#67 Copilot Cowork: Alles was du wissen musst (Bezahlmodell, Anthropic und mehr)
Bezahlmodell PAYG, LLMs von Anthropic, Deepseek und OpenAI
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Kernaussagen
- Daniel Rohregger erklärt, dass man vom Copilot Antworten bekommt, während Copilot Cowork als agentisches System mehrere Schritte verbindet und damit Arbeitsergebnisse liefert, teils viele und sehr komplexe.
- Daniel Rohregger beschreibt einen Skill als KI-Rezept oder kleinen KI-Prozess, der festlegt, wie Copilot Cowork einen Vorgang immer erledigt, und ein Plugin als Skill kombiniert mit einem MCP Server für externe Daten.
- Daniel Rohregger fasst die Abgrenzung so zusammen: Den Copilot Chat fragt man, Copilot Cowork beauftragt man, und Scout denkt mit.
- Daniel Rohregger erklärt, dass die kostenlose Testphase mit der allgemeinen Verfügbarkeit endet und Copilot Cowork über Copilot Credits nutzungsbasiert abgerechnet wird, wobei Admins im Cost Management Credits pro User oder Gruppe begrenzen können.
- Daniel Rohregger erklärt, dass Copilot Cowork zuerst mit Anthropic-Modellen startete, die außerhalb der EU Data Boundary laufen, und dass die Auswahl von GPT 5.5 im Frontier Programm die EU-Data-Boundary-konforme Möglichkeit wäre, Cowork zu nutzen.
Aus dem Transkript zusammengefasst, Stand der Folge vom 24. Juni 2026.
Shownotes
Darüber sprechen wir
In der heutigen Folge von 365 Checkpoint spreche ich über Copilot Cowork – das aktuell spannendste KI-Thema rund um Microsoft 365. Ich zeige dir, was sich hinter dem agentischen System verbirgt, wie es sich von Copilot Chat und Scout abgrenzt und warum es gerade jetzt so relevant ist.
Copilot Cowork eröffnet völlig neue Möglichkeiten, Arbeit zu delegieren, statt nur Antworten zu bekommen.
Highlights:
Was Copilot Cowork wirklich kann – vom Assistenz- zum Arbeitsmodus
Wie Skills und Plugins echte Automatisierung ermöglichen
Konkrete Use Cases: Dashboards, Trainings, Research & mehr
Das neue Pay-as-you-go-Modell und was es dich kostet
Wann du Cowork nutzen solltest – und wann nicht
Wie Microsoft das Bezahlmodell am 25. September 2026 erklärt hat – die Lizenz für die tägliche Arbeit, Copilot Credits für Cowork – und was ein Credit kostet, steht im Artikel Copilot-Bezahlmodell 2026: Änderungen bei Lizenz und Copilot Credits.
Kapitel:
00:00 – Intro & Einordnung
02:30 – Was ist Copilot Cowork?
05:30 – Skills & Funktionsweise
09:30 – Release & Entwicklung
12:10 – Copilot vs. Cowork vs. Scout
18:00 – Modelle & Technik
23:00 – Use Cases aus der Praxis
26:30 – Kosten & Abrechnung
32:50 – Tipps für effektive Nutzung
39:00 – Fazit & persönlicher Eindruck
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Transkript
Maschinell erstellt und redaktionell geprüft.
Es spricht Daniel Rohregger.
00:00 – Intro & Einordnung
Leute, Leute, Leute, ich glaub, wir müssen über Copilot Cowork sprechen. Kein anderes Thema hat in den letzten Tagen so stark meine LinkedIn Timeline manipuliert und auch mich beruflich beschäftigt wie Copilot Cowork. Ich bin mir sicher, auch euch ist es untergekommen und deswegen sprechen wir heute drüber, was passiert ist, was sich geändert hat, wie viel das Ganze jetzt kostet und was es eigentlich genau ist und was ihr davon wirklich nutzen könnt. Das und vieles mehr in der heutigen Folge von 365 Checkpoint, deinem Podcast rund ums Thema Microsoft 365. Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge 365 Checkpoint und schön, dass du wieder mit dabei bist.
Mein Name ist Daniel Rohregger, ich bin Cloud Architekt, Microsoft 365 Copilot MVP und Copilot Coach und Trainer. Schön, dass du heute wieder mit dabei 2 bist. Ja, und ich sag es euch ganz ehrlich, in den letzten Wochen, ich will eigentlich immer so alle 2 Wochen eine Podcastfolge machen, ich bin kaum hinterher gekommen. Ja, Themen über Themen, Meetings und Konferenzen, eine nach dem anderen, so dass leider dieser Podcast etwas zu kurz gekommen ist. Aber ich bin sehr dankbar, dass ihr immer noch da seid, hoffe ich zumindest, das weiß ich jetzt noch nicht, aber ich bin mir relativ sicher, es ist schon so viel passiert und ich hab mir gedacht, wo fange ich jetzt an, um irgendwie wieder den Faden zu bekommen, damit ihr wieder bestens informiert seid hier und dazu hab ich mir gedacht, ich nehme mir das Thema, das auch mich diese Woche und letzte Woche sehr stark beschäftigt hat, nämlich Copilot Cowork.
Wir schauen uns mal an, welchen Fahrplan ich mir ausgedacht hab. Ich möchte dich heute so ein bisschen durch 8 Stationen mitnehmen. Was ist Copilot Cowork? Seit wann gibt es das Ganze? Wie schaut die Abgrenzung aus zwischen M365 Copilot? Cowork und Scout, auch das ist ein neuer Begriff, den wir in dem Podcast, glaub ich, hier noch nie genannt haben, weil es genau nicht ganz so oder ’n bisschen, bisschen älter, aber auch kaum 2 Wochen alt ist, welche Modelle Cowork nutzt, welche Use Cases wir damit umsetzen können, wie viel das Ganze kostet. Also das neue Pay as you go Billing und einige Tipps und Tricks, die du ab. dann umsetzen kannst.
Und zum Schluss auch noch einen kleinen Vergleich mit Anthropics, Claude Cowork. Und ja, darum soll es heute gehen und ich nehme dich mit auf diese Reise und bin schon sehr, sehr gespannt, was du dazu sagst.
02:30 – Was ist Copilot Cowork?
Upsi, das war der falsche Knopf. Entschuldigung, Punkt 1. Also fangen wir mit der Kernfrage an: Was ist Cowork eigentlich? Und ich versuche es mal ganz einfach. Der klassische Copilot, den wir alle kennen, der ist im Prinzip ja einfach ein sehr, sehr guter Assistent. Ja, schon ganz, ganz viel hier im Podcast drüber gesprochen. Ich glaube, kaum einer, der hier zuhört, ist auch im beruflichen oder im privaten Alltag kaum über den Copilot hinweggekommen. Na, du fragst den Copilot etwas, er antwortet, du sagst: ’Fass mir das Meeting zusammen, du kriegst eine Zusammenfassung. Nutz bitte hier meine Vorlage, er nutzt die Vorlage.
Bitte du das, er macht es ja, also immer so eine Antwort beziehungsweise Frage, Antwort, eine Bitte und eine ein Ergebnis. Ja, und jetzt ist es natürlich eine super Grundlage und der Copilot wird auch weiter, weiter existieren und der wird ja überhaupt noch immer mehr integriert. Jetzt ist aber Cowork im Prinzip ein eine Methode, sag ich mal, oder ein ja ein agentisches System, so beschreibt es auch Microsoft. Das jetzt mehrere Schritte miteinander verbindet. Ja, also während wir bei Copilot Antworten bekommen, so kriegen wir bei Cowork eben Arbeitsergebnisse und eventuell auch eben viele und mehrere und sehr komplexe.
