#60 Top 5 IT-Trends die 2026 wegen KI wieder zurück sind
Retro-Time: RPA, Custom Apps, Best of Breed und SharePoint Metdaten sind wieder in - und das alles wegen KI
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Kernaussagen
- Daniel Rohregger beobachtet, dass Konzepte, die vor zehn Jahren als veraltet, zu teuer oder zu komplex beerdigt wurden, 2026 ein Comeback feiern, aber nicht als Legacy, sondern durch KI neu erfunden.
- Daniel Rohregger sieht in Computer Use die Rückkehr der RPA-Grundidee, nur deutlich erweitert, moderner und sicherer: Der Agent bekommt einen eigenen Browser oder eine VM und bedient Oberflächen selbstständig.
- Daniel Rohregger sieht SharePoint als Daten- und Informationsplattform wieder an Bedeutung gewinnen: Copilot und Agents brauchen korrekte, aktuelle Daten, und Metadaten helfen ihnen, die richtigen Quellen zu finden.
- Daniel Rohregger beschreibt, dass die Zeit von der Idee bis zum funktionierenden Piloten bei eigenen Apps von Wochen auf Stunden oder Minuten gesunken ist, was Schatten-IT begünstigt und von Anfang an Leitplanken verlangt.
- Daniel Rohregger beschreibt einen Trend zurück zum vollwertigen PC, weil lokale KI und lokale MCP-Server Rechenleistung auf dem eigenen Gerät brauchen; er vermutet aber, dass dies eine Übergangstechnologie ist.
Aus dem Transkript zusammengefasst, Stand der Folge vom 4. Februar 2026.
Shownotes
Darüber sprechen wir
In dieser Folge schauen wir auf fünf IT‑Trends, die wir eigentlich längst beerdigt hatten – und die jetzt, dank künstlicher Intelligenz, stärker zurück sind als je zuvor. Warum erleben RPA, SharePoint‑Liebe, Custom Apps, Best‑of‑Breed‑Konzepte und sogar Fat Clients ein Comeback? Genau das bespreche ich heute.
Kurzübersicht
Wie KI die Rückkehr alter Konzepte notwendig und sinnvoll macht
Warum RPA mit Computer Use Agents völlig neu gedacht wird
Weshalb SharePoint wieder zum strategisch wichtigen Fundament wird
Wieso Custom Apps ein Revival erleben – und welche Risiken das birgt
Was Best of Breed heute wirklich bedeutet
Warum lokale Rechenpower und Fat Clients wieder relevanter werden
Kapitelübersicht
00:00 Einstieg und Konferenz‑Inspiration
00:20 Trend 1: RPA wird zum Computer Use Agent
07:47 Trend 2: SharePoint wird wieder strategisch
13:45 Trend 3: Custom Apps und die neue Schatten‑IT
18:45 Trend 4: Best of Breed statt reiner Suites
24:16 Trend 5: Das Comeback des Fat Clients
29:54 Fazit und Ausblick
Inhaltlicher Überblick
In dieser Episode spreche ich über fünf IT‑Trends, die unerwartet wieder in Mode kommen. Dabei geht es nicht um Nostalgie, sondern um eine fundamentale Veränderung: KI zwingt uns, alte Ideen neu zu betrachten.
Ich beleuchte, wie RPA durch moderne Computer Use Agents plötzlich wieder ein ernstzunehmendes Werkzeug wird. Warum SharePoint – verstärkt durch Copilot, Agents und KI‑gestützte Intranets – wichtiger denn je ist. Weshalb Custom Apps dank Low‑Code, GitHub‑Agents und Power Platform einen zweiten Frühling erleben, gleichzeitig aber neue Risiken für Governance und Schatten‑IT mitbringen.
Außerdem zeige ich, wie Unternehmen sich zunehmend von reinen Suite‑Ansätzen lösen und wieder stärker auf Best of Breed setzen. Und schließlich klären wir, warum lokale Rechenleistung und echte Fat Clients angesichts KI‑Workloads wieder unverzichtbar werden – zumindest für eine Übergangszeit.
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Daniel Rohregger: https://www.linkedin.com/in/drohregger/
Transkript
Maschinell erstellt und redaktionell geprüft.
Es spricht Daniel Rohregger.
