazu, bevor ich es vergesse. Natürlich, umso höher ihr das Reasoning macht, umso mehr muss das Modell nachdenken und umso mehr müsst ihr auch zahlen. Das heißt, wenn du das Ding immer auf volle Pulle laufen lasst, dann kostet es euch entsprechend auch doppelt, dreifach und vierfach Tokens. So, entschuldigt bitte den kleinen Einwurf.

08:10 – Komplette Copilot-Chats teilen

Das dritte Thema, das ich für euch dabei hab, ist Teilen im Copilot Chat und jetzt sagt ihr vielleicht, Daniel, alter Hut, kenn ich doch schon, Dokumente teilen beziehungsweise die Antwort teilen oder vielleicht den Prompt teilen, das kann ich doch alles schon. Nein, es wird besser. Aktuell im Frontier könnt ihr nämlich den gesamten Copilot Verlauf teilen, das heißt, ihr könnt nicht nur das Ergebnis teilen, sondern den Prompt, das Ergebnis dazwischen, den nächsten Prompt und wiederum das Ergebnis dazwischen und zwar könnt ihr das quasi als komplette Konversation teilen, so dass wenn jemand diesen Link dann anklickt, er dann in dieser Konversation in seinem eigenen Copilot weiterschreiben kann und ich hab mich wirklich gefragt, na ja, gut, wer braucht es jetzt, warum sollte das relevant sein, warum hat sich das jemand gewünscht und ich muss sagen, ich find es natürlich zum einen interessant und vor allem aus aus Adoption Perspektive finde ich das sehr, sehr interessant, denn man kann zum einen dann seine zum, wenn man zum Beispiel in einer Adoption Einheit ist oder in einem in einem Champion Team mal sowas teilen, sagen, guck mal, so hat das bei mir gut funktioniert, so arbeite ich mich iterativ voraus, aber Man kann natürlich auch so super Aufgaben stellen.

Also, wenn ich jetzt Trainer bin, kann ich mit meinem Copilot zum Beispiel anfangen und kann dort entsprechend loslegen. Und dann können die Leute basierend auf diesem Ansatz dann selber weiter trainieren. 2 kleine Einschränkungen: Natürlich geht das Ganze nur innerhalb eines Tenants. Das heißt, als externer Trainer kann ich jetzt nicht irgendwelche Copilot-Chats zu anderen Firmen teilen, plus wenn beispielsweise in diesem Chat Bilder generiert wurden oder auch. Der beim Research zum Beispiel geht es noch nicht, diese Medientypen werden aktuell noch nicht unterstützt. Plus, wenn ich natürlich da da Dokumente drin habe, da müssen beispielsweise auch die Leute dort sauber ihre Dokumentenberechtigungen gepflegt haben.

Aktuell ist das Ganze noch im Preview und wünsche euch auch viel Spaß beim Ausprobieren, sobald es dann bei euch erscheint.

10:17 – Purview DLP für externe E-Mails

Bevor wir jetzt dann in die Short News gehen und über PowerPoint und über Copilot Studio sprechen, habe ich noch 2 Dinge für die Admins dabei. Nämlich beim vierten Thema habe ich im Prinzip das Thema Purview, nämlich Microsoft Purview bekommt eine neue DLP Kontrolle, die E-Mails von externen Absendern aus der Grundlage ausschließt, auf der Copilot seine Antworten bildet. Also Work IQ Standardzustand ist natürlich hier aus, das heißt, ohne die aktivierte Richtlinie ändert sich erstmal nichts. Ihr braucht dazu entsprechend die Purview-Rolle für Copilot-Richtlinien, zum Beispiel den Purview Data Security AI Admin, also keinen globalen Admin. Aktuell ist das Ganze noch in Preview und es wird auch noch einige Zeit zu brauchen, denn aktuell ist geplant, erst Ende Februar das Ganze, also 27 das Ganze live zu stellen.