Ja, während der Copilot, sag ich mal, Limits hat, die im Laufe der Zeit immer weiter aufgeweicht wurden. Anfangs waren es zum Beispiel 10 Dokumente über die der Copilot Reason und konnten damals irgendwann 20, damals glaub ich, irgendwann 35 oder 45 Inzwischen ist es noch mal deutlich mehr. Das ist natürlich immer abhängig vom Modell, das dahinter läuft und von dem jeweiligen Tokenlimit und auch von dem, was der Orchestrator unterstützt und zulässt. Generell kann man aber sagen, dass eben Cowork ein deutlich robusteres und ja größeres System ist, das eben viele Dokumente verarbeiten kann und eben genauso wie der Copilot auch auf Work IQ zugreifen kann.
Ja, das heißt, wenn ich eben sage, Mensch, ich hab hier ganz, ganz viele Dokumente gehabt, ja, zum Beispiel mal, ich hab immer in einem Ordner 10 Podcast Folgen als als Transkript gehabt, bitte schau dir all diese Podcast Folgen an und erstelle daraus einen Skill. Ja, das ist nämlich schon das nächste Thema, Cowork unterstützt sogenannte Skills, kommen wir gleich dazu. Ja, dann kann Cowork das entsprechend machen. Ja, wenn ich sage, mach erst mal eine tiefe Forschung, also Deep Research zu einem bestimmten Thema, erstell mir dann eine Excel-Tabelle und danach ein HTML-Dashboard und danach ein PowerPoint, dann muss ich das eben nicht so wie Copilot, so iterativ erst das, dann das, dann das und dann hier noch mal eine Frage und dann noch mal eine Antwort, sondern eben ja, es ist wirklich eine Arbeitsmaschine, wirklich ein ein Kollege.
Das ist leider auch diese schreckliche Übersetzung. Ich hab leider den Fehler gemacht und hab und hab mein Cowork, glaub ich, in einem deutschen Browser das erste Mal. gestartet und wenn der Agent Cowork, aktuell ist er eben als App verfügbar im M365 Copilot, gestartet wird, dann legt er sich eben einmal ins OneDrive, weil da die ganzen Sessions und die ganzen Skills und so weiter abgelegt werden und der Ordner heißt bei mir jetzt Dokumente und der Unterordner heißt Kollege statt Cowork. Ja, also das mit bisschen merkwürdig, Übersetzung, aber am Ende ist es doch relativ passend. Ja, also ein Kollege, ein neuer Mitarbeitender, an dem ich wirklich Arbeit delegieren kann, der wirklich einfach für mich Dinge tut und sehr selbständig agiert bringen kann und und für mich, das ist eigentlich der große, große Unterschied, der wirklich lange Laufzeiten unterstützt.
Also, wenn ich eben jetzt über die letzten zweieinhalb 3 Jahre gelernt hab, wie ich ordentlich prompte und ihm eine Aufgabe klar strukturiert geben kann, mit Zielen, mit Inhalten, mit Ergebnissen und sag, jetzt mach mal, dann läuft der auch 10, 20, 30 Minuten, bis der fertig ist, ohne Probleme. Ja, das kennen wir schon, das Verhalten aus dem Researcher Agent, der war ja so der Erste, der wirklich diese Reasoning Modelle genutzt haben und auch hier laufen unter anderem Reasoning Modelle im Hintergrund. Und ja, das ist eigentlich so ein bisschen der, der der Sinn und Zweck von Copilot.
05:30 – Skills & Funktionsweise
Ja, technisch arbeitet Cowork eben mit sogenannten Skills. Ja, das heißt, zum einen nutzt er eben Skills für Word, Excel, PowerPoint, PDF, E-Mail, Terminplanung, diese Deep Research und so weiter. Und du kannst ja auch bis zu 50 eigene Custom Skills bauen und sogar noch Plugins draufsetzen. Ja, so ein Skill, wenn du bisher noch keine Erfahrung damit hast, ich bezeichne es immer als so KI Rezept oder als kleinen KI Prozess. Ja, also wie soll ein eine die KI oder wie soll Cowork in dem Fall ein einen bestimmten Vorgang immer machen? Ja, wenn ich also zum Beispiel, ich hab einen Skill, das ist meine sogenannte Reiseplanung.
Ja, da steht zum Beispiel in einem Skill drin, wenn der Daniel eine Reise irgendwo macht zu einer Konferenz, dann braucht er in der Regel ein Flugticket, dann braucht er in der Regel, wenn er fliegt, ein Parkplatz am Flughafen. Dann braucht er ein Hotel. Da muss er wissen, wie er vom Flughafen in das Hotel kommt. Was ist da verfügbar? Gibt es da Uber oder Bolt oder was es nicht alles gibt? Ja. Dann gibt es da E-Scooter, weil der Daniel liebt E-Scooter. Was gibt es in so einer Stadt vielleicht zu sehen? Ja, und alles das quasi ist bei mir in so einem Art von Travel Skill zum Beispiel drin.
Das heißt, wenn ich sage: ‘Hey, ich fliege nächste Woche oder schaue in meinen Kalender rein und meine nächsten 3 Reisen, lass uns die gemeinsam planen’, dann arbeitet er immer basierend auf dem Skill diese Stichpunkte ab, ne? Und genauso kann man auch Prozesse definieren in einem in einem Skill, ne? Ein anderes bekanntes Beispiel für so einen klassischen Skill wäre jetzt zum Beispiel eine Rechnungseingangsprüfung. “Hey, na da steht dann drin, du prüfst die Rechnungen bei uns. Folgende 15 Punkte müssen in jeder rechtsgültigen Rechnung drin sein.” Und dann schaut der Skill danach und vergleicht das. Führt einmal den Skill aus.
Und und gibt dann entsprechend das Ergebnis raus in dem Format, wie es in diesem Skill eben drin steht. Und einen Schritt weiter ist er noch beispielsweise eben Plugins. Auch das unterstützt Microsoft seit kurzem für das ganze Unternehmen. Das heißt, ein Plugin ist quasi dann ein ein ein Skill kombiniert mit beispielsweise einem MCP Server, der eben dann noch externe Daten oder externe Connections mit hinzufügt. Ja, der eben dann dieses dieses Rezept erweitert auf externe Konnektoren oder zusätzliche Quellen, außer die, die eben im Work IQ mit dabei sind. Ganz spannend und da werden wir auch ganz zum Schluss noch mal drauf kommen, Cowork läuft im Browser.
Das heißt, ich kann ihm eine Aufgabe geben, er greift, er greift auf mein OneDrive, auf Teams und SharePoint zu, auf meine Postfach oder was auch immer und ich klapp den Laptopdeckel zu und ich klapp den irgendwann wieder auf. Ja, hatte ich tatsächlich schon mal beim kurzen Flug, jetzt eben vor kurzem nach Hamburg und ich bin am Flughafen und und tipp noch schnell was ein, ne. Kurz vorm Abflug fällt mir nur was ein, was ich noch bräuchte für die für für die Präsentation auf auf auf der Konferenz und sag, hey, mach das noch bitte und krieg gerade noch den Prompt so abgeschickt, quasi bevor bevor man alles zuklappen muss und dann der Flieger abhebt.
Und ich komme eben in in in Hamburg an und schaue auf den auf auf den Cowork und da hat es eben komplett in der in der Zeit, ich weiß nicht, wie lange gedauert hat, 25 Minuten. Ja, so einen kleinen Teil davon hat es eben komplett überarbeitet und das ist schon wirklich cool. Also, da ein lokaler Rechner ist da nicht notwendig, sondern es läuft alles in der Cloud, sobald man mal den Prompt abgesetzt hat.