00:00 – Einstieg und Konferenz‑Inspiration
Ach Daniel, die Jeans, die schmeiß ich nicht weg. Die kommt bestimmt mal wieder in Mode, hat meine Mama immer gesagt. Und ich frag dich jetzt, erinnerst du dich noch an 2016? Wir haben ‘Cloud First’ geschrien, den PC zum reinen Bildschirm degradiert und wollten bloß keine Eigenentwicklungen mehr. Alles sollte Standard sein. Ja, und jetzt willkommen im Jahr 2026. Plötzlich sind Fat Clients, Schatten-IT und Custom-Apps wieder die heißesten Themen auf dem Markt. Warum Totgesagte länger leben und warum KI genau diese Retrokonzepte dringend braucht, darum geht es in der heutigen Folge von 365 Checkpoint, deinem Podcast rund ums Thema Microsoft 365. Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge 365 Checkpoint und schön, dass du wieder mit dabei bist.
Ich bin zurück aus Tallinn, denn dort war ich auf einer richtig coolen Konferenz zum Thema Microsoft 365 und und Cloud, durfte dort auch den ein oder anderen Vortrag halten und hab auch natürlich ganz gespannt zugehört, was die anderen so erzählt haben und das hat mich ein bisschen zu dieser Podcastfolge inspiriert. Nämlich möchte ich heute mit euch 5 IT Trends besprechen, die wieder, ich sag jetzt mal, in Mode sind, en vogue könnte man sagen, oder einfach die wieder in sind. Ja, und ich würde sagen, wir gehen direkt rein und sprechen über diese Phänomene, denn eigentlich können wir diese Phänomene in der IT ständig beobachten.
Aber ich würde fast sagen, selten so jetzt, selten so stark wie jetzt 2026. Ja, Technologie bewegt sich in Wellen. Konzepte, die wir vor 10 Jahren als veraltet, zu teuer oder zu komplex beerdigt haben, feiern gerade ein massives Comeback. Aber und das ist der entscheidende Punkt, Sie kommen nicht als Legacy zurück. Sie werden jetzt durch die künstliche Intelligenz neu erfunden beziehungsweise neu gebraucht und lösen Probleme, die wir aus der reinen Cloudwelt gar nicht lösen konnten oder nicht lösen mussten. Wir sprechen jetzt über diese 5 Trends und bin sehr gespannt, was ihr dazu sagt. Wie immer freue ich mich jederzeit, wenn ihr hier unter dieser Folge kommentiert oder mir auf LinkedIn unter dem Post zu dieser Folge Bescheid gebt.
00:20 – Trend 1: RPA wird zum Computer Use Agent
Also, lasst uns direkt mit dem ersten Thema starten. Ein Thema, bei dem viele IT Admins früher sofort Kopfschmerzen bekommen haben und auch ich muss sagen, ich hab das nie so richtig ernst genommen, nämlich RPA. Robotic Process Automation. In der Microsoft-Welt besonders bekannt unter dem Begriff Power Automate Desktop, ja, beziehungsweise noch weiter zurück oder parallel dazu UiPath oder auch Blue Prism. Ja, es war quasi eine Krücke, eine Möglichkeit, oder man könnte auch sagen Screenscraping. Ja, das heißt, man hat quasi ein System programmiert, wie makromäßig auf bestimmte Buttons zu drücken. Ja, das hat so lange funktioniert, wie diese Buttons auch an der Stelle waren.
Ja, gerade. bei den Produkten von Microsoft, wo dann doch auf einmal ’n Button anders heißt oder an einer anderen Stelle ist, ’ne andere Farbe hat oder ja, sich an der Auflösung was ändert, oft ’n bisschen schwierig. Ja, also RPA war ja früher die Möglichkeit, ja, ich sag jetzt mal, einfache Klickarbeiten zu automatisieren. Ja, ganz einfach gesagt, oder immer wieder einfache Abläufe quasi von einem, ja, Roboter, einen Roboter, diesen Prozess zu automatisieren zu lassen, also RPA. Und dieses Konzept, diese Grundidee, ist jetzt wieder zurück, aber eben mit generativer KI Computer Use beziehungsweise Computer Use Agents. Das erste Mal so richtig mit dem Thema befasst, hab ich mich tatsächlich letztes Jahr, ungefähr vor einem Jahr, ja, letztes Jahr in San Francisco.