Ja, Copilot arbeitet ja im Sicherheitskontext des angemeldeten Users und greift erstmal auf alles zu, was dieser User auch lesen darf. Klassische Berechtigungslogik, wer darf zugreifen, darf er darf zugreifen? Ja, In dem Fall gilt eben noch eine neue Bedingung für dieses Thema, nämlich woher stammt diese Information beziehungsweise stammt diese Information aus einer externen E-Mail. Und genau das ist der Unterschied. Aktuell geht es da bisschen die Angst um Prompt Injection. Also im Prinzip, wenn in einer E-Mail eine möglicher Prompt für die KI mitgeliefert wird, ja, es gab da schon mal so einen kleinen Security Breach, dass es möglich war, weil Copilot von dieser Engine dann quasi doch auf einmal externe Endpunkte erreichen konnte.

Ne, der Fall EchoLeak war das, dass das durchaus per E-Mail theoretisch möglich ist und dieser dieser Purview Regel hat im Prinzip so zum einen diesen Prompt Injection Vector, aber natürlich auch dieses Thema, wir möchten irgendwie verbieten, dass warum auch immer wir mit Copilot und externe Mails zusammen. bekommen. Ja, das heißt, ihr könnt also jetzt in Purview bereits aktuell als Preview diese diese DLP Policy einstellen und könnt dort quasi dann aktivieren, dass das Grounding von externen E-Mails in Copilot entsprechend deaktiviert wird.

12:22 – Agent 365 und externe Plattformen

Und für alle, die sich aktuell ums Thema Agents kümmern, habe ich noch etwas aus der Kategorie Agent 365 dabei. Nämlich gibt es da zum einen den erweiterten Registry Sync. Was bedeutet das? Ihr könnt jetzt im Agent 365 noch andere Plattformen mit anbinden. Dazu gehören aktuell, und ich lese das hier ab, aus der Plattform live, Amazon Bedrock, Anthropic Claude, Databricks Genie, Google Vertex AI, Salesforce Agentforce, Snowflake AI und UiPath. Das heißt, solltet ihr externe Agents auf diesen Plattformen laufen haben, könnt ihr diese jetzt mit in eure Agent Registry mit einpflegen und könnt dort auch aussuchen, ich glaub, wie oft ihr das pro Woche aktualisieren möchtet.

Ihr könnt da quasi die externe API anschließen und könnt das Ganze dann mit integrieren und dort quasi über eure Agent 365 Administration mit rein integrieren. Zusätzlich hat Microsoft die Local Agents Erkennung aufgebohrt, nämlich gibt es da jetzt Claude Code, Cursor, Gemini CLI, GitHub Copilot CLI, VS Code Claude Extension, VS Code Cline Extension, VS Code Codex Extension, VS Code Gemini Code Assist Extension und die VS Code Roo Code Extension. Das heißt, für diese Erkennungen gibt es jetzt entsprechende Möglichkeiten und Mechaniken in Agent 365, das heißt, ihr könnt dort diese ganzen Dinge mit integrieren. Ebenfalls angekündigt, bei mir noch nicht live, ist eine Art von Heatmap, die anzeigt, welche Agents besonders auf häufige SharePoint-Seiten zugreifen, sodass ihr also auch hier vielleicht ein Pooling erkennen könnt oder sehen könnt, von welcher SharePoint-Seite eventuell viele Informationen gezogen werden, damit ihr das entsprechend auch bei euch richtig interpretieren könnt.

Und jetzt mal ein Hinweis in eigener Sache, wenn dir diese Folge gefällt, dann klickt doch in deiner Podcast-App einmal auf Folgen oder Abonnieren, dann verpasst du keine der neuen Newsfolgen und auch nicht der 365 Checkpoint Deep Dive Folgen. Eine Bewertung, am besten 5 Sterne, hilft mir extrem und mehr als man denkt. Wenn du ein Thema hast, desto gerne mal ausführlicher erklärt haben möchtest, dann schreibst du doch gerne auf LinkedIn und das war es auch schon und es geht weiter mit dieser Folge.

14:34 – Copilot Pages ziehen nach OneDrive

Und damit herzlich willkommen im Schnelldurchlauf, kürzere Meldungen, die dir trotzdem Arbeit machen können. Erstens, Copilot Pages zieht um, nämlich nach OneDrive. Neu erstellte Copilot Pages landen zukünftig in OneDrive for Business und unterliegen damit auch den OneDrive Kontrollen für Compliance, Aufbewahrung, Datenschutz und Lifecycle wirksam ab Mitte August. Rollout bis Ende September 26. Der Altbestand wird ausdrücklich nicht migriert. Bestehende Copilot Notebooks nutzen für die neuen Pages weiterhin SharePoint Embedded und Loop Workspaces bleiben erstmal unberührt. Wenn ihr also aktuell sehr aktiv Loop Workspaces oder bereits Copilot Pages nutzt, dann setzt euch bitte damit auseinander und guckt, was ihr gegebenenfalls damit bei euch intern machen müsst.