09:30 – Release & Entwicklung
Ja, und das Ganze gibt es schon eher. Ich hab auch tatsächlich schon eher überlegt, eine Folge dazu zu machen. Bin jetzt fast schon froh, dass wir nicht tiefer zum Thema Cowork gesprochen haben, dann es hat sich eben was. ändert. Wieder der falsche Knopf, Entschuldigung. Ja, seit wann gibt es jetzt das? Also eigentlich angekündigt wurde es am 9. März 2026 in Microsoft Blog als Research Preview und war es dann entsprechend längere Zeit im Frontier Program. Also eigentlich, ja, kann man fast sagen, 3 Monate im Frontier Program. Ich muss sagen, ich bin so ungefähr seit 2 Monaten wirklich aktiver auf Cowork und eben auch in den letzten in letzter Zeit am Anfang war es noch relativ buggy, aber jetzt in letzten Wochen hat es wirklich schon eine gute Stabilität erreicht und ist jetzt eben seit dem 16. Juni GA, also General Available beziehungsweise hat die General Availability erreicht.
Ja, und das heißt, ich möchte aber noch mal wirklich betonen, wir reden hier immer noch über sehr, sehr neue Technologie. Ja, die also jetzt noch keine. noch keine Woche eigentlich offiziell erwachsen ist. Ja, von der Ankündigung bis zur weltweiten Verfügbarkeit rund 3 Monate. Ja, und das ist für Microsoft-Verhältnisse brutal schnell natürlich sehr inspiriert, auch bei Anthropics Cowork. Ja, Microsoft selber sagt es dir, dass es das schnellsten wachsende Feature der gesamten Geschichte ihres Frontier-Programms gewesen sei. Über die Hälfte der Fortune 500 hat das in der Preview schon ausprobiert. Also ne, Accenture, Avanade, Zürich, Entschuldigung und so weiter werden da genannt und ich glaub, man merkt, da ist dann wirklich ordentlich Zug dahinter, ne.
Und muss aber trotzdem nicht vergessen, es ist noch nicht perfekt, das ist kein komplett ausgereiftes Produkt, ab und zu hängt es mal noch, ne. Und natürlich am Ende, wir werden auch später über die Modelle sprechen, reden wir hier natürlich auch oft über Modelle von Anthropic, das heißt, wir haben hier immer noch die große Workload drauf, das heißt, ab und zu dauert es auch mal länger, was richtig cool ist, aber da kommen wir dann später dazu. Microsoft war da auch wirklich sehr, sehr schnell mit der Integration von neuen Modellen und ja, zu den Modellen kann ich euch auf jeden Fall auch gleich noch eine spannende Kleinigkeit erzählen.
Aber genau, das Ganze ist jetzt also global available. Das Spannende, wenn wir dann gleich bei den Kosten dazu kommen, in der Frontierphase war das eben komplett über die M365 Copilotlizenz abgedeckt und ja, das wird sich eben ändern und weil sich das eben ändern wird, frägt man sich jetzt im Moment, ja, da kann ich schon mal spoilern, Copilot Cowork wird also dann nach Benutzung abgerechnet. Das heißt, da wird dann eben jeder Token, jeder beziehungsweise bei Microsoft heißt der Copilot Credit, gezählt und zählt dann auch.
12:10 – Copilot vs. Cowork vs. Scout
Da stellt sich natürlich die Frage, Ja, für was nutze ich dann eventuell doch weiterhin den Microsoft Copilot und für was nutze ich dann eventuell auch Microsoft Scout? Ja, Microsoft Scout ist ja einen der erste Autopilot. Ich hoffe, dass wir dazu auch noch mal ’ne eigene Podcastfolge machen, der eben, sag ich mal, man kann doch fast sagen, noch mehr als Cowork ist oder so ’ne Art von Cowork auf meiner lokalen Maschine. Also schauen wir uns das noch mal an, wie sieht die Abgrenzung aus zwischen Copilot, Chat, Cowork und Scout? Also, wir haben diese 3 Dinge, die gleichzeitig auf den Markt gekommen sind Und ja, ich merke auch selber, man ab und zu verspricht man sich einfach auch.
Man wirft Dinge durcheinander, ja, Copilot Chat oder der M365 Copilot, Copilot Cowork und Scout. Ja, also überlegen wir mal das Modell von 3 verschiedenen, ja vielleicht Kollegen oder von 3 3 verschiedenen Kollegen. Ne, der erste, der der M365 Copilot. Das ist der, den du im Prinzip etwas fragst. Auch der hat eine Modellauswahl drin. Der kann viele, viele Dinge schon sehr gut. Mit dem bist du jetzt ganz, ganz lange gut ausgekommen. Ihr vertraut euch. Du kriegst in schneller Zeit eine Antwort. Du kannst alles nachfragen. Der hat vollen Zugriff. Der hat deine Personalisierung drin. Du musst aber natürlich immer warten, bis er, bis er fertig ist.
Das heißt, wenn er eben für was länger braucht und dann vielleicht als Fehler behaftet ist, dann ist es auch oft bisschen mühsam, quasi was zu korrigieren. Ja, also ich weiß nicht, ob euch das schon mal aufgefallen ist, wenn ihr mit dem Copilot arbeitet und ihr habt irgendwo einen Fehler drin, dann ist es ganz oft sehr mühsam, diesen Fehler wieder rauszubekommen in dieser, sag ich mal, Vor und Zurückkommunikation. Ja, und. Ja, das kann oft ganz schnell gehen. Auch der kann kann lange brauchen, aber ich sag jetzt mal, da sind eben auch die Laufzeit und auch die Möglichkeiten etwas ja limitiert.
Es ist eben ein KI Chat, der in die Arbeit integriert ist. Der kann viele Dinge sehr, sehr gut machen, wie Dinge zusammenfassen, E-Mails schreiben, Texte schreiben, Dinge konvertieren, kleine HTMLs erstellen, Diagramme machen, ne, mit den mit ersten Agenten wie dem Researcher und dem Analyst auch wirklich komplexe Aufgaben vornehmen und er wird und er ist der ein Einstiegspunkt für alles und wir werden ihn auch weiter nutzen, gerade eben um mal eine erste Vorrecherche im Brainstorming und so weiter zu machen. Aber der zweite Schritt ist jetzt eben Cowork und dem geben wir eben wirklich komplexere Aufgaben. Der ist reaktiv, also hab gerade schon gesagt, ne, ihr löst ihn aus, ihr könnt wegfliegen und irgendwann kommt ihr wieder an und der, er nimmt euch das entsprechend autonom ab, mit der einzigen kleinen Hürde, sag ich mal, das ab und zu eher eben sinnvollerweise noch klärende Fragen stellt und wenn jetzt so wie ich keinen guten Prompt formuliert habt und er dann eben das so wie ich macht und in den Flieger steigt und dann wegfliegt und dann hat er aber noch 3 Fragen und die habt ihr nicht beantwortet, dann hängt er eben bei diesen 3 Fragen.
Ja, und dann kann er eben ja Minuten oder auch viel längere Zeit, Stunden hab ich jetzt persönlich noch nicht erlebt, könnte mir vorstellen, dass er das kann, über diese verschiedenen Schritte, über mehrere Apps, über mehrere Stufen wirklich laufen. Ja, ab und zu muss man ihn noch mal kurz anstupsen und sagen, hey, arbeitest du hier noch? Ah ja, stimmt, da war noch was und dann startet er noch mal. Ab und zu kann es eben noch sein, dass er da bisschen einschläft denkt, der ist schon fertig, der weil hängt da irgendwo, der hat nur einen Teilprozess abgeschlossen und man kann eben und das ist eigentlich das Coole wirklich, so eine Art von Workspace haben.
Das heißt, man hat einen Input und einen Output Workspace, ich gebe ihm also Dokumente mit oder er zieht sich selber Dokumente da rein und erstellt entsprechend auch Dokumente und er ist nicht limitiert auf ein Dokument, sondern wenn du eben sagst, hey, ich brauch hier wirklich was Komplexes, dann macht der hier ein Dashboard, dann macht der ein Excel-File dazu, ein PowerPoint, ein Markdown oder. Was einer meiner absoluten Königs-Use-Cases ist, das ist eben, wenn ich sag, hey, ich hab hier einen neuen Kunden, ich muss da morgen ein Training machen, ne? Nehmen wir jetzt mal keine Ahnung, irgendeine Automarke, nehmen wir mal BMW oder so, ne?
