#66 Agent-News: Spanennde Updates zu Copilot Studio, Agent 365 & Foundry
Spannende Neuerungen für die nächste Generation von KI in Microsoft
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Kernaussagen
- Daniel Rohregger erklärt, dass Agent 365 als zentrale Plattform Agents überwachen und steuern soll, aber wie ein Regenschirm über bestehenden Agents liegt und die Grund-Governance der jeweiligen Plattformen nicht ersetzt.
- Daniel Rohregger hält Agent 365 für den Normalnutzer, der sich einen eigenen deklarativen Agent baut, nicht für sonderlich spannend; wichtig werde es bei autonomen Agents, die tief in Businessprozesse hineinreichen.
- Daniel Rohregger weist darauf hin, dass MCP Server kurze Lifecycles haben und abgekündigte Server innerhalb von zwei Monaten nicht mehr funktionieren, weshalb man aktiv verfolgen sollte, welche Agents welche MCP Server verwenden.
- Daniel Rohregger erklärt, dass es in Copilot Studio für die Arbeit mit mehreren Agents zwei Wege gibt: Child Agents, die in derselben Solution wie der Hauptagent laufen, und externe Agents über das Agent-to-Agent-Protokoll.
- Daniel Rohregger erklärt, dass Microsoft Foundry Out-of-the-Box Evaluations bietet, mit denen sich Agents dauerhaft nach Coherence, Relevance, Groundedness und Safety prüfen lassen und eigene Evaluations ergänzt werden können.
Aus dem Transkript zusammengefasst, Stand der Folge vom 21. Mai 2026.
Shownotes
Darüber sprechen wir
In der heutigen Solo‑Folge von 365 Checkpoint nehme ich dich mit durch die wichtigsten Agent‑Updates aus April & Mai: Copilot Agents/Agent Builder, Copilot Studio, Agent 365 und Microsoft Foundry. Wir schauen auf neue Workflows, Modellwahl, MCP‑Server (inkl. Lifecycle‑Risiken) und warum Agent 365 zwar Governance stärkt, aber deine Plattform‑Basics nicht ersetzt.
Highlights:
Agent Builder: Model Switch, neues UI & Scheduled Prompts
Copilot Studio: Multi‑Agent Orchestration, Child Agents & Agent‑to‑Agent
MCP‑Server: End‑of‑Life, Work IQ Tools & Best Practices fürs Tracking
Agent 365: Registry, Agent Identities, Conditional Access, Shadow‑AI & Policies
Foundry: Agent Service, Hosted Agents (Scale‑to‑Zero) & Evaluations (GA)
Kapitelübersicht
00:00 – Warum gerade „alles Agents“ ist
01:18 – Agent Builder: Model Switch, UI, Scheduled Prompts
04:09 – Copilot Studio: Early Release/US‑Environments & Überblick
05:04 – Multi‑Agent Orchestration: Child Agents & Agent‑to‑Agent
06:22 – MCP-Server: Warum jetzt Bewegung reinkommt
07:26 – Lifecycle-Fallen: SharePoint List MCP & Nachfolger
10:00 – Work IQ MCPs: Kalender, Mail, OneDrive, SharePoint, Teams, Word
11:32 – Modelle in Copilot Studio: GPT, Claude & Experimental/Preview
14:11 – Agent 365: Zweck, Grenzen & „Regenschirm“-Gedanke
18:23 – Agent 365 Features: Registry, Identities, CA, Purview/Compliance
20:13 – Shadow‑AI Dashboard & Blocken via Intune
21:04 – Agent Management Rules & Owner/Lifecycle Policies
22:02 – Lizenzierung: E7, $15 Standalone & Sponsor‑Konzept
25:23 – Foundry: Agent Service, neue Modelle & Hostingregionen
29:01 – Hosted Agents, Voice/Realtime & Scale‑to‑Zero
30:00 – Evaluations: Coherence, Relevance, Groundedness, Safety
31:49 – Prompt Flow Deprecation & Migration
32:11 – Fazit & was du jetzt konkret ausprobieren solltest
Transkript
Maschinell erstellt und redaktionell geprüft.
Es spricht Daniel Rohregger.
00:00 – Warum gerade „alles Agents“ ist
Alles ist Agents, so kommt es mir zumindest vor. Und ja, darum soll es auch in dieser Folge gehen. Wir sprechen über Copilot Agents, Copilot Studio, Microsoft Foundry und Möglichkeiten mit Agent 365. So viel spannende Änderungen, Updates und neue Features aus dem April und Mai, dass ich mir dachte, das wird mal Zeit für eine eigene Podcast-Folge von 365 Checkpoint, deinem Podcast rund ums Thema Microsoft 365. Herzlich willkommen und schön, dass du wieder mit dabei bist. Heute geht es ums Thema Agents oder Agenten in verschiedenen und verschiedensten Formen. Hallo, mein Name ist Daniel Rohregger. Ich bin Cloud Architekt, Copilot Coach und M365 Copilot MVP und wie immer dein Host.
Ich hoffe, die letzte Folge hat dir bereits gefallen. Da haben wir nämlich über Updates und Änderungen von M365 Copilot, den Office Apps, SharePoint und so weiter gesprochen. Und ich dachte mir, wir bleiben da thematisch einmal bei den Updates und sprechen über Agents. Und ja, ich hab so, sag ich mal, 4 Überschriften heute mit dabei und ich würde sagen, wir gehen da mal gemeinsam durch und arbeiten uns von vorne nach. Hinten durch, viel Spaß beim Hören dieser Folge.
01:18 – Agent Builder: Model Switch, UI, Scheduled Prompts
Erster Punkt ist Copilot Agents, also das heißt ja Agent Builder. Ja, falls ihr das nicht mitbekommen habt, ich glaube, das sollte inzwischen bei allen angekommen sein, den Begriff Microsoft Copilot Studio Light. Den gibt es nicht mehr, denn das wurde durch den Agent Builder übernommen. Hieß früher Agent Builder, hieß mal kurz Copilot Studio Light. Inzwischen heißt es wieder Agent Builder. Und was sind da die Neuerungen? Ja, ich hab insgesamt 3 relevante Neuerungen gezählt. Kurzfristig gab es mal ein neues Standardmodell, das war GPT 5.3 für die Agenten. Inzwischen ist es aber tatsächlich abgelöst durch einen eigenen Model Switch.