15:22 – Neuer Learning Agent und Copilot Notebooks

Bye bye bye bye Learning Coach Agent, nämlich Der wurde abgekündigt. Der Learning Coach Agent in Copilot wird bereits in dieser Woche eingestellt. Nachfolger ist der Learning Agent. Ja, klarer Unterschied, oder für neue Nutzer ist der Learning Coach schon jetzt nicht mehr auffindbar. Und wenn du ihn irgendwo im Onboarding verlinkt hast, dann bitte einmal kurz prüfen und entsprechend die Nutzer auf die neuen Möglichkeiten umstellen. Der neue Learning Agent ist eigentlich auch ganz nett. Der hat oben rechts so ein kleines Streak Symbol, ist so ein bisschen mehr UI drin, sind ein paar nette. Gamification Elemente drin, kann ich euch definitiv mal empfehlen.

Ganz bitte nicht verwechseln mit dem AI Learning Agent, glaube ich, wie er heißt. Moment, ich schau mal ganz kurz nach. So, da habe ich ihn AI Learning Advisor, heißt der. Der ist nämlich im Gegensatz zum Learning Agent fokussiert auf die Themen Copilot, Copilot Studio, Agent Builder und so weiter. Also, was nutze ich wann und wie kann ich zum Beispiel einen Lernplan für diese Modelle und für diese Themen aufbauen? fokussiert sich also quasi auf die Technologien, um KI mit Microsoft besser zu verstehen. Copilot Notebooks, ja, 2 neue Wege beziehungsweise 2 gleiche Wege. Es gibt jetzt 2 Wege, um zu arbeiten, nämlich es gibt eine sogenannte leichtgewichtige Erfahrung in der Copilot App, also direkt aus Copilot Chat heraus und eben die andere in OneNote für die tiefere Projektarbeit und Zusammenarbeit im Teams.

In Klartext und Deutsch heißt es: Ihr könnt ein bisschen gucken, ihr könnt Copilot Notebooks beispielsweise jetzt auch im Researcher wiederum als eigene Datenquelle verwenden, das ist alles noch da. Aber diese ganzen Artefakte zu erstellen, wirklich das tiefgründige Arbeiten, das ist jetzt entsprechend in OneNote verankert. Und ich muss sagen, die UI schaut doch nicht gut aus, das ist echt sehr, sehr cool. Mich persönlich ärgert es ein bisschen, dass das Ganze wirklich nach OneNote gewandert ist, weil ich einfach kein großer OneNote Fan bin. und ich fand, ich dachte eigentlich, wir sind da raus aus dieser OneNote-Zeile. Ich dachte eigentlich, das können wir jetzt irgendwann abschaffen, aber diese Dinosaurier lebt weiter.

Ja, sorry schon mal an alle, ich weiß nicht, wir haben ganz, ganz viele OneNote Fans unter euch, bitte nehmt mir das nicht böse, aber ich hab eigentlich gehofft, wir kriegen mit KI und Loop OneNote irgendwann rausgedrückt, aber ich glaube, das passiert so schnell nicht.

Punkt 4. die dritte Generation der Datei und Ordnerfreigabe der Hero Link wird bald kommen. Was ist es generell? Microsoft stellt hier diese Art und Weise, wie wir Dokumente teilen, auf eine ganz vereinheitlichte, ich sag jetzt mal, Nomenklatur des Links um. Nämlich soll es in Zukunft so sein, dass der sogenannte Hero Link, das heißt wirklich der eine Link, der entsprechend oben in der URL steht, auch der Link ist, mit dem wir etwas teilen können. Ja, wer kennt es nicht, Schick mir mal bitte Zugriff oder schick mir mal bitte das File. Ich klick oben da drauf, das ist vielleicht in meinem OneDrive und ich schick ihm das Link zu meinem File und er sagt, ich kann es nicht öffnen.