Und ich sag jetzt, hey, ich muss morgen ein Copilot-Training machen und ich muss hier 4 Stunden Copilot vorzeigen. Ich brauch jetzt von dir 20 verschiedene Dokumente, 5 Word, 5 PDF, 5 PowerPoint, 4 Excel, 2 Bilder und was weiß ich und die müssen alle irgendwas mit BMW zu tun haben. Ja, dann haben wir es tatsächlich frei erfunden. Ja, und dann macht er das. Ja, also dann kriege ich entsprechend diese 20 Dokumente und der macht sie Schritt für Schritt fertig. Der überlegt sich eine Story, der baut die Dokumente, der füllt die, der designt die, der gestaltet die.
Und ich kann beispielsweise auch mit so Designskills quasi, also auch ein Skill am Ende, sagen, wie die Dokumente ausschauen sollten. Ja, also das ist eben die Stärke von Copilot Cowork. Und der Dritte im Bunde, Microsoft Scout, das ist eben, sag ich mal, noch einen Schritt intelligenter, aber auch, sag ich mal, noch betreuungsintensiver. Also der ist richtig motiviert, das ist ein Senior, sag ich mal, der auch wirklich seinen eigenen PC mitbringt, mit mehr als nur Microsoft 365, ja, der auch den Browser benutzen kann. Der ist und oft auch gar nicht reaktiv, so wie wie Cowork, der eben immer noch auf deinen Prompt wartet.
Oder zumindest, sag ich mal, von einem von einem geplanten Prompt angestoßen werden muss, sondern der hat zum Beispiel eine Möglichkeit, einen Heartbeat zu haben. Also das heißt, der ist always on, der guckt auch nachts in dein Teams rein, der guckt auch, wenn du möchtest, selbständige deine E-Mails, der räumt da auf, ja, der antizipiert Dinge und ja, der ist eben wirklich ja so eine Art von Mini-Me, ja also so so eine Art eigener Agent mit deiner Identität, der quasi auch auf deinem Rechner arbeitet und ja, Der ist aktuell noch in privater Preview. Der ist auch wird auch bezahlt nach Abrechnung.
In dem Fall leider dort sogar über GitHub Enterprise. Das heißt, dort direkt über Tokens und ja. ist eigentlich kann man sagen und so beschreibt es auch Microsoft, die OpenClaw Technologie. Ja, also früher hieß das Ganze auch in der Preview ClawPilot und wir werden da hoffentlich zu späterer Stunde noch mal sprechen, wenn das Tool etwas reifer ist. Ich hab auch tatsächlich erst diese Woche damit angefangen, ein bisschen rumzuspielen, hab schon die ersten Erfolge. Ja, also man kann keine Ahnung in in bisher oder in nicht Copilot bekannten Zeitenbuchungssystem, hab ich meine meine Stunden letzte Woche erfasst mit einem Prompt.
Das war schon ziemlich cool, weil er den Browser quasi über so eine Browserautomation benutzen kann. ist schon wirklich ganz cool, muss ich sagen. Und ja, fassen wir mal zusammen, Microsoft hat eine schöne Faustregel, die ich dir jetzt auch gleich mitgebe, eine App für eine Datei. Ja, also das heißt Copilot, Cowork für einen ganzen Prozess und Scout, um den ganzen Tag proaktiv unterwegs zu sein. Ja, also das Wichtigste: Chat fragst du, Cowork beauftragst du und Scout denkt mit. Ja, finde ich ganz schön zusammengefasst. Jetzt wird es gleich der richtige Knopf, super oder?
18:00 – Modelle & Technik
Also, welche Modelle stecken denn jetzt da drin im Cowork? Zuerst kam eben Cowork auf die Anthropic Modelle raus. Ja, das heißt, die Firma, die die hinter Claude steckt. Ja, konkret ist Opus 4.8, davor war es 4.7 und Claude Sonnet 4.6 mit dabei. Ja, und für jeden, der hier öfter reinhört und der auch die die die Nachrichtenberichterstattung verfolgt, weiß die Claude Modelle auch wenn nicht in der EU, sondern laufen entsprechend außerhalb der EU Data Boundary. Daran arbeitet Microsoft natürlich gerade und hat eben jetzt auch vor kurzem GPT 5.5 in das Frontier Programm gebracht. Das heißt, wenn ihr Frontier User seid, dann seht ihr so wie ich jetzt schon in Cowork auch die Möglichkeit neben bei mir ist es aktuell Opus 4.8 und Sonnet 4.6 sowie Sonnet 4.6 mit Opus 4.8 Advisor. eben auch die Möglichkeit, ein GPT Modell GPT 5.5 auszuwählen und das zu nutzen.
Und ja, und das heißt, das wäre dann auch, sag ich mal, die EU freundliche oder die EU Data Boundary konforme Möglichkeit, Cowork zu nutzen. Microsoft hat auch angekündigt, dass es ein eigenes Modell namens Cowork 1 geben wird. Ich weiß ehrlich gesagt tatsächlich nicht, was hinter Cowork 1 steckt. Ich kann mir aktuell 2 Dinge vorstellen. Ich hab zum einen eine Nachrichtenseite gelesen oder mehrere Quellen, die bestätigt haben, dass Microsoft an einer Integration von DeepSeek V4 in einer möglichst datenschutzkonformen Version arbeitet, also das chinesische Modell. Das wäre eine Möglichkeit, wobei ich mir ja gut vorstellen könnte, wenn sie es selber auf Azure hosten, dass das datenschutzkonform mehr geht.
Ja, die andere meines Erachtens näher liegende Möglichkeit ist, auf der Build hat Microsoft ihr eigenes AI Modell vorgestellt, MAI Thinking 1, also ihr erstes eigenes Reasoning Modell und hier könnt ich mir gut vorstellen, dass vielleicht eben Cowork 1 dieses Modell vielleicht kombiniert mit einem OpenAI Modell oder sowas dort dahinter steckt. Ja, aber ja, man weiß es nicht, es wurde Cowork 1 eben als Modell angekündigt und ich hab tatsächlich auch keine keine weiteren Infos. Ja, Und man muss schon sagen, dieser Multi-Modelle-Vorteil ist natürlich hier schon wirklich cool. Ja, also wenn ihr auch wisst, was ihr für eine Aufgabe habt und wenn ihr dann vielleicht ein bisschen auch Erfahrung gesammelt habt mit diesen Modellen, könnt ihr dann natürlich auch selber wechseln.
Und man muss also nicht für alles dann immer ein großes Modell nehmen, ne, gerade dann auch in der Kombination mit der mit dem M365 Copilot ergeben sich da durchaus sehr, sehr nette Spielerei. Ja, also dieser Modelpicker ist eben da und der funktioniert auch. Und wenn wir jetzt schon über Modelle sprechen, was wirklich cool war, es war auch für ein oder 2 Tage, ihr habt es bestimmt mitbekommen, ja, Fable 5, das Mythos Modell war auch bereits drin. Ja, also da hat man wirklich gemerkt, einen Tag nachdem Fable 5 über Anthropic, über Anthropic Claude, also das Claude Interface quasi verfügbar war, war es auch direkt in Copilot.
Ja, das heißt, da konnte man es auch nutzen, bis eben Donald Trump gesagt hat, nein, Stopp, das verbieten wir jetzt und das aus Sicherheitsgründen nehmen wir das jetzt zurück, da war es natürlich auch in Microsoft nicht mehr verfügbar. Also das heißt, man sieht schon stark in welche Richtung das geht. Ja, Microsoft beschreibt es ja immer als sogenanntes Sim-Ship, also Simultaneous Shipping, dass ihr quasi am gleichen Tag die Modelle habt oder am Tag drauf, wie eben beispielsweise bei OpenAI oder Anthropic. Und ja, ich muss sagen, mir macht wirklich die Arbeit Spaß. Vielleicht jetzt mein kleiner eigener Einwurf und meine eigene Erfahrung.