Das bedeutet, ihr könnt jetzt in euren eigenen Agents, die ihr im Agent Builder gebaut habt, auch oben den Model Switch nutzen. Das heißt, ihr könnt euch aussuchen, welches Modell von GPT oder Claude dann auch bald ihr dafür nutzen möchtet. Die zweite Neuerung, die mir im Kopf geblieben ist, ist das neue Interface. Das heißt, ihr könnt auch jetzt in diesem Agent Builder ganz einfach, wie ihr es gewohnt seid, von Copilot einfach euren Agenten beschreiben und der Agent wird dann für euch automatisch erstellt beziehungsweise die Instruktionen werden beispielsweise für euch geschrieben. Ihr könnt dann auch eben in diesem neuen, dieser neuen Ansicht, die eben jetzt halt ein bisschen ja mehr an Copilot beziehungsweise fast schon ein bisschen an an Notebooks auch erinnert. dann direkt natürlich weiterarbeiten, den Agenten weiter feintunen und ihr könnt dann natürlich dann beispielsweise Wissen hinzufügen.
Ansonsten hat sich jetzt nicht so viel geändert, die Möglichkeiten ein Agent zu erstellen, die richten sich natürlich immer an eure Lizenz. Bedeutet, habt ihr eine Copilot Premium Lizenz, könnt ihr dort entsprechend auch Agenten erstellen, die auf SharePoint Teams, Outlook und noch OneNote beispielsweise Zugriff haben. ihr könnt, wenn ihr eine Basic Version habt, dann entsprechend nur Webagenten erstellen, eben mit Instruktionen, Web oder dann eben Dokumente direkt hochladen in den Agent. Genau, und das sind eigentlich so die wesentlichen Neuerungen. Was vielleicht noch spannend ist, es gibt so ein kleines ‘Jetzt halt erstellen’ Fensterchen. Wenn ihr auf das Icon drückt, könnt ihr quasi euren eigenen euer eigenes Icon erstellen lassen für den Agenten mit einem Prompt und dann wird quasi ein Bild generiert.
Ganz lustig, das ging am Anfang gar nicht, weil das generierte Bild zu groß war und ansonsten bleibt aber in dieser Oberfläche alles gleich. Was noch neu ist, ist dass ihr jetzt auch scheduled Prompts in diesem Agent Builder oder nicht im Agent Builder, sondern in den Agenten des Agent Builders planen könnt. Bisher war es ja so, dass diese geplanten Prompts die quasi dann nach einem bestimmten Zeitrhythmus abgefeuert für normale Copilot Chats vorbehalten waren. Und inzwischen ist es aber so, dass ihr den auch in Agenten nutzen könnt. Das heißt sowohl im Researcher Agent beispielsweise oder im Analyst Agent, aber eben auch in euren eigenen Custom Agents.
04:09 – Copilot Studio: Early Release/US‑Environments & Überblick
Und dazu kommen wir auch schon zum nächsten Punkt, nämlich Copilot Studio. Und in Copilot Studio, ja, da sag ich mal so, das Große und Ganze, das steht inzwischen ja schon relativ gut und die Änderungen, die sich so tun, die sind dann wirklich ja teilweise im Detail oder oft auch erst spät sichtbar. Ich hab mir tatsächlich mal jetzt auch gerade als Vorbereitung für die für die letzten Kundentermine ein, sag ich mal, amerikanisches Sandbox-Environment gebaut. Also normalerweise laufen ja auch bei bei mir und bei meinen Kunden die Agents eigentlich in einer EU-Umgebung, aber was natürlich da schon wichtig ist, mal viele, viele.
Features, die quasi neu dazu kommen, landen zuerst mal in diesen sogenannten Early Release oder Preview Environments und dann eben auch oft erstmal nur in den US Regions. Das heißt, um wirklich die neuesten Sachen bei Copilot Studio zu sehen, müsst ihr eben ein solches Environment haben.
05:04 – Multi‑Agent Orchestration: Child Agents & Agent‑to‑Agent
Was da zum Beispiel schon länger drin ist, ist das Thema Multi Agent Orchestration. Es ist aber tatsächlich erst GA geworden, offiziell im April 2026. Ja, also gab es schon einige Monate. Ihr könnt aber jetzt auch wirklich ordentlich im Copilot Studio eben mit mehreren Agenten arbeiten und da habt ihr im Prinzip ja 2 hauptsächliche Möglichkeiten. Zum einen könnt ihr einen sogenannten Child Agent erstellen und dieser Child Agent ist eben kein vollständiger Agent im eigentlichen Sinne. Er kann zum Beispiel keine eigene Autonomie haben und läuft auch immer in der gleichen Solution wie der Hauptagent. Aber er ist natürlich besonders dafür geeignet, um eben komplexere Aufgaben oder eine beziehungsweise eine ganz spezielle Aufgabe von einem mehrteiligen komplexeren Agent quasi zu übernehmen.
Zusätzlich zu dem könnt ihr eben. Entweder über das Agent to Agent Protokoll externe Agenten anzubinden. Das heißt, da braucht ihr dann eine Agent Endpoint URL sowie ’ne Authentifizierung, beispielsweise über API oder ein ein OAuth. Und ihr habt noch die Möglichkeit, sogenannte weitere Connected External Agents anzubinden, beispielsweise aus Microsoft Fabric, also einen Fabric Data Agent, aus Foundry, ein Foundry Agent oder entsprechend Agents, die mittels der Microsoft 365 Agents SDK erstellt wurden. Ja, das ist eigentlich neu.
06:22 – MCP-Server: Warum jetzt Bewegung reinkommt
Und was auch noch relevant ist, ist im Bereich der der Tools. Ich weiß ehrlicherweise gar nicht, ob das jetzt wirklich so rein zu Copilot Studio zählt. Eigentlich ist es auch so ’n bisschen aus Agent 365 heraus, aber es gab auch einige Überarbeitungen und Neuerungen im Bereich der MCP Server von Microsoft. Generell füllt sich natürlich dieses ganze MCP Thema wirklich langsam extrem mit Leben.