Dort war ich auf einem GitHub Agent Event und durfte dort einige interessante Leute kennenlernen, die vor allem die Background-Technologie Zu diesem Computer Use quasi gebaut haben, also diese Webbrowser, die von den Agents genutzt werden, haben da ein bisschen auch verstanden, wie diese, wie diese verschiedenen Modelle arbeiten. Und es ist total spannend, weil die Möglichkeiten, die sich hier aufmachen mit diesem Thema Computer Use, ist wirklich gigantisch. Ich sag jetzt mal ein einfaches Beispiel. Wir können ja zum Beispiel auch heute schon über verschiedenste Systeme, Flüge Bücher, Flüge buchen, Flüge buchen, über verschiedenste Systeme, Flüge buchen, aber auch Hotels buchen und so weiter.
Was da im Hintergrund passiert, sind eigentlich immer irgendwelche Schnittstellen, immer irgendwelche APIs, die untereinander miteinander kommunizieren, die was senden, die was zurückgeben, die was bestätigen und so weiter. So, und diese APIs, die sind natürlich immer schwierig, die muss immer die Gegenseite verstehen, eintragen, oft gibt es dafür keine Standards und so weiter. Ja, wechseln wir jetzt in die, sag ich mal, Welt der Agenten, haben wir da teilweise jetzt schon die Möglichkeit, dass auch diese Agenten auf solche APIs zurückgreifen können oder dass wir jetzt vielleicht sogar schon MCP Server nutzen können von verschiedenen an Produkten, die also so ’ne vereinheitlichte KI gerechte Schnittstelle, könnte man sagen, zurückliefern.
Nichtsdestotrotz gibt es dann immer wieder die Situation, wo wir dann zum Beispiel bei einem Art von, sagen wir mal, Zeitungsabo, ja, wenn man eine ein ein Boulevardblatt oder auch eine eine renommierte Zeitung, nehmen wir jetzt mal die Süddeutsche, abonniert hat und man jetzt den Copilot bitten würde, von dem Premium-Abobereich von der Süddeutschen, denn die die relevantesten News zum Thema IT und Technik zusammenzufassen. Dass man dann die Schwierigkeit hat, dass der Copilot, der gar nicht mit der eigenen Identität und mit dem eigenen Login daherkommt. Ja, das heißt, ich müsste erst wiederum in meinem eigenen Browser dorthin navigieren und dann wiederum dorthin gehen, mich einloggen und von dort aus dann zum Beispiel im Edge den Copilot benutzen.
Total, sag ich mal, für den Zweck, ne? Wenn ich jetzt einfach nur ein Nachrichtenbriefing haben will, automatisiert jeden Tag in meiner Inbox. Ja, total unnötig und kompliziert, das auf diesem Wege zu machen. Was könnte also hier, was ist hier die Lösung genau? der Agent respektive der Copilot oder jeder andere KI Agent, den ihr draußen nutzen wollt, hat seinen eigenen Browser, bekommt von uns die Login-Daten einmal gespeichert und kann dann quasi selbständig hinter diese Paywall navigieren und kann quasi durch diese durch diesen Computer Use quasi sehen und kann dort eben dann, was er auf dem Bildschirm lesen kann, wiederum verwerten, zusammenfassen, lesen und dann ja verarbeiten.
Und Das Ganze, und das geht jetzt quasi dann auch in den nächsten Schritt, geht natürlich nicht nur für Webinhalte. Sondern wir stellen uns jetzt vor, unsere Agents, die wir in bei uns nutzen, in unserem Unternehmen nutzen, die bekommen vielleicht nicht nur einen Browser, sondern die bekommen ’ne ganze VM. Ja, die bekommen ’ne Windows 365 VM oder ’ne Azure VM mit mit Linux drauf oder mit einem Serverbetriebssystem, ganz egal. und die können quasi, weil es virtuell ist, dieses Tool bedienen. Das heißt, sie können dort quasi logische verschiedene Schrittabfolgen machen. Es gibt da so ’n schönes Beispiel, ne, man hat so ’n altes Invoicing Tool, wo man manuell die Daten eintragen muss und da könnte man natürlich jetzt ’nen schönen einfachen Agent bauen, der quasi, wenn man noch auf dieses alte Tool quasi setzt, diese Aufgaben dann macht.