Ich arbeite sehr, sehr viel, eben logischerweise mit Opus 4.8, aber nutze auch diesen Sonnet Modus und ich muss schon wirklich sagen, ey, das ist einfach cool. Ja, das funktioniert wirklich gut, das funktioniert auch wirklich inzwischen stabil, nicht immer perfekt, aber das ist schon wirklich sehr, sehr, sehr verlässlich. Und ich muss auch wirklich sagen, und das tut mir jetzt auch leid, ihr wisst, ich bin ein großer Fan, ich bin, ich bin sehr positiv in den ganzen Gestimmen, ich bin MVP für das Thema, aber eigentlich und da, das steht nicht alleine da mit der Meinung, sondern da gibt es eben mehrere, die der Auffassung sind, Cowork ist jetzt das, was eigentlich Copilot von Anfang an sein wollte.
Also wirklich diese komplexen Aufgaben, diese Verlässlichkeit, diese niedrige Halluzinationsrate, diese Ne, also der, der, der fängt dann auch eben an in dieser, in dieser Agent Architektur zu sagen: ’OK, jetzt will der Daniel, hatte ich zum Beispiel den Fall, ich hab mir eben solche Demodokumente erstellen lassen, was auch gleich der nächste super Stichpunkt ist mit den Use Cases und sagt dann eben: ‘Hey, du möchtest jetzt hier diese 25 Dokumente noch mal übersetzt haben, damit es jetzt nicht so lange dauert, pitch ich jetzt intern 5 eigene Agents, die jeweils einmal der eine Agent Word, der andere PowerPoint, der andere Excel und so weiter simultan übersetzen, damit du nicht so lange warten musst.’ Ja, Und diese Architektur, die ist wirklich einzigartig und das ist eben genau der Unterschied.
Das kann eben Copilot nicht.
23:00 – Use Cases aus der Praxis
Kommen wir zum fünften Punkt, nämlich, was kann man jetzt damit anstellen, die Use Cases. Ja, ich hab ja grad schon meinen persönlichen Use Case genannt. Ja, also das Erstellen von verschiedenen Dokumenten, Vorbereiten von Trainings, Strukturieren von, sag ich mal, Coachings oder eben Demos. Ja, und das Erstellen von passenden Dokumenten für diese Demos und ein guter Leitfaden, das nutz ich persönlich sehr, sehr gerne. Microsoft nennt noch ein paar einfachere Beispiele. Ja, also das zum einen das Kalender aufräumen, das heißt, geht in Outlook Kalender durch, priorisiert die Meetings, entsprechend mit Rückfrage, sagt zu, sagt ab, geht auf mit Vorbehalt und so weiter. weiter.
Ja, das Zweite ist so ’n so ’n so ’n so ’n komplettes Paket im Prinzip, das Microsoft baut. Also, wenn ich sag, hey, ich hab hier ’nen Thema, ’nen Wunsch, ich muss das und das hier vorbereiten, geht also den Input aus den E-Mails durch, geht den Input aus den Meetings durch, fügt Dateien zusammen und ja, macht eben nicht nur irgendwie so ein Dokument, sondern ein ganzes Briefing in Word, eine inhaltliche Analyse oder Datenanalyse in Excel, ’n fertiges Deck mit der Zusammenfassung in PowerPoint und ’ne E-Mail dazu und ist eben alles Microsoft 365 nativ. Ja, Das dritte Beispiel, das Microsoft nennt, ist Recherche.
Ja, also natürlich kann eine Recherche weiterhin mit dem Researcher Agent stattfinden, wenn es dann eben noch ein bisschen komplexer werden soll. Ja, also wenn vor allem das Rechercheergebnis besonders dargestellt werden soll. Ja, dann ist hier wieder Cowork vorne. Also natürlich interne Reports lesen, externe Analystenkommentare, News finden, das Ganze als Summary zusammenschreiben, eine Memo dazu packen, ein Excel Workbook mit beschrifteten Tabs, vielleicht wieder eine PowerPoint Präsentation, das Ganze mit. Quellenangaben, ja, Meilensteine, verantwortlicher Projektplan und so weiter, alles in einem Rutsch quasi durch. Das ist natürlich stark, ja und ja, es gibt hier natürlich dann das vierte Beispiel, wo Microsoft dann noch ein bisschen abstrakter ist, ja dann wirklich das Kombinieren mit Plugins, also die Integration von Dynamics in den Prozess, Customer Service und ERP mit Word, mit Work IQ, mit vielleicht sogar noch externer.
Ne, ich hab zum Beispiel gesehen, Canva hat auch ein, hat auch ein Cowork Plugin schon und da kann man eben ganz, ganz viel vielseitig sein. Ja, wo ich persönlich muss sagen, sagen muss, wo für mich Cowork einfach unfassbar stark ist, eben das Erstellen von Dashboards. Ja, also ich hab da so ein Beispiel, das heißt, wenn ich aus dem Urlaub wiederkomme, das hab ich jetzt vorbereitet für so eine Projektmanagement Konferenz, die in Hamburg war. Wenn ein Projektmanager aus dem Urlaub kommt, zwei Wochen zum Beispiel weg, und automatisch ein Prompt eben losschicken kann und sagt: “Hey, schau dir alle meine Projekte durch, recherchiere den aktuellen Stand.
Was hat sich geändert? Was ist wichtig? Was muss ich beachten? So ein richtiges Schönes. Ich komme zurück aus dem Urlaubs-Dashboard, ja.” Das eben in HTML zu erstellen, interaktiv, filterbar mit Tasks und so weiter, mit Links, mit weiteren Infos, dieses Dashboard erstellen, das Daten verarbeiten, das ist halt einfach grandios, ne? Also, anderes Beispiel: Agent 365 hat ja ganz, ganz viele Rohdaten zu Agenten, ne? Und ich hab das einfach mal so ’ne ganzen Output von einem ganzen Tenant, alle Agenten von einem Tenant 400 Agents quasi in so einer CSV oder in 2 CSVs reingegeben und hab gesagt, machen wir das schön als als Dashboard, dass ich da mitfiltern kann, gestaltet. das Ganze passend, dynamisch und es funktioniert einfach.
Ja, das ist wirklich, wirklich beeindruckend und so beeindruckend das auch ist, jetzt war es wirklich schön und sag ich mal befreit und man konnte richtig viel probieren und diese Use Cases auch testen.
26:30 – Kosten & Abrechnung
Aber ja, es hat sich eben mit diesem, mit diesem, dass das Ganze jetzt öffentlich ist, also GA raus aus dem Frontier, noch 1 gemacht, nämlich die kostenlose Testphase ist vorbei. Ja, Pay as you go heißt das Stichwort hier, Pay as you go beziehungsweise Copilot Credits und ja, das ist die eigentliche spannende Änderung und das hat eigentlich auch unter anderem den meisten Aufsehen erregt, ne, weil an der Copilot an der Cowork Funktionalität hat sich gar nichts geändert, ist einfach nur GA gegangen, ja, also wär eigentlich überhaupt keine News wert gewesen, könnte man fast schon sagen, ja, aber was eben neu ist, ist das Bezahlmodell und auch da hat sich schon wieder was geändert zu der ersten Information zur zweiten Information, ja, also bisher war es ja so, du hast deine M365 Copilot Lizenz, du zahlst $30 im Monat oder sogar weniger, je nachdem, und du nutzt die entsprechend und Cowork war in Frontier und alles war mit dabei.