07:26 – Lifecycle-Fallen: SharePoint List MCP & Nachfolger
Und damit kommen auch gleichzeitig wiederum spannende Herausforderungen auf uns zu. Denn wer zum Beispiel, ich sag jetzt mal, vor einem halben Jahr, aber bei ja, halbes Jahr, na sagen wir mal, vor vor 4 Monaten, Anfang des Jahres, sagen wir mal, ungefähr einen Agent erstellt hat, der beispielsweise mit dem SharePoint List MCP lief, der wird jetzt heute merken. dass dieser SharePoint List MCP nicht mehr in der Liste ist und auch bald aufhört zu funktionieren. Denn auch diese MCP Server haben natürlich Lifecycle und jetzt gerade am Anfang sind diese Lifecycle sehr, sehr kurz. Wir merken jetzt beispielsweise auch, dass für den Dataverse MCP Server ist es der Fall, dass teilweise MCP Server doppelt und dreifach drin sind, genauso heißen und das gleiche Logo haben.
Und der der Teufel steckt dann wirklich im Detail, ich geb euch mal hier ’n Beispiel, Der eine heißt Microsoft Dataverse MCP Server und der sagt in der Beschreibung ‘Provides remote MCP Server Access to Dataverse’. Und der zweite MCP Server heißt ebenfalls ‘Microsoft Dataverse MCP Server’, hat aber in der Beschreibung stehen ‘Provides remote MCP Server Access to Dataverse with Preview Tools’. Das bedeutet quasi, diese verschiedenen MCP Server, die euch dann zur Verfügung stehen, die haben oftmals ein etwas. oder leicht anderes Toolset, wie es eben jetzt bei dem Dataverse MCP der Fall ist. Das heißt, da müsst ihr wirklich genau schauen, welchen MCP Server ihr nutzt und ihr müsst auch langsam aktiv tracken, welche Agents ihr habt und welche MCP Server die verwenden.
Das, wenn eben beispielsweise ein wichtiger Agent von euch jetzt den SharePoint List MCP nutzt, ihr dann mitbekommt, wenn dieser dann End of Life geht. Und glaubt mir, das ist nicht mehr so wie früher, dass irgendwas dann 3 Jahre lang im abgekündigten Stadium steht, sondern das ist dann wirklich innerhalb von 2 Monaten geht das Ding dann nicht mehr und dann werdet merken, dass euer Agent nicht mehr funktioniert. In der Regel beziehungsweise immer gibt es natürlich dann einen Folgeserver, in dem Fall jetzt für SharePoint Listen, ist es der SharePoint oder beziehungsweise hast du Work IQ SharePoint Preview MCP Server und ja, der kann entsprechend jetzt auch dann diese ganzen SharePoint Listen Aufgaben übernehmen.
Das heißt, es gibt dann keine Trennung mehr zwischen SharePoint List und SharePoint Data, sag ich mal, MCP oder SharePoint Document MCP, sondern es gibt nur noch den SharePoint MCP Server, das find ich prinzipiell gut. Auf der anderen Seite muss ich auch ehrlicherweise sagen, gerade am Anfang war dieser SharePoint List MCP beziehungsweise der Work IQ SharePoint MCP nicht das, was der alte List MCP konnte, weil eben der neue einfach nicht sauber funktioniert hat. Ja, also das ist natürlich dann schon teilweise dann etwas enttäuschend, ne, am Ende steht Preview drauf, am Ende ist das alles nicht GA und das müssen wir natürlich wissen.
Ich find es natürlich schade, dass wenn gerade funktionierende MCP Server dann mit Preview ersetzt werden, die dann nicht mehr sauber funktionieren und man dann den alten auch nicht mehr neu hinzufügen kann. Ja, nicht ganz glücklich, aber generell, glaub ich, ist ein sehr, sehr spannendes Thema und ich muss wirklich sagen, mit diesen MCP Server macht auch gerade das Arbeiten mit den mit den Agents in in Copilot Studio richtig Spaß und er funktioniert dann auch wirklich schon sehr, sehr gut. Ja, einer der ersten MCPs war ja dieser Microsoft Learn Docs MCP Server, der hat auch letztens gefühlt wieder ’n Update bekommen und da gibt es wirklich, also einer meiner, meiner häufigsten Agents, die ich dann tatsächlich nutze, gerade zur Recherche von offiziellen Informationen, schon entsprechend einen Agent mit dem Learn MCP.
10:00 – Work IQ MCPs: Kalender, Mail, OneDrive, SharePoint, Teams, Word
Wir bleiben noch mal kurz in den Tools und schauen uns noch die anderen Work IQ MCPs. Vielleicht ist es für den einen oder anderen interessant, was da noch so alles drin ist. Also neben Work IQ gibt es ja auch unter anderem Fabric IQ, den ihr quasi direkt als als MCP Server hinzufügen könnt, um beispielsweise Informationen aus Microsoft Fabric hinzuzufügen. Ja, und eben auch aus dem ganzen Dynamics Plattformbereich gibt es, so wie ich das sehe, auch diverse, diverse MCP Server. Und wenn wir jetzt wirklich über Work IQ sprechen, das heißt über alles, was Microsoft 365 angeht, haben wir beispielsweise einen Work IQ für den Kalender, das heißt Meeting Management.
Wir haben einen Work IQ für E-Mail und wir haben einen Work IQ für Copilot ganz generell. Ja, also das bedeutet quasi, ich glaube, es bezieht sich auf die Copilot Search. Ja, das heißt, da könnt ihr quasi die die Suchfunktionen von von Copilot ansteuern. Das heißt, semantisch Informationen beispielsweise finden oder Dokumente finden. Was ihr außerdem noch habt, ist der Work IQ OneDrive und der Work IQ SharePoint, entsprechend auf Dokumente und Informationen von dort aus zuzugreifen. Ihr habt einen Work IQ für Teams sowie einen Work IQ für User. Das heißt, um Kolleginnen und Kollegen zu finden, um entsprechend ja Informationen in einem Agent bereitzustellen, was die Userinformationen geht und einen Work IQ für Word.