Und das ist schon eine sehr, sehr coole Sache und das ist der definitiv ’n Trend. Ja, natürlich deutlich erweitert und deutlich moderner und sicherer als RPA, aber natürlich auch mit vielen Herausforderungen, aber auch mit vielen, vielen Vorteilen, die wir jetzt definitiv immer wieder besprechen und wo ich sagen kann, das ist ein Trend, den ich jetzt wieder kommen sehe, wo wir eben jetzt drüber sprechen, sag ich mal, auf einem Bildschirm basiert, solche Prozesse abzubilden und auch sehr, sehr viele Möglichkeiten darin sehe, auch viele Sachen zur zu vereinfachen.
07:47 – Trend 2: SharePoint wird wieder strategisch
Der zweite Punkt, der zweite Trend, den ich positiver Weise wieder zurück sehe, ist die Liebe zu SharePoint. Ja, weil natürlich gerade jetzt in meiner Bubble viele mit Copilot und SharePoint Agents und Copilot Agents und Copilot Studio und so weiter arbeiten, wird auf einmal die SharePoint Plattform als Datenplattform und als Informationsplattform wieder relevanter. Und da kommen jetzt mehrere Faktoren ins Spiel, nicht nur, dass SharePoint per se wieder relevanter wird oder interessanter wird. Ja, zum Beispiel auch die Rolle von SharePoint als ein Intranet wird wieder häufiger diskutiert, gerade auch als ein KI Ready Internet, Intranet. Denn wir haben die Möglichkeit, da mit SharePoint Agents oder Copilot Studio Agents wirklich mit wenig Aufwand, mit wenig Know-how, ein super Tool Aufzubauen, das unseren Mitarbeitenden einen riesen Mehrwert geben kann, wirklich sicher und einfach durch unser Unternehmen zu navigieren und Informationen zu finden.
Ja, damit einhergehend merken wir aber auch die Liebe und die Aufmerksamkeit hin zu dem Thema Datengovernance und Datenqualität wird wieder relevanter. Ja, das hat im Prinzip auch damit zu tun, weil natürlich jetzt gerade der Copilot, der auf alle meine SharePoint-Daten Zugriff hat, möglichst natürlich Daten finden sollte, die korrekt, die inhaltlich passend und die den aktuellen und korrekten Anforderungen und Fragen entsprechen. Das heißt, wenn ich von dem gleichen Preisblatt 10 verschiedene Varianten habe und beide wurden irgendwann mal geändert und keiner weiß, was das aktuelle ist, dann wird sie auch der Copilot schwer tun. Dementsprechend sprechen wir jetzt auf einmal auch wieder über das Thema Metadaten.
Ja genau, Die Liebe zu Metadaten ist wieder da. Auch das finde ich einen sehr schönen Trend, der zurückkommt. Ja, ist mir viel lieber als Röhrenjeans, denn die passen mir überhaupt nicht. Aber wenn ihr jetzt also auch da gerade dabei seid, definitiv, das sind Themen, über die wir sprechen. Ja, also zum einen, wie bauen wir unseren SharePoint auf? Wer darf neue SharePoints erstellen? Wie schaut unserer, wie schaut unser Intranet aus auf SharePoint? Aber auch welche Daten liegen da? Wie lang liegen die Daten da? Welche Daten liegen da? Ja, also alle diese Fragen, die werden immer relevanter.
Ich beschäftige mich ganz häufig mit dem Thema Oversharing, das heißt mit dem, dass die richtigen Mitarbeitenden im richtigen Zeitpunkt die richtigen Berechtigungen haben und nicht potenziell sensitive Daten im Unternehmen überall verfügbar sind für alles und jeden und auf einmal der Copilot Sachen ausspuckt, von denen ich gar nicht wusste, dass ich darauf Zugriff habe oder ja, mir Informationen ausspuckt, die eigentlich gar nicht für mich bestimmt sind. obwohl ich da einfach natürlich Berechtigungen hab. Ja, die KI ist da nicht das Problem, aber natürlich ist hier in dem Fall die KI ein bisschen der Accelerator. Also ja, sag ich mal, eine Schnittstelle, über die man gerade an diese Informationen vielleicht leichter rankommt und das ist definitiv auch ein Trend, auch vielleicht ein bisschen ein Trend zur Angst.