Also geh ich wieder zurück und drück auf Teilen, dann krieg ich einen neuen Link und dieser Link funktioniert dann für ihn. Dann klick ich aber vielleicht, da fragt mich ein anderer Kollege und sagt: ‘Kannst du mir das File auch schicken?’ Dann schick ich es dem und dann sagt er, ich kann es nicht öffnen, obwohl ich den Sharing Link verwendet habe. Dann muss ich einen zweiten Sharing Link erstellen und Dieses ganze Konzept der verschiedenen Sharing-Links mit den verschiedenen Berechtigungen soll im Prinzip abgeschafft werden und eben gegen einen Hero Link getauscht werden, dass die Berechtigung nicht mehr über den Link identifiziert wird, sondern eben direkt an den Benutzer.

Das Ganze war schon lange angekündigt und sollte eigentlich schon lange da sein, wenn es nach der ersten Ankündigung geht, aber aktuell wurde das entsprechend auf Ende Oktober verschoben. Das heißt, es könnte bereits sein, dass wir in 2 Monaten wirklich mit diesem Ding vielleicht dann schon zur Ignite im November damit live sind und und ab jetzt dann alle über einen Link nur noch teilen können.

19:18 – PowerPoint, Copilot Studio und Planner

Und zum Schluss gibt es noch meine Top 3 Highlights aus dem Bereich KI und Copilot. Nämlich hab ich für euch 3 kleine Sachen dabei, die mir diese Woche aufgefallen sind und mir sehr, sehr positiv gefallen haben und ja, so kleine Tipps oder Tricks vielleicht sind, die ihr in euren Gruppen teilen könnt. Erstens, bei mir in meinem PowerPoint gibt es jetzt einen Skill, der heißt Folie animieren und was da passiert, ist schon, ich sag jetzt mal auf neue Deutsch, kinda crazy. Das heißt, ihr habt da eine Folie und sagt, boah, die Folie ist so langweilig, bitte animier mir die mal und dann kriegen wir eine vollständig animierte Folie.

Ich glaub, das läuft am Ende Grund im im im Hintergrund über so ein eingebettetes HTML Hosting in dieser Folie. Das heißt, da haben wir dann keine PowerPoint Animationen, die dahinter liegen, sondern wir haben im Prinzip eine Animation gemacht über HTML, also wir können dann wirklich innerhalb von PowerPoint-Folien so ein kleines Dashboard haben, das sich dann interaktiv verändert, ohne dass wir dafür die PowerPoint-eigenen Komponenten verwenden müssen. Man könnte auch scherzhaft sagen, Microsoft hat es eingesehen, dass ihre eigenen Produkte einfach zu kompliziert sind, sogar zu kompliziert für die KI und einfach sagen, hier nachher machen wir das mit HTML, es ist deutlich leichter und es funktioniert wenigstens.

Der zweite Punkt, der mir aufgefallen ist und der mich sehr gefreut hat, war Als ich heute einen Copilot Studio Workflow angelegt hab, also im neuen GitHub Copilot Harness, konnte man dort den Copilot oder kann man ja schon seit Anfang an den Copilot auswählen. Vielleicht Spoiler, als ich das heute machen wollte, also quasi eine Anfrage über meinen Copilot dort bearbeiten, hat das Ganze nicht funktioniert. Ich hab da irgendwie so einen komischen API-Fehler bekommen. Ja, ‘No Async Response’ und am Ende hab ich da einstellen können, was ich wollte. Ich müsste, musste diese Copilot Node. quasi aus dem Workflow entfernen.

Das wollte ich aber euch gar nicht sagen, das ist eigentlich gar nicht so ein positives Highlight. Aber was ich da gesehen habe, ist als ich geklickt habe auf Copilot hinzufügen, habe ich da einen kleinen Button gesehen, wo ich dann auswählen konnte zwischen eine Anfrage an Copilot Chat oder eine Anfrage an Copilot Cowork schicken. Und ihr könnt euch vielleicht erinnern, in der letzten Folge Update habe ich euch erzählt, dass Cowork jetzt auch Trigger unterstützt, die außerhalb von Zeiten sind, also eventbasierte Trigger wie zum Beispiel Eine neue Nachricht, eine neue E-Mail oder eine Kanalnachricht, ein geändertes File oder auch ein Webhook und ich könnte mir vorstellen, dass das einfach ein zusätzlicher Typ von Trigger ist.