Also Buffet auf allen Ecken und Enden und das bricht jetzt ab, nämlich zum einen Cowork ist kein Teil der M365 Copilot Premium Lizenz mehr, aber du brauchst natürlich noch eine M365 Copilot Basic, also die kostenfrei integrierte. Aber Die Nutzung von Copilot kostet entsprechend Copilot Credits. Ja, ein Credit kostet einen Dollar Cent, also 0,01 Dollar. Das heißt, $100 100 Credits sind $1 Das hört sich jetzt wenig an, aber ich hab gleich noch ein paar Beispiele dabei, wie viel es dann tatsächlich kostet. Und die Abrechnung funktioniert eben jetzt über das sogenannte Cost Management. Das heißt, wenn ihr Admin seid, dann könnt ihr jetzt schon in das Admin Portal gehen und findet unter dem Begriff Copilot entsprechend ein neues Dashboard oder neuen Menüpunkt, der heißt Cost Management und könnt da eben sogenannte Profile einrichten und Billing Plans quasi und könnt dort eben aussuchen, wie viel Credits soll ein User haben, wie viel so eine Gruppe haben, soll das Ganze auf ein Monat beschränkt sein, soll das Ganze pro Kopf beschränkt sein oder gesamt für die ganze Gruppe.
Ja, also da kann man wirklich inzwischen sagen, hey, keine Ahnung, du hast den Monat $100 und die kannst du verspielen und wenn die erstmal weg sind, dann sind die erstmal weg. Ja, sowas kann man jetzt eben einstellen, das Ganze ist nicht unlimitiert und ein großes Unbekanntes. Ja, also zumindest den Kostenfaktor kann man deckeln. Ja, und für die Kosten, da hängen natürlich verschiedene Dinge dran. Also das heißt, erstes, welches Modell nutzen wir, ne, mehr Reasoning, also Opus 4.8 oder GPT 5.5, dann mehr Rechenleistung, also dementsprechend mehr Credits, haben wir ein einfacheres Modell. Ja, beispielsweise Sonnet 4.6 oder falls irgendwann kommt DeepSeek V4 ja dann entsprechend weniger ja zweitens natürlich das Kontextvolumen wieviel Daten werden herangezogen, ja also wieviel Powerpoints, PDFs und so weiter gibst du rein, wieviel werden erstellt?
Drittens, die Orchestrierung, ja, wie komplex ist die Aufgabe, wie oft muss er selber denken, wie viel Schritte braucht es zum Ergebnis und natürlich die Tools und Aktionen, wie oft muss Work IQ getriggert werden, ja, wie oft muss ein Skill geladen werden und durchgearbeitet werden. Also jedes, jeder Abruf, jede Generierung, jede Integration hier mit internen oder externen Tools, das das zählt und ich hab jetzt hier ein paar Beispiele für euch mit dabei, ja und die ersten sind entsprechend sind entsprechend von Microsoft die ersten 3 und ich hab auch dann noch eben 4 von mir mit dabei mit konkreten Werten.
Also, Microsoft sagt zum Beispiel, sortier den Posteingang der letzten 24 Stunden, kostet 125 Credits, also $1,25 Mach mir aus einem E-Mail-Thread und einer Meetingzusammenfassung ein schönes Dokument, kostet beispielsweise 500 Credits. Ja, also bisschen komplexer natürlich, ne, und heißt $5 Ja, oder eben 12 Reports gehen rein, das Ganze in ein Finanzmodell mit PowerPoint, mit Deck, mit Marktern und so weiter. Ja, also ein schwerer Use Case sind wir eben bei $12 Ja, und ich geb euch mal ein Beispiel, diese Podcastfolge, die ihr gerade hört, ja, ich hab hier mir einmal ’n kompletten Fließtext erstellen lassen, den les ich jetzt ehrlicherweise nicht mehr vor, weil ich immer viel zu viel plapper.
Ja, das wisst ihr, glaub ich, selber. Aber ich hab mir mal für diese ganze Podcastfolge einen eben aus meinen ganzen Inputs, die ich hatte, das waren 3 PowerPoints und eine HTML Seite und 2 URLs, hab ich ihm gesagt, er soll mal so einen Podcast schreiben, der eben 30 Minuten geht. Es hat 4,50€ gekostet. Ja, den Skill dafür, dass er weiß, wie er meinen Podcast erstellen soll, wie ich klinge, was ich gerne habe, hat zum Beispiel $3,20 gekostet. Ja, und beispielsweise ein 2 zweideutig schwere Aufgaben, die ich gemacht hab. Ich hab für euch Eben zum Thema Copilot Cowork eine komplette Website gebastelt.
Ja, die findet ihr unter Copilot Coaching, unter dem Bereich Copilot Cowork Costs. Also habt ihr oben so einen Punkt, der heißt Copilot FAQ. Da gibt es einen Punkt, der heißt Copilot Cowork. Verlinke ich euch mal unten in der Beschreibung. Und da habe ich quasi euch zum einen diesen Vergleich zwischen Copilot Chat, Copilot Cowork und Microsoft Scout habe ich euch noch mal hingepackt. Ja, welches Tool sollte ich für was nutzen? Und auch einen Cost Estimator. Also, wie schwer ist die? Ist die Aufgabe: Wie viele User habt ihr in der Firma? Ja, da gab es entsprechend so eine Excel.
Die habe ich komplett umgearbeitet als Webseite. Dann Informationen, wie die Bezahlung, wie die Abrechnung abläuft, ja, mit weiterführenden Links und alle Ressourcen. Das Ganze in meinem Design und zweisprachig hat gekostet circa $20, ja oder. Eben noch mal das, was ihr euch vorhin erzählt habt, dieses Back from Holiday, also zurück aus dem Urlaub Dashboard für einen Projektmanager, wo ihr selbständig ganz, ganz viel im Work IQ, die ganzen Projekte checkt, Teams Meetings, Notizen durchgeht, E-Mails durchgeht, Teams Chats durchgeht und so weiter und daraus ein schönes Dashboard baut. Das hat circa $16 gekostet. Ja, und das muss man natürlich sagen.
Hab ich jetzt diese $20 für dieses Dashboard, für diese HTML-Webseite zum Fenster rausgeschmissen? Wenn ihr sie nicht anschaut oder wenn ich die nur für mich habe oder ich damit nichts anstelle, dann waren es ja, sag ich mal, $20, die ja ich zum Fenster rausgeschmissen habe. Aber wenn ich jetzt, sag ich mal, als Firma unterwegs bin und mir damit wirklich tolle Sachen bastel oder eben meine Webseite damit verbessere oder Inhalte erstelle, ja, und ich überleg mal, ja, ich, ich. selbst wenn ich hier $50 für ein für so eine HTML Seite bau, die gut funktioniert und ich gewinne nur einen Kunden dadurch, dann sind natürlich die $50,00 absolut, also mehr als nur wert.
Ja, das heißt, diese Frage, ist es teuer oder nicht, die ist unfassbar schwierig zu beantworten, weil es brutal auf den Use Case ankommt, weil es eben nicht da drauf ankommt, ja, wie, wie, wie nutzt der jetzt und, sondern was ist denn der Mehrwert? Ja, Ich hab mit Cowork zum Beispiel auch eine Urlaubspräsentation gemacht. Ne, also wir sind dann nach Norwegen gefahren und ich hab mir so 30 Seiten über diese Reise erstellen lassen. Ja, die hab ich dann meiner Mama gezeigt. Ne, war das jetzt dann, weiß ich nicht, wahrscheinlich $30 gekostet oder so? War das das wert?