Ja, dass man auch ein bisschen übervorsichtig wird, ne. Also gerade bei diesem ganzen Thema. SharePoint Daten, Daten Governance, wer übernimmt denn hier die Verantwortung? Ja, dann ist merkt man natürlich, die IT will sich den Schuh nicht anziehen, logischerweise, sondern guckt so ein bisschen in Richtung Seitenlinie zu den Datenverantwortlichen. Die stehen jetzt auf einmal da und sagen: ‘Ja, bis ja, eigentlich haben wir schon die Verantwortung, aber bisher hatten wir die noch nie wirklich wahrgenommen, noch nie wahrnehmen müssen.’ Und auf einmal, ja, machen sich da ganz neue Gesprächsthemen, Gesprächsinhalte auf. die ich auch zu begleiten muss, begleiten darf und das ist dann auch wiederum ganz spannend und ganz witzig, sag ich mal, teilweise diese Diskussion zu verfolgen.
Aber wenn ihr jetzt als interessierter Hörer oder Hörerin hier mit dabei seid, lasst mich das zusammenfassend so sagen: SharePoint wird relevanter beziehungsweise die richtige Nutzung von SharePoint wird relevanter. Jeder hat SharePoint genutzt, meist im Zusammenhang mit Teams, Ja, als Datenplattform im Hintergrund für Teams, wer darf welche Daten erstellen, wer kümmert sich um die Aktualität der Daten, wer stellt auch sicher, dass die Berechtigungen die richtigen Personen haben. Das sind und bleiben Fragen, die jetzt immer vermehrt aufkommen. Und dann natürlich, wenn wir mal diesen grundlegenden Lifecycle und Governance Stack geklärt haben, dann wie können wir die Daten denn anreichern, Stichwort Metadaten.
Dass der Copilot noch besser die richtigen Quellen findet oder dass auch ein Agent noch die besseren Quellen findet. Ja, weil auch in einem Intranet, es ist vielleicht nicht jedes PDF, was hinterlegt ist, relevant. Auch da gibt es verschiedene Kategorien, verschiedene Arten von Dokumenten, die hinterlegt sind. Also, ihr merkt schon, das ist ein Thema. Ja, ich, ich fass das Ganze so bisschen unter unter AI Ready SharePoint zusammen, ja, was eben vom Data Lifecycle. anfängt, bis hin zum Thema Metadaten, Datenqualität, auch Datenreadiness für KI und es ist ein super, super spannender Themenvektor und bin gespannt, was da die, was da die die Zukunft bringt und würde sagen, das ist definitiv der der zweite Trend, der aktuell wieder zurückkommt.
13:45 – Trend 3: Custom Apps und die neue Schatten‑IT
Der dritte Trend, den ich dabei hab, der wieder zurück ist, sind Custom Apps. Genau, Eigenentwicklungen, Diesmal allerdings nicht so wie früher, ne? Damals hatten wir Access-Datenbanken, Excel-Makros, Excel-Worksheets, irgendwelche HTML Seiten oder vielleicht sogar selbstgebaute JavaScript-Anwendungen, die dann nach der Kündigung des Mitarbeitenden nicht mehr wartbar waren, wo keiner mehr wusste, ja sag mal, wer kümmert sich jetzt eigentlich hier um dieses, um, um, um dieses Excel-Monster von Peter, der nicht mehr da ist und ich muss sagen, diese diese Trend, dieser Trend und diese Liebe zum Thema Custom Apps, die merk ich jetzt wieder, die flammt wieder auf, dieser Trend kommt wieder zurück.
Warum? Es war nie so einfach wie heute, neue Apps zu erstellen. Es war nie so einfach wie heute, Applikationen, Dinge, Automationen zu erstellen, Codeschnipsel zu verwenden oder eben auch eigene Apps zu bauen. Tatsächlich, Der niedrigste oder einfachste Einstiegsvektor ist natürlich alles, was allein schon mit Python und HTML möglich ist. Das nutze ich zum Beispiel persönlich sehr, sehr gerne, wenn ich beispielsweise für unsere Online-Konferenz, die Copilot-Community-Konferenz, ein kleines Los-System gebaut hab. Wenn wir einen Gewinner auslosen, gibt es da entsprechend einen einfachen Prompt, der genau beschreibt, was ich machen möchte und raus kommt eine statische Webseite, in der ich dann beispielsweise eine CSV hochladen kann und somit dann einen Gewinner ziehen kann.
Auch das könnte man schon als kleine Custom App bezeichnen. Das Ganze geht aber natürlich noch weiter. Bleiben wir im Microsoft Ecosystem. Es gibt den sogenannten App Builder Agent. Der App Builder Agent ist im Prinzip ähnlich, nur noch erweitert, denn er gibt uns kein Dokument zurück oder keine Datei, die wir dann völlig bearbeiten können, sondern er erstellt auf Zuruf eine React App und erstellt auch eine zugehörige SharePoint Komponente. Beispiel, das ich hier immer habe, ist ein Projektmanagement Dashboard, also eine Art von PMO. Das kann ich mir jetzt mit einem etwas ausgeklügelten Prompt einfach vom Copilot bauen lassen.