Und das ist wirklich richtig cool, weil der Word MCP kann beispielsweise Word Dokumente erstellen, aber auch zum Beispiel Inline Kommentare ablegen im Word Dokument. Und das finde ich, bietet schon ’ne Möglichkeit, echt coole, coole Use Cases umzusetzen.
11:32 – Modelle in Copilot Studio: GPT, Claude & Experimental/Preview
Ja, und was hat sich da in Copilot Studio noch getan. Ja, ich, ich hasse es eigentlich, das zu machen, aber ich sag es trotzdem, Models, Models, Models. Ja, inzwischen unterstützt eben Copilot Studio wirklich ’ne ganze, ganze Menge an verschiedenen Modellen, mit denen ihr quasi euren Agent bauen könnt, euren Custom Engine Agent, was es ja immer noch ist. Ich les einfach mal die Liste vor. Wir fangen von numerisch unten an mit. GPT 4.1 ist aktuell immer noch 1 der Standardmodelle. Dann haben wir GPT 5 Chat sowie GPT 5 Auto oder GPT 5 Reasoning. Das heißt, die volle 5.5.0 quasi sozusagen erschiene ist da aktuell eben als als als Preview noch gelistet.
Dann haben wir 5.3 Chat und 5.4 Reasoning, beide im sogenannten Experimental State und wir haben GPT 5.5 Chat und GPT 5.5 Reasoning auch beide im Experimental State. Das heißt offiziell wirklich GA aus diesem GPT Model und das ist natürlich auch irgendwie krass, ist nur GPT 4.1 und GPT 5 Chat. Alles andere ist Preview oder Experimental. Allerdings gibt es einige Anthropic Modelle, die bereits im im im GA Status sind. Dazu gehören Claude Sonnet 4.5 und Claude Sonnet 4.6. Ich glaub, ich hab in der letzten Folge schon gesagt, dass entsprechend Claude Sonnet 4.5 auch bald End of Life geht und dann automatisch auf Sonnet 4.6 migriert wird.
Sowie Claude Opus 4.6 ist auch GA und Claude Opus 4.7 ist auch schon da, ist aber noch im Experimental State. Dann gibt es ebenfalls noch Experimental, habt ihr vielleicht auch mitbekommen, war auf Social Media auch ’n bisschen ’ne wilde Diskussion. Gibt es auch inzwischen oder immer noch das Modell Grok 4.1 von xAI, das muss aber entsprechend manuell aktiviert werden. Und der Vollständigkeit halber sei noch gesagt, ihr könnt in den Settings von eurem Copilot Studio Agent eine sogenannte Deep Reasoning Preview einschalten. Das heißt, wenn ihr dann beispielsweise während der Suchanfrage oder im Systemprompt den Befehl nach Use Reasoning gebt, dann nutzt er quasi das OpenAI o3 Modell, um quasi dann ja noch mal diese Reasoning Actions durchzuführen.
Außerdem könnt ihr natürlich auch beispielsweise innerhalb eines Topics oder auch so als Tool einen sogenannten Custom Prompt wählen und in dem Custom Prompt könnt ihr auch wiederum verschiedenste KI Modelle wählen oder sogar Bring Your Own Model machen. Das heißt mit Microsoft Foundry beispielsweise, wenn wir auch gleich noch drüber sprechen, aus Foundry beispielsweise eigene Modelle wählen oder auch feingetunte Modelle dann entsprechend dafür mit reinbringen.
14:11 – Agent 365: Zweck, Grenzen & „Regenschirm“-Gedanke
Bevor wir aber zu Microsoft Foundry kommen, möchte ich mit euch noch über ein Thema sprechen. Das jetzt nicht direkt was mit der mit der Erstellung von Agents zu tun hat, aber was schon auch, sag ich mal, vielleicht für viele spannend ist oder auch vielleicht die ein oder andere Unklarheit noch birgt, nämlich ich rede über Agent 365 ja und. Da gibt es, da gibt es auch viele, ich sag jetzt mal, ja, falsche Erwartungen oder oder Fehleinschätzungen. Und deswegen ist es vielleicht nicht schlecht, denn am am 1. Mai ist dies, ist dieses Tool oder ja, diese Funktion respektive inzwischen auch der Lizenzbestandteil oder diese neue Lizenz an den Start gegangen und ist entsprechend global available.
Und vielleicht räumen wir hier noch mal kurz auf, was ist jetzt eigentlich die Idee von Agent 365? Ich kann mir übrigens gut vorstellen, dass wir dazu vielleicht noch mal eine gesonderte Podcastfolge machen. Heute konzentrieren wir uns mal einfach auf einen kurzen, ich sag jetzt mal, aktuellen Stand und um die Updates, die bisher, sag ich mal, von der Preview zur GA jetzt am 4. Mai beispielsweise gekommen sind. Nun also zum einen, was ist Agent 365? Agent 365 ist so ein bisschen die Antwort von Microsoft, um ja dem ganzen Agent Sprawl, sag ich jetzt mal, ist ’n englisches Wort, also diese ganze, ja diesem ganzen zufälligen Erscheinen oder diesem unkontrollierten Erscheinen und Erstellen von Agents ’n bisschen Herr zu werden.
Das heißt, Microsoft sagt mit Agent 365, es wurde damals auf der auf der Ignite vorgestellt, soll für uns oder soll für alle Kundinnen und Kunden die zentrale Plattform werden, um Agents zu steuern. ja, also jede jegliche Art von Agents entsprechend zu überwachen und auch ja zu steuern. Was allerdings Agent 365 und das steht jetzt so nicht direkt da da drin, wenn man das liest, sondern was ich euch, sag ich mal, aus meiner Erfahrung auch mit dazugeben möchte, was Agent 365 nicht ist, ist es ersetzt nicht die Grund Governance von eurer Plattform. Und falls ihr mal mit einem mit einem Kollegen oder mit wem anders über dieses Thema sprecht und ihr kommt auf Agent 365 zu zu sprechen, dann, dann, dann seht Agent 365 als einen, ich sag jetzt mal, Regenschirm, als den, als, als dieses, als dieses Orchestrierungswerkzeug über euren bestehenden Agents.