Das heißt, ich kann eventuell dann in Zukunft auch direkt aus einem Workflow mein Cowork anstoßen, was dann natürlich so spannende Szenarien irgendwann ermöglicht wird. Ich kann Dinge automatisieren, die eben teilweise meinen eigenen Copilot nutzen, der über die $30 Lizenz bezahlt wird, dann vielleicht einen kleinen einfachen Agent. über das GitHub Copilot Harness und dann wiederum das Ganze in Cowork, wo dann wieder vielleicht meine ganzen eigenen Skills oder mehr Kontext oder Plugins und so weiter liegen. Also da gibt es schon sehr, sehr spannende Szenarien und ich hab ehrlicherweise noch nicht getestet, ob das wirklich geht. Ich war dann auch bisschen genervt, weil dieser Copilot Connector nicht funktioniert hat und ich hoffe, dass es bei euch funktioniert, bin aber schon sehr gespannt und der Knopf ist schon mal da und das reicht mir erstmal hier für ’ne positive Nachricht und der letzte Punkt, den ich euch mitgebracht hab, ja, der hat einen, der wurde, glaub ich, auf LinkedIn geteilt von dem Product Manager, nämlich gibt es jetzt in Copilot, quasi in Work IQ Unterstützung für den Planner.

Yay, darauf haben wir so lang gewartet, oder hey, ich sag es seit Anfang an, wir brauchen Planner Unterstützung im Copilot und dann gab es jetzt diese, oder es gibt diesen Planner Agent, der ist schon sehr, sehr gut, der kann sehr, sehr viel. Aber jetzt zum Beispiel, wenn ich frage, hey Copilot, welche offenen Aufgaben hab ich noch, dann kann er eben auch in meine Planner gehen. und kann eben auch dort Dinge raussuchen, kann dort auch auch Aufgaben erstellen und es hat mir so, so lange gefehlt oder war nur über diesen einen Agent verfügbar und ich muss sagen, ich finde es ja generell ein bisschen ärgerlich, dass das ganze Thema Planner, Project Management und Todo mit Copilot so kurz kommt.

Ne, es ist bis heute so, wenn ich sage, kannst du mir bitte ’ne Aufgabe erstellen, lieber Copilot, dann macht ihr mir ’ne ’ne ’ne Outlook quasi ’n Outlook-Termin mit 30 Minuten, wo ich mir denke, wow, ja, warum ein Outlook-Termin? Wir haben noch extra so Aufgabentools dafür, aber gut, es ist halt nun mal so und. Ich hoffe, das ändert sich jetzt bald. Das, wenn ich sag, mach mir bitte eine Aufgabe, dass ihr dann entsprechend in meinen Planner reingeht und mir dort entsprechend eine Aufgabe macht. Ja, das war’s schon wieder mit dieser Folge und ich hoffe, dir hat es gefallen.

Ich hoffe, du hattest Spaß und du hast ein bisschen was gelernt. Wenn das der Fall war, dann melde dich doch gerne bei mir unter dem LinkedIn Post oder schreib mir eine ganz liebe Nachricht. In 2 Wochen geht es also weiter mit einer Folge 365 Checkpoint Deep Dive. Ich weiß schon, wer da sein wird und es wird eine sehr, sehr spannende Folge. Ich hoffe, Bis dahin hast du viele weitere Themen, die du für dich selber umsetzen kannst und dir mitnehmen kannst. Ich wünsche dir wie immer einen wundervollen Tag und sage auf Wiederhören.

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  1. Die wichtigsten Copilot-Updates
  2. Neues Preview-Modell in Copilot Cowork
  3. Reasoning Effort richtig einsetzen
  4. Komplette Copilot-Chats teilen
  5. Purview DLP für externe E-Mails
  6. Agent 365 und externe Plattformen
  7. Copilot Pages ziehen nach OneDrive
  8. Neuer Learning Agent und Copilot Notebooks
  9. Der neue Hero Link für Datei-Freigaben
  10. PowerPoint, Copilot Studio und Planner

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