Diese App wird dann, so wie ich das gesehen hab, in React geschrieben und speichert die Daten und die Informationen dann permanent, zum Beispiel in einer SharePoint Liste. Ich kann diese App dann teilen und gemeinsam nutzen. Das ist eine super, super Möglichkeit. Es bietet unfassbar viele, sag ich mal, Visionsmöglichkeiten oder die Geschwindigkeit von einer Idee zu einem funktionierenden Piloten ist von Wochen auf Stunden, wenn nicht sogar Minuten gesunken. Aber natürlich macht es dann auch die IT, die Schatten-IT, irgendwo. höher beziehungsweise die Gefahr dafür höher, weil wir dort einfach dann auf einmal vielleicht im Hintergrund Geschäftsprozesse sehen, die auf eigens entwickelte Apps zurückgreifen, die am Ende niemand mehr monitoren kann.
Das Ganze gipfelt natürlich oder oder multipliziert sich am Ende in diesem ganzen Thema Agents. Ja, denn auch ein Agent ist am Ende eine Art von Applikation, eine Art von Custom App, gerade wenn wir dann in Copilot Studio Einen Agent bauen, der Automatisierungen drin hat, Agent Flows oder der Power Automates abruft, der den Usern irgendwelche Adaptive Cards schickt oder der selbständig Prozesse wiederum anstößt, mit Drittanbietersystemen spricht und so weiter und so fort. Dann haben wir damit Businessprozesse. automatisiert oder mit KI versehen und wer kümmert sich jetzt da drum? Ja, war das wieder der Peter, der aber jetzt aufgrund der KI sich so fit gemacht hat, dass der Peter auf einmal von einem Beratungsunternehmen angefragt wird und dann nicht mehr bis zur Rente da ist, sondern nur noch 4 Wochen bis zum Monatsende oder 2 Wochen zum Quartalsende?
Ja, ihr wisst, auf was ich hinaus will. Also hier ist es jetzt noch viel, viel wichtiger als bisher, wirklich von vornherein Leitplanken zu setzen. Wenn wir beispielsweise mit unseren Kunden Hackathons machen, wo wir gemeinsam solche Agenten entwickeln, ist die Grundannahme, hey, wir machen das zum Beispiel in einem Environment, wo ihr davon ausgehen könnt, dass ihr dort alles tun könnt, das ist sehr offen, aber das ist niemals production ready. Alles, was da drin ist, ist nur zum Testen und ihr könnt damit machen, was ihr wollt, aber nach 4 Wochen zum Beispiel wird es wieder gelöscht oder ihr könnt es gar nicht so weit freigeben, weil es beschränkt ist auf ’ne bestimmte Gruppe zum Beispiel.
Also ihr könnt es gar nicht im komplett für das Unternehmen freigeben und es wird auch eben wieder gelöscht. Man kann es exportieren, man kann das sichern, man kann es kopieren und so weiter. Aber wenn man das tut, dann muss man spätestens einen Prozess durchlaufen, wo dann dieser Agent oder im anderen Beispiel eben diese selbst entwickelte App dann wirklich auch als Unternehmens App als als als als Business Anwendung geflaggt wird, irgendwo aufgenommen wird in einer Art von Softwarekatalog und da dort auch entsprechende Ownership bekommt, Verantwortung bekommt Und einfach auch die Information da ist, dass jetzt dieser Prozess über den neuen Weg gemacht wird.
Das ist hier ganz, ganz wichtig. Wir wollen dann immer mit diesen, mit diesen Methoden gar nicht die, sag ich mal, eine IT Innovation bremsen. Aber wir wollen am Ende auch nicht diesen, dieses unfassbare Chaos entstehen lassen und diesen absoluten Wildwuchs, den dann am Ende keiner mehr monitoren kann. Und dann am Ende hier nur noch die Hände hochstreckt und sagt: ‘Ja, ich bin nicht dafür zuständig.’ Das wollen wir von Anfang an verhindern. Ja, wir, wir bewegen uns jetzt wirklich weg. von von von diesen ja Produkten, die auch alles können und alles machen wollen, hinzu mehr Innovationskraft im Unternehmen, weil auch die Personen, die es entwickeln, am Ende auch sehr, sehr wichtig werden.