Aber Agent 365 ersetzt eben nicht die grundlegende Governance und die grundlegende Konfiguration der Agent Plattformen per se. Was möchte ich damit sagen? Ihr könnt den Agent 365 verschiedenste Agents betreuen, sag ich mal sehen, verwalten und auch sag ich mal ja kontrollieren ja, was die tun prinzipiell oder für was die da sind. Aber ihr könnt nicht dort einstellen, was die jeweiligen Ersteller der Agents vielleicht oder wie die Funktionsweise der Agents dann ist, oder ne, den Agent per se verwalten. Heißt, wenn ihr eure Power-Plattform nicht im Griff habt und dort Agents mit allen möglichen Konnektoren erstellt werden, die beispielsweise das den Abfluss von Daten nach extern möglich machen, da könnt ihr das nicht mit Agent 365 in den Griff kriegen, sondern da müsst ihr euch weiterhin um eure Power-Plattform kümmern.
Wenn ihr Agents in Azure erstellt in Microsofts Foundry, dann müsst ihr auch um die Foundry Governance euch Gedanken machen, respektive um eure ganze Azure Verwaltung. Also das bedeutet um ja eure Grundkonfiguration von Azure, von Foundry, von euren Subscriptions, von euren Ressourcen, von eurem Billing, von euren Firewalls, von euren Daten und so weiter und so fort. Und Ich glaube, das Ganze wird dann langsam klar, wenn ich jetzt auch sage, dass eben mit dem neuesten Release beispielsweise ein Werkzeug in Agent 365 reingekommen ist, das sich Registry Sync nennt. Denn mit dem Registry Sync könnt ihr entsprechend auch Agents aus Google respektive AWS mit.
Verwalten beziehungsweise mit Sehen mit in Agent 365 einbinden und ich glaub spätestens dann wird klar, dass diese grundlegende Konfiguration der Plattformen euch nicht erspart bleibt, nur weil ihr Agent 365 als Werkzeug mit einsetzt. Also, das ist, glaub ich mal, vielleicht so, vielleicht dann ’n bisschen klarer, was Agent 365 ist.
18:23 – Agent 365 Features: Registry, Identities, CA, Purview/Compliance
Welche Bestandteile hat es jetzt? Gut, zum einen haben wir da eine sogenannte Agent Registry. Das ist im Prinzip genau das, was ich gerade gesagt habe. Das heißt, ihr seht diese ganzen Agents aus den verschiedenen Plattformen. Ja, das heißt sowohl Microsoft-Plattformen als auch bei Bedarf externen Plattformen. Es gibt eine sogenannte Agent ID. die kommt jetzt oder die ist auch schon da. Das heißt, ihr könnt Agents eigene Identitäten zuweisen, ne? So wie quasi auch ein ein User eine eigene Identität hat, kann auch ein Agent eine eigene Identität haben und beispielsweise auch diese Identität abgesichert sein. Ja, das heißt, ihr habt jetzt nicht nur als User die Möglichkeit, beispielsweise zeitbedingt einen administrativen Zugriff zu bekommen über Privileged Identity Management, sondern ihr könnt auch ein Agent dafür berechtigen.
Zusätzlich zur Agent ID gibt es auch noch Conditional Access. Das heißt, ich kann auch für Agents entsprechend der CA Policies bauen, Network Control. Das heißt, ich hab erweiterte Möglichkeiten und Sicherheitsmechanismen im Bereich Prompt Injection, Protection, Threat Intelligence oder Shadow AI und natürlich auch das ganze Thema Purview und Compliance ist mit dabei. Das heißt, hier hab ich auch die Möglichkeit, beispielsweise Communication Compliance für die Agent Interaktionen genauer zu definieren. Warum ist das jetzt so spannend und relevant? Gut, grundsätzlich würde ich mal sagen, für den aktuellen Otto-Normalverbraucher, der sich einen eigenen deklarativen Agent baut, ist es jetzt nicht sonderlich spannend.
Es wird eben dann spannend, wenn wir hin von dieser klassischen generativen Chatbot-basierten KI Nutzung hin zu wirklich ja autonomen Agents oder zu autonomen Funktionen, die auch tief in Businessprozesse reingehen. dann ist es entsprechend schon wiederum wichtig.
20:13 – Shadow‑AI Dashboard & Blocken via Intune
Ja, und eben zusätzlich bietet uns neben der Kontrolle von den Agents per se auch wirklich jetzt die seit dem seit diesem Monat Agent 365 als Dashboard im Microsoft Admin Center verschiedene Möglichkeiten uns auch zu informieren, was denn eigentlich bei uns passiert. 1 davon ist ein sogenanntes Shadow AI Dashboard, das heißt, ich kann damit automatisch erkennen, wer bei uns zum Beispiel OpenClaw auf seiner Maschine installiert hat. Ja, und da gibt es eine ganze Liste an weiteren. sag ich mal, Agents oder Shadow Agents, die erkannt werden sollen, zum Beispiel Cursor, Poe Desktop, Ollama, Claude Code CLI oder OpenAI Desktop Anwendungen.
Ja, das heißt, da kann man dann direkt in Richtung Intune beispielsweise wechseln und dann direkt diese verschiedenen Agenten blocken.
21:04 – Agent Management Rules & Owner/Lifecycle Policies
Ja, natürlich gibt es dann da wieder andere Lizenz Abhängigkeiten oder es gibt auch jetzt sogenannte Agent Management Rules. Das heißt, passiert da schon mal häufig, dass jemand ’nen Agent erstellt hat. Das erst letztens bei einem Kunden, ne, ein Werkstudent, der war super aktiv, der fand fand KI super. Jetzt ist der Werkstudent aber halt nicht mehr da und es liegen halt jetzt 8 oder 9 Agents rum, die er erstellt hat und keiner weiß, was damit zu tun ist. Und da gibt es entsprechend jetzt eine eine Lifecycle Policy, ähnlich wie bei SharePoint, wo ich dann beispielsweise Agents, die aktuell keinen Owner haben, automatisch dem Manager oder einer anderen Person neu zuweisen kann.