Na ja, eigentlich hat es keinen Mehrwert generiert im Geschäft. Ja, das ist natürlich jetzt das Schwierige, ne, der verantwortungsvolle Umgang mit diesen Lizenzen und mit diesem, ja, Pay-as-you-go-Modell stellt natürlich auch viele Firmen vorne Herausforderung. Ja, also das heißt Budgetdisziplin und auch ordentlich Adoption zu sagen, was nutze ich jetzt hat die integrierte $30 Lizenz und was nutze ich hier Cowork dafür. Das wird tatsächlich hier die ganz, ganz große Diskussion und Frage. Ein kleiner Hinweis hier in eigener Sache, bevor wir in die letzten beiden Punkte gehen. Wenn dir diese Folge bis hierhin gefällt, dann klick doch in deiner Podcast-App einmal auf Abonnieren oder Folgen.
Das hilft mir wirklich, das Ganze hier weiterzumachen und wenn du magst, kannst du auch gern eine Bewertung dalassen. Am besten natürlich 5 Sterne. Das motiviert mich ehrlich gesagt ungemein und es hilft auch anderen, die sich für M365 interessieren, diesen Podcast zu finden.
32:50 – Tipps für effektive Nutzung
So, und jetzt zurück zum Thema, denn es wird wieder praktisch. Also, ich hab es gerade schon gesagt. Die Kühe wird im Prinzip, wann nutze ich was, when to use what und das ist für mich ehrlich gesagt ja mein Lieblingsteil. Ja, wie holst du das Beste raus? Hier sind mal 5 Tipps. Erstens, das wichtigste M365 Copilot bleibt. Ja, wenn du nur die kostenfreie Lizenz hast, kannst du sogar vielleicht interessante Synergien da auch schaffen zwischen der ganz kostenfreien Version und Copilot Cowork. Aber Cowork für die dicken Dinger, für die Brocken. Ja, nimm nicht den Vorschlaghammer für die Nägel, das heißt, wenn du ’ne kurze Frage hast, ’ne einfache Frage, ’ne Zusammenfassung brauchst, brauchst du nicht Cowork dafür.
Das machst du im normalen Chat, ja, oder direkt im geöffneten Dokument, noch besser. Ja, es ist mit der $30 Lizenz abgedeckt, dann kostet es keine Credits. Cowork holst du dann raus, wenn es eben mehrere Schritte, mehrere Artefakte und so weiter zusammenkommen. Sonst zahlst du nämlich für etwas, was du eigentlich schon bezahlt hast und das ist so, als würdest du jedes Mal ein Taxi rufen, um zum Bäcker an die Ecke zu gehen. das hab ich hier vorgelesen, das hat Cowork sich überlegt, weiß jetzt nicht, ob das ein gutes Beispiel ist, aber ich glaub, ihr wisst, was ich meine.
Tipp 2 Denk nicht in Workflows, sondern denk in Prompts. Es gibt da ganz schön Satz, ja, don’t just prompt, delegate. Also nicht die ganze Zeit nur schreiben, schreiben, schreiben und dann die KI überlegen zu lassen, sondern erstmal vielleicht davor überlegen. Ja, denn jetzt gerade mit Cowork wird es eben teuer, ne? Bei Copilot könnt ihr so viel prompt, wie ihr wollt, da könnt ihr prompt üben, da könnt ihr merken, wie die KI reagiert. Bei Cowork kommt es eben dann drauf an. Klar, wenn es das Geld von eurem Arbeitgeber ist, dann tut es euch vielleicht nicht so weh.
Wenn es am Ende auf $100 im Monat begrenzt ist bei euch oder auf 50 oder auf 200 völlig egal, dann wollt ihr vielleicht doch ein bisschen entsprechend sensitiver damit umgehen. Ja, dann müsst ihr euch vielleicht noch ein bisschen damit beschäftigen, welches Modell jetzt für was. Ja, auch wenn ich ehrlicherweise überhaupt kein Freund bin, diese Modellentscheidungen und diese Sachen überhaupt zum Enduser zu geben. Ja, das finde ich generell aktuell ganz, ganz schwierig, weil das sind viele schwierigen Themen drin, die nicht einfach sind und die auch eigentlich mit denen sich keiner beschäftigen will und sollte. Ihr sollt arbeiten, ihr sollt geilen, geilen ****** machen.
Ja, aber ihr müsst euch ein bisschen euren Prompting-Finger trainieren und es ist schon wirklich, wirklich wichtig. Also ihr müsst wissen, wie ihr so ein Prompt sauber in Prozesse zerlegen kann, dann wird es besonders effektiv. Tipp 3 und der spart eben direkt Geld. Ich habe es gerade schon gesagt, diesen Model Picker nutzen. Ja, also wenn ihr eben eine etwas einfachere Aufgabe habt, die Cowork für euch erledigen kann, die zwar komplex genug ist, dann tut es auch Sonnet 4.6. Oder in dem Fall, ich nutze meistens den Sonnet 4.6 und den Opus Advisor. Ja, das heißt, es ist halt deutlich einfacher.
Ansonsten könnt ihr natürlich auch bei den schweren Modellen. bleiben, aber überlegt euch das und ihr werdet auch die Qualitätsunterschiede merken. Ja, vielleicht auch gerade zum Anfang müsst ihr mal ein A/B Vergleich machen, das heißt dieselbe Aufgabe in 2 Modellen mal fahren, um zu gucken, wie unterscheidet sich die Qualität, wie unterscheidet sich es vom Inhalt und ja, das heißt, das richtige Modell für die richtige Aufgabe steckt sich dann auch direkt auf die Rechnung. Ja, Tipp 4 Custom Skills und Plugins. Ja, also für mich definitiv eine Erkenntnis. Eigentlich habe ich mir gedacht, muss ich mich wirklich mit Skills beschäftigen, nachdem ich jetzt da ein bisschen tiefer eingetaucht bin?
Ja, sollte man. Also, Skills ist richtig geil, weil das sind so kleine Kochrezepte und solche wiederkehrenden Abläufe, die man immer wieder braucht. Das erschafft Zuverlässigkeit, das macht Nachvollziehbarkeit, das macht das Ganze leichter und wenn ihr keinen Bock habt, sagt euch, muss ich diesen diesen Skill einmal beschreiben, dann macht einfach mal diese Arbeit mit Cowork durch und dann sagt ihr am Ende: ’Hey, cool, dass du das Ganze jetzt für mich gemacht hast und jetzt bauen wir bitte daraus ein Skill, damit ich das entsprechend mit folgenden Variablen immer wieder tun kann. Ja, und Tipp 5 das ist ein einfacher Parameter, der heißt Slash.
Cost. Wenn ihr also jetzt wissen wollt, denn das hab ich euch vorhin, glaub ich, sogar verschwiegen, in den nächsten 2 Wochen beziehungsweise noch bis Ende Juni sind alle, die jetzt schon Cowork getestet haben im Frontier, noch von dieser Pay-as-you-go Schranke befreit. Das heißt, danach erst werdet ihr zur Kasse gebeten und jetzt könnt ihr eben bei jeder Interaktion, bei jeder Cowork, bei jedem Cowork Chat quasi einmal den Slash Cost C. O. S. T. quasi schreiben und seht, wie viel Credits das gekostet hat und das hilft euch einfach auch da ein besseres Gefühl. zu bekommen. Ja, und noch ein Bonustipp für alle Admins, geht also jetzt ins Admin-Portal, schaut euch mal das Billing an, besprecht es mit euren, sag ich mal, ja, Finanzvorständen oder mit dem Budgetgebern und überlegt euch, welches Bezahlmodell ihr da erfahren wollt.
Es gibt auch die Möglichkeit, Prepaid Packages zu kaufen, dass ihr quasi dann sagt, OK, na, wenn ihr eine Copilot Studio Lizenz zum Beispiel habt, habt ihr schon mal die ersten 25000 Copilot Credits sicher, die ihr da nutzen könnt.