Ja, aber da müssen wir eben jetzt auch aufpassen, dass wir das mit organisatorischen, technischen Maßnahmen sauber, sauber abfedern.
18:45 – Trend 4: Best of Breed statt reiner Suites
Ja, wir kommen zum Trend 4. Ja, die sag ich mal, Jeansjacke kommt zurück. Ja, denn die alte Diskussion wird wieder belebt Best of Breed versus Best of Suite. Ja, früher oder wir haben auch ganz, ganz, ganz bis vor kurzem noch immer über Single Vendor Strategien und möglichst alles von Microsoft oder SAP oder Salesforce und so weiter im im Ansatz Best of Best of Suite zu haben. Und ja, ich glaube langsam bricht es ein bisschen. ich Ich glaube trotzdem, dass es dass es vielleicht gar nicht zwingend diese alte Diskussion im im alten Sinne ist, also wirklich Best of Breed versus Best of Suites, sondern vielleicht auch Best of Suites.
Ja, das heißt, ich glaube, wir werden weiterhin in meiner Welt natürlich gerade Microsoft als als primären Impulsgeber, als primäre Plattform haben. Aber ich glaube, wir werden auch definitiv immer mehr die Herausforderung haben, dass einfach jetzt durch künstliche Intelligenz diese Entwicklungsgeschwindigkeit dermaßen schnell ist, dass es wahrscheinlich auch aus unternehmerischer Sicht fatal wäre, jetzt noch diesen Best-of-Suite Gedanken vollumfänglich zu verfolgen. Ja, das ging, glaub ich, noch ganz gut bis vor dem Zeitpunkt vor künstlicher Intelligenz. Da war auch ich wirklich jemand, der gesagt, der gesagt hat: ’Hey, in einer bestimmten Unternehmensgröße oder in einem bestimmten Kontext, kann man wirklich mit Microsoft fast alles abdecken.
Ja, vom, sag ich mal, Dynamics CRM, angefangen über Customer-Lösungen, über eigene Applikationen mit der Power Platform bauen, mit Automatisierungen und so weiter und so fort. Ja, aber jetzt natürlich merken wir allein schon, wenn wir nur das Thema Bildgenerierung mit KI anschauen, da ist Microsoft nicht mit vorn dabei. Ja, oder wenn wir über das Thema wirklich intelligente Telefon KI sprechen, haben wir zum Beispiel ElevenLabs, die einfach unfassbar stark sind. Ja, das heißt, es wird sich jetzt zwingenderweise dorthin bewegen, dass wir uns ein bisschen öffnen und dass wir auch dann gucken müssen, wie können wir jetzt Schnittstellen schaffen.
Ja, da geht es jetzt nicht drum zu sagen, ja, jetzt gibt es diese Woche wieder ein neues, besseres Model, jetzt brauchen wir das wieder auf gar keinen Fall. Ne, sag ich mal, diesen Job für die allgemeine KI, das macht Microsoft für uns, meiner Meinung nach. Ja, Wir merken jetzt schon, wir machen so ein bisschen auf, wir gucken so in Richtung Anthropic, wir holen uns die, die die Anthropic Modelle mit in den Copilot rein. Es ist definitiv ein Trend, den Microsoft auch weiter verfolgen wird. Also auch hier selber zu sagen, wir gehen nicht mehr nur auf OpenAI, sondern wollen am Ende das beste Modell für den Copiloten liefern, da mach ich mir gar keine Sorgen.
Aber wenn ich jetzt gerade, keine Ahnung, im Bereich Marketing unterwegs bin, ja, oder wenn ich im Bereich Kundensupport unterwegs bin, da muss ich definitiv die Augen offen halten, wenn ich Webseiten baue. Ja, wir werden, glaub ich, immer mehr Schnittstellen bekommen und diese, diese Aufgabe jetzt, diesen, diesen definitiv diesen Best of Best of Suite Ansatz ein bisschen aufzubrechen und sagen, ja, wir brauchen weiterhin eine gute allgemeine Plattform für vieles, aber wir werden mehr spezifische Drittanbieter mit speziellen Lösungen oder eben mit speziellen Plattformen wiederum finden. Ja, Das heißt, ich glaube, es wird ganz normal sein, dass wir in einem bis 2 Jahren