Ja, oder ich kann mit einer Policy automatisch bestimmte Microsoft Agenten installieren. Also, das sind jetzt mal 2 aktuelle Policies, die da mit dazu gekommen sind. Aktualisiert wurde zum Beispiel auch die Agent Analytics. Das heißt, das ist auch ein bisschen aufgemöbelt worden und ich kann jetzt auch in dieser Registry Registrierung kann ich entsprechend mehr Informationen sehen, zum Beispiel den System Prompt von einem Declarative Agent sehe ich da. am oder hab auch neue Filtermöglichkeiten sowie auch eine verbesserte Map, wo ich also diese ganzen Agent Interaktionen dann auch bald sehen kann.
22:02 – Lizenzierung: E7, $15 Standalone & Sponsor‑Konzept
Was natürlich spannend ist oder was auch, sag ich mal, neben diesen, neben dieser eigentlichen wirklich guten Idee von Agent 365 halt viel diskutiert wurde, war eben diese Ankündigung, dass es eben. in der E7 Lizenz mit dabei ist. Ja, das heißt, falls ihr das noch nicht gehört habt, dann ist, sag ich das jetzt hier gesagt, Microsoft hat ja bisher die bestehenden Lizenzmodelle wie beispielsweise eine Office 365 E3 E5 gehabt und dann entsprechend auch zusätzliche Sicherheits und Geräteverwaltungsfunktionen über, ich, ich weiß gar nicht, wie das, wie das heute heißt, früher hieß es Enterprise Mobility und Security. Ja, weiß gar nicht, ob es das noch gibt.
Auf jeden Fall war dann das Ganze jetzt eigentlich so der Standard, dass man sagt, man hat das Gebundle gehabt. Das heißt, es sind nannte sich dann Microsoft 365 E3 E5 und dazu gibt es jetzt eben eine Microsoft 365 E7, die aktuell also mit Listenpreis mit 99 Dollar im Monat pro User daherkommt und quasi alle bisherigen Funktionen von der M365 E5 plus der M365 Copilot plus der Entra Suite und plus der Agent 365 Lizenz. So wie Advanced Defender, Entra, Intune Geschichten mit dabei hatte. Und das ist natürlich recht spannend, weil das Agent 365 alleine Standalone kostet $15 pro User pro Monat und die Lizensierung ist hier eine Pro-User-Lizenzierung.
Und das hat gerade mich jetzt ein bisschen am Anfang verwundert. Und wie gesagt, wir glaub ich machen da noch mal eine ganze Podcastfolge dazu, aber einfach sei mal gesagt, Die Idee von Agent 365 ist dann tatsächlich, dass quasi ein User, der solche Agents erstellen möchte, am Ende eine solche Lizenz hat, um diese Agents zu erstellen. Das heißt, wir reden jetzt nicht, dass jeder User, der einen Agent erstellen möchte, eine Agent 365 Lizenz braucht. Aber wir sprechen darüber, wenn ein User beispielsweise einen Agent erstellen möchte, der eine eigene Agent Identity hat, die auch abgesichert sein soll, oder einen autonomen Agenten erstellen soll, der mit seiner Identität handelt und dann auch wiederum abgesichert sein soll, dann braucht dieser Agent beziehungsweise dieser User, von dem der Agent entsprechend kommt, eine Lizenz.
Wenn der Agent seine eigene Identity hat, dann sprechen wir da übrigens nicht mehr über quasi den User, der für den Agent zuständig ist, sondern wir sprechen da inzwischen von einem sogenannten Sponsor. Das heißt, ein Sponsor beispielsweise kann dann auch mehrere Agenten haben und Dementsprechend braucht dann dieser Sponsor auch nur eine Lizenz. Das heißt, ich glaube, da wird es auch dann drauf jetzt gerade am Anfang wahrscheinlich drauf rauslaufen, dass eben der ein oder andere Business Sponsor entsprechend dann verantwortlich ist für diese ganzen Agents, entsprechend eine Agent 365 Lizenz bekommt und dann mehrere Agents, mehrere unabhängige Agents mit eigenen Identitäten hosten kann.
Ob das genauso funktioniert, kann ich euch ehrlicherweise noch nicht sagen. Die Lizenz ist eben live seit jetzt zum Zeitpunkt der Aufnahme knapp 10 Tagen und bisher ist ist die Nutzung noch verhalten. Nichtsdestotrotz ist es auf jeden Fall ein Thema, mit dem sich viele, viele IT Verantwortliche, Admins und auch Agent Creator am Ende erstellen, die Agent Creator, die am Ende diese Agent erstellen, beschäftigen müssen. Und deswegen ist es, glaube ich, ganz interessant, dass man da mal mit dabei bleibt und dass man sich da ein bisschen vielleicht einliest. Wenn ihr Bock habt auf ’ne Deep-Dive-Folge zum Thema Agent 365, lasst es mich gerne in den Kommentaren, entweder unterm LinkedIn Post oder hier auf Spotify oder woanders auf YouTube auch beispielsweise gerne wissen.
25:23 – Foundry: Agent Service, neue Modelle & Hostingregionen
Und wir kommen zum letzten Thema der heutigen Folge, nämlich zu Änderungen, Neuigkeiten rund um Microsoft Foundry. Ja, wenn ihr so wie ich Foundry nicht so ganz aktuell verfolgt, dann ist vielleicht das mal ganz interessant, mal so mitzubekommen, was da alles so passiert. Ich persönlich bin als, sag ich mal, eher Low-Code-Entwickler oder wenn überhaupt, Entwickler auf Low-Code unterwegs. Das heißt, in Copilot Studio fühl ich mich am ehesten zu Hause. Muss wirklich sagen, bisher hab ich Foundry nur eher selten genutzt, meistens um Modelle bereitzustellen oder um ein bisschen zu testen. Und ich find es aber wirklich sehr, sehr interessant, denn es ist am Ende wirklich eine Developer-Plattform, die aber auch immer, immer einfacher zu bedienen wird und man wirklich auch schon viele einfache, coole Sachen dort mal testen kann.