39:00 – Fazit & persönlicher Eindruck
Ja, und jetzt fragen Sie sich vielleicht noch die ein oder andere: “Mensch, sag mal, der redet die ganze Zeit hier von Copilot Cowork. Tut er jetzt so, als ob das wirklich Microsofts Idee wäre?” Ja, und dann muss ich sagen: “Nein, natürlich nicht.” Ja, also das Claude Cowork hier, beziehungsweise Anthropic mit Claude Cowork, die ersten waren. die auf diese Idee gekommen sind von diesem Cowork, so ehrlich müssen wir sein. Ja, und das möcht ich natürlich hier auch gar nicht verschweigen. Ich hab die wirklich sehr privilegierte Möglichkeit, dass ich bei meinem Arbeitgeber beides nutzen kann. Also natürlich jetzt bisher Copilot Cowork kostenlos, aber auch eben davor schon Claude Cowork entsprechend mit mit diesem Bezahlvolumen.
Und ich muss schon wirklich sagen, Claude Cowork ist noch mal. ’ne Ecke bisschen besser, ’ne Ecke ’n bisschen schneller, wenn es eben um sehr, sehr komplexe Dinge geht oder vor allem auch um die Integration ins Filesystem. Ja, aber das ist gleichzeitig auch die größte Schwäche, was natürlich bei Claude sehr, sehr gut ist. Der Connector Standard ist sehr viel besser. Ja, das gibt sehr viel mehr Connectoren out of the Box, aber auch die man sich selber bauen kann. Da ist es bei Microsoft noch ein bisschen komplexer. Ja, aber beispielsweise haben wir bei Claude natürlich die Einschränkung, wir können nur Anthropic Modelle nutzen, während wir eben jetzt da bei Microsoft eben auch die Tür aufmachen können für DeepSeek, für.
OpenAI beispielsweise und das macht es natürlich dann auch wiederum sehr interessant und ich muss sagen, die M365 Integration gefällt mir und darum geht es ja hier auch in der Podcast natürlich bei Copilot Cowork deutlich besser. Und ja, dieser Blick über den Tellerrand ist natürlich wichtig, da ist natürlich nicht bei allen, bei allen möglich. Der größte Unterschied zwischen den beiden Tools und das ist eigentlich auch das Witzige, ist das Ganze Copilot Cowork läuft in der Cloud, in eurem Browser und Claude Cowork läuft auf eurer Maschine. Ja, das heißt, das halt ja eben von der lokalen Maschine abhängig, dass die läuft und da können ja den Laptop eben nicht so leicht zuklappen.
Plus natürlich die Integration für alles, was Unternehmensgovernance angeht. Ja, das würde jetzt die Enduser nicht so sehr interessieren, aber Purview, Audit Logs, eDiscoveries, Sensitivity Labels und so weiter, das sind Dinge, da sagt natürlich Microsoft über ihre Konnektoren, ja, da lassen wir Externe und dazu gehört natürlich am Ende Claude Cowork als Tool auch nicht so leicht ran. Ja, also. Das heißt, hier habt ihr schon von Anfang an nur diese bezahlte Version gehabt mit dieser tokenbasierten Abrechnung, das eben jetzt bei beiden gleich ist. Ihr habt eben die Abhängigkeit vom Rechner weg und eben die bessere Integration in M365 Copilot.
Wenn ihr eben aber viel mit externen Tools arbeitet oder dann auch eben oft ins Thema Coding wechseln wolltet, ja also in eine Art von. oder in dem Fall in in die Art von Claude Code, dann habt ihr natürlich hier mit Claude Cowork auch noch ein sehr, sehr starkes Tool, das man dafür nutzen kann. Ja, wenn ihr Unternehmensentscheider seid und euch vor allem Governance und administrative Fähigkeiten wichtig sind, dann hilft euch natürlich am Ende der ganze Claude Cowork nicht. Da ist natürlich Copilot Cowork die deutlich bessere Alternative, weil die eben direkt in die Microsoft Systeme komplett integriert ist.
Ja, und Wir runden das Ganze ab mit einer Art von von Outro, sag ich mal. Wir sind nämlich schon am Ende der heutigen Folge. Ja, Cowork hat für diese Folge 31 Minuten geschätzt. Wir sind jetzt bei 41. Na ja, das geb ich ihm jetzt gleich mal als Feedback zurück und dann kann ich den Skill noch ein bisschen anpassen. Ich hoffe, euch hat es gefallen. Ja, ich hoffe, es war interessant für euch. Es ist ein sehr, sehr großes Thema. Ich hätte auch gerne mit einem Gast darüber gesprochen, leider aus Kurzfristigkeit, wie sich hier alles entwickelt, leider nicht mehr möglich.
Aber ich hoffe, ihr habt, ihr habt die die Motivation, ihr habt noch ein bisschen Zeit, es auszuprobieren, ihr könnt es noch mal testen auf Herz und Nieren, wenn ihr eben das schon getestet habt, dann habt ihr jetzt noch bis Ende Juni die Möglichkeit, es komplett zu testen und schreibt mir doch mal in den Post von dieser Podcastfolge, wie euch das Thema Cowork gefällt. Ja, was ihr dazu sagt, wie ihr das findet, ich bin einfach nur persönlich total beeindruckt, ich bin beeindruckt von dem Sprung, ich bin beeindruckt von der Funktionalität her, macht das richtig, richtig Spaß, ich hab doppelt so viel Aha-Momente mit Copilot Cowork wie mit Copilot, vielleicht auch, weil ich da schon ein bisschen das länger drin bin in dem Ding, aber ich muss wirklich sagen, das macht mir extrem Spaß.
Also ich hoffe, das Thema Bezahlmodell lässt euch beziehungsweise euren Arbeitgeber nicht zu lange zurückschrecken und ihr könnt es bald nutzen und ich wünsche euch ganz ganz viel Spaß damit. Schreib mir gern, ob du damit was anfangen kannst und ansonsten wünsche ich dir wie immer einen wundervollen Tag. Bedanke mich fürs Zuhören und Mitdenken. Bis zum nächsten Mal bei 365 Checkpoint. Auf Wiederhören.
Orientierung
Kapitelmarken
- Intro & Einordnung
- Was ist Copilot Cowork?
- Skills & Funktionsweise
- Release & Entwicklung
- Copilot vs. Cowork vs. Scout
- Modelle & Technik
- Use Cases aus der Praxis
- Kosten & Abrechnung
- Tipps für effektive Nutzung
- Fazit & persönlicher Eindruck
An einer echten Aufgabe aus deiner eigenen Woche arbeiten wir das Thema dieser Folge im Copilot-Einzelcoaching durch.
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Begriffe aus der Folge
- Copilot Cowork Copilot Cowork ist ein Microsoft-Copilot-Erlebnis, das Aufgaben in Microsoft 365 ausführt, statt nur eine mögliche Vorgehensweise zu beschreiben. Es kann je nach Konto etwa E-Mails vorbereiten, Termine planen, Dokumente erstellen und Informationen aus der Organisation suchen.
- Copilot Credits Copilot Credits sind Microsofts gemeinsame Währung für nutzungsbasiert abgerechnete Dienste (Usage-based Billing): Copilot Studio, Cowork, Code, Autopilot (früher Scout) und Frontier-Modelle wie Astra und Fable. In Copilot kommen sie zusätzlich zur Lizenz, nicht an ihrer Stelle.
- Copilot Scout Microsoft Scout, oft Copilot Scout genannt, ist eine Vorschau-App für Windows und macOS, die nach deiner Freigabe Dateien, Browser und Microsoft-365-Daten bearbeiten kann. Du beschreibst ein Ziel in natürlicher Sprache; Scout wählt Werkzeuge und zeigt den Fortschritt.
- Work IQ Work IQ ist Microsofts Arbeitskontext-Schicht, die Agents mit passenden Informationen, Werkzeugen und Arbeitsbereichen aus Microsoft 365 verbinden soll. Die Dokumentation beschreibt, wie dadurch Aufgaben über Daten und Anwendungen hinweg in ihrem Arbeitszusammenhang bearbeitet werden können.
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