Ja, was dazu zum Beispiel zählt zu diesen neuen Funktionen, ist der sogenannte Foundry Agent Service. Ja, der ist in in inzwischen auch GA und wurde, glaub ich, im März angekündigt und ist entsprechend, ja, Microsoft, sag ich mal, neue zentrale Plattform für eben Agent Entwicklung als Enterprise AI Entwicklung. Ja, also früher hieß es ja mal Azure AI Studio beziehungsweise Azure OpenAI Service und aktuell ist dieser Foundry Agent Service, die Microsoft sagt, dass die Next Gen Agent Runtime auf Basis der OpenAI Response API, die entsprechend auch kompatibel ist mit den OpenAI Agents und die unterstützt ja eigentlich alle, alle großen Anbieter von Modellen, OpenAI, DeepSeek, xAI, Meta und noch viele, viele mehr.
Ich les auch hier mal noch ab, was aktuell an den Features mit dabei ist, unter anderem Entra RBAC, Private Networking, End-to-End Tracing und Agent Evaluations. Außerdem wurde die MCP Authentifizierung erweitert, das heißt, wir haben jetzt halt Key-based Authentifizierung, Entra Agent Identity, Managed Identity, OAuth Identity Pass Through, in dem quasi dieser Agent auch als User handelt. Wir haben außerdem 6 neue Hostingregionen dazu bekommen und das war eigentlich auch lange, lange offen. Das heißt, wir haben unter anderem, wenn es auch eben Sweden Central in der EU verfügbar für den Foundry Agent Service im GA. Auch bei Foundry gibt es entsprechend ein paar neue Modelle von OpenAI wie zum Beispiel GPT 5.4, 5.4 Pro und GPT 5.4 Mini.
Die sind entsprechend alle verfügbar und und aktuell kann man wirklich was davon sprechen, dass Microsoft diese Modelle simultan bringt zu den jeweiligen Veröffentlichungen. Das heißt, kurz nachdem oder sogar am gleichen Tag, wenn das neue Modell von OpenAI vorgestellt wird, dann ist es auch auf der Foundry Plattform und auch bei den Anthropic Modellen ist es wirklich sehr, sehr zügig verfügbar, auch weil es nicht für jeden verfügbar ist. Also, ich tu mich, glaub ich, heute noch schwer mit meinem selten genutzten Foundry, da entsprechend auch beispielsweise die neuesten Anthropic Modelle. zu nutzen, weil ich oft nicht in den richtigen Release-Ringen bin oder weil ich oft nicht die notwendige Kapazität freigeschalten hab.
Das heißt, da muss man immer noch ein bisschen gucken, aber prinzipiell sind diese Modelle immer sehr, sehr schnell dort auch verfügbar. Was auch neu ist und das haben wir 2 verschiedene Sachen, sind zum einen, wir bleiben einmal im Bereich der Models, die Microsoft Image Models, glaub ich, heißen sie MAI Microsoft AI Modelle und da haben wir Image 2 und Image 2e. es sind neue Bildgenerierungsmodelle und das Coole ist tatsächlich, die sind relativ gut gerankt, natürlich jetzt nicht, sag ich mal, Flagship mäßig, wie die Modelle von Google oder OpenAI, sondern sind etwas kleinere Modelle, aber trotzdem relativ gut.
Sie werden auch in die Produkte integriert, wie zum Beispiel auch in PowerPoint. Und diese MAI Modelle sind entsprechend jetzt auch in Foundry verfügbar, sollten entsprechend schon im April eigentlich dort verfügbar gewesen sein.
29:01 – Hosted Agents, Voice/Realtime & Scale‑to‑Zero
Neu sind Hosted Agents in Foundry, der Unterschied hier zu den anderen Agents ist im Prinzip, sie haben eine sogenannte Hypervisor-Isolation. Das heißt, wenn Agents beispielsweise ja Aktionen durchführen, dann laufen sie quasi in einer eigenen Sandbox und haben Entra Agent Identity nativ integriert und haben beispielsweise auch keine Kosten bei Inaktivität. Microsoft nennt das Ganze Scale to Zero Pricing und das ist neu in diesem Hosted Agent. Außerdem haben wir Voice Live innerhalb von Foundry Agents mit dabei. Das heißt, sowas wie eine Realtime Speech to Speech ist mit dabei. Ihr könnt also jetzt auch hier Foundry Agents bauen, die direkt nativ quasi, ja, mit denen ihr sprechen könnt, wie beispielsweise mit eurem ChatGPT oder Perplexity oder mit eurem Copilot in der Copilot App.
Solche Agenten könnt ihr also jetzt hier auch bauen.
30:00 – Evaluations: Coherence, Relevance, Groundedness, Safety
Und der letzte große Punkt, den ich hier noch drauf stehen hab, ist die Evaluations oder die Evaluations Global Availability. Das heißt, ihr habt jetzt hier entsprechend ein sogenanntes Out-of-the-Box Evaluation mit drin. Ihr könnt also dauerhaft eure Agenten überprüfen, ob die noch euren Anforderungen entsprechen. Ihr habt hier 4 Elemente: Coherence, Relevance, Groundedness und Safety, könnt aber entsprechend auch eigene Evaluation hinzufügen, um beispielsweise, ja, sag ich mal, live wirklich dauerhaft zu prüfen, ob eure Agents gut performen. Oder wenn zum Beispiel im Hintergrund ein ein KI Update oder ein ein ein Datenbank Update oder ein, ja ein, weiß ich nicht, Index Update zum Beispiel stattgefunden hat, dass dann auf einmal die Agenten schlechte Antworten geben oder die Antworten nicht mehr euren Erwartungen entsprechen.
Ja, sowas ist, sag ich mal, jetzt natürlich gerade beim bei einem einfachen persönlichen Agenten nicht relevant, aber bei geschäftskritischen Agents. Ja, wir denken da gerne an den an McDonalds Agent, der auf einmal dazu benutzt wurde, um kostenfrei auf die Opus Modelle zuzugreifen. Ja, sowas sollte man eben dann dauerhaft evaluieren und dann entsprechend auch erkennen können und abschalten können. Ich schließe noch ab mit einer Checkliste von weiteren Foundry Highlights aus dem März, April und Mai. Da unter anderem haben wir Fireworks AI auf Foundry, wir haben die Nvidia Nemotron Modelle im Foundry Katalog seit März, wir haben Grok 4.2, dort als GA von xAI, oder wie erinnern uns, in Gruppe des Videos war es Grok 4.1, wir haben Phi 4 Reasoning Vision 15B. Wir haben Priority Processing, wo wir entsprechend für sensitive oder für besonders ja Latenz-schwere Agents und Workloads dort entsprechend jetzt ja Priorität uns quasi kaufen können.
Wir haben Palo Alto Prisma AIRS und Zenity mit dabei als GA. Wir haben Tracing. als GA mit dabei, SDK 2.0.0 GA und wir haben die Prompt Flow Deprecation.
31:49 – Prompt Flow Deprecation & Migration
Wenn ihr also noch Prompt Flows nutzt, dann müsst ihr die entsprechend zu den Microsoft Framework Workflows migrieren. Bis zum 20. April 2027 habt ihr da aber noch Zeit.
32:11 – Fazit & was du jetzt konkret ausprobieren solltest
Ja, und das war es schon wieder. Ich hab mir eigentlich überlegt, ich wollte eigentlich noch so gerne über SharePoint AI sprechen, beziehungsweise über AI in SharePoint. Ich glaube, das muss ich auf die nächste Folge verschieben, denn wir sind schon wieder am Ende von dieser Folge. Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht. Ich fand es super interessant, mal wieder auf den aktuellsten Stand gebracht zu werden. Ich hoffe, ihr seid mir nicht böse, dass ich hier mal 2 Folgen in das Thema Neuigkeiten und News investiert hab. Ich bin immer kein großer Freund davon, wenn ich ehrlich bin, immer nur den neuesten News in den neuesten Features hinterher zu rennen, weil eigentlich ist es gar nicht das Wichtige.
Aber oftmals kommt man über solche neuen Features auf Ideen und denkt sich, Mensch, das würde ich mal gerne ausprobieren und kommt dann einfach über das Ausprobieren auf Ideen oder an an gute Agenten oder an an funktionierende Prozesse ran. Lasst euch davon aber nicht unter Druck setzen. Ja, keiner von euch muss jetzt sofort die neuesten Sachen in all diesen Plattformen ausprobieren, sondern sucht euch vielleicht was raus, was euch jetzt vielleicht inspiriert hat und probiert es mal aus. Und ja, baut vielleicht euren ersten eigenen Agenten oder wenn ihr IT Admin seid oder IT Entscheider, beschäftigt euch ein bisschen mit dem Thema Agent 365 Ich glaube, der ist auf jeden Fall gut in investierte Zeit.
Ich sage erstmal vielen Dank fürs Dabeisein. Wenn du möchtest, lass doch gerne einen Kommentar eben da oder eine Bewertung. Das würde mich riesig freuen, wenn du dir mal eine, ja sag ich mal, eine Art von Coaching wünscht, um bei diesem ganzen Thema Copilot Agent und so weiter, vielleicht mal deine Fragen direkt an mich zu stellen, dann schau gerne vorbei auf www.copilot-coaching.de und dann können wir gemeinsam an deinen Themen arbeiten. Ansonsten verabschiede ich mich für diese Folge und sag vielen Dank fürs Zuhören, denn das war es schon wieder mit dieser Folge von 365 Checkpoint. Vielen Dank, dass du dabei bist.
Mein Name ist Daniel Rohregger und ich wünsche dir einen angenehmen Tag. Auf Wiederhören.
Orientierung
Kapitelmarken
- Warum gerade „alles Agents“ ist
- Agent Builder: Model Switch, UI, Scheduled Prompts
- Copilot Studio: Early Release/US‑Environments & Überblick
- Multi‑Agent Orchestration: Child Agents & Agent‑to‑Agent
- MCP-Server: Warum jetzt Bewegung reinkommt
- Lifecycle-Fallen: SharePoint List MCP & Nachfolger
- Work IQ MCPs: Kalender, Mail, OneDrive, SharePoint, Teams, Word
- Modelle in Copilot Studio: GPT, Claude & Experimental/Preview
- Agent 365: Zweck, Grenzen & „Regenschirm“-Gedanke
- Agent 365 Features: Registry, Identities, CA, Purview/Compliance
- Shadow‑AI Dashboard & Blocken via Intune
- Agent Management Rules & Owner/Lifecycle Policies
- Lizenzierung: E7, $15 Standalone & Sponsor‑Konzept
- Foundry: Agent Service, neue Modelle & Hostingregionen
- Hosted Agents, Voice/Realtime & Scale‑to‑Zero
- Evaluations: Coherence, Relevance, Groundedness, Safety
- Prompt Flow Deprecation & Migration
- Fazit & was du jetzt konkret ausprobieren solltest
Zum Thema
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Begriffe aus der Folge
- MCP (Model Context Protocol) MCP (Model Context Protocol) ist ein offener Standard, über den ein Agent sich mit externen Werkzeugen, Ressourcen und vorgefertigten Prompts verbindet. Statt jede Anbindung einzeln zu bauen, sprechen Agent und Server dasselbe Protokoll.
- Agent 365 Agent 365 ist Microsofts zentrale Plattform, um alle Agenten einer Organisation zu verwalten, abzusichern und zu steuern: Agenten beobachten (Registry), Zugriff steuern (Governance) und vor Missbrauch schützen (Security) – unabhängig davon, wo ein Agent gebaut wurde.
- Copilot Studio Copilot Studio ist Microsofts Low-Code-Werkzeug, mit dem Organisationen eigene Agents, Wissensquellen, Themen und Aktionen zusammenstellen. Es richtet sich an Teams, die einen Helfer für einen konkreten Prozess bauen und kontrolliert veröffentlichen wollen.
- Work IQ Work IQ ist Microsofts Arbeitskontext-Schicht, die Agents mit passenden Informationen, Werkzeugen und Arbeitsbereichen aus Microsoft 365 verbinden soll. Die Dokumentation beschreibt, wie dadurch Aufgaben über Daten und Anwendungen hinweg in ihrem Arbeitszusammenhang bearbeitet werden können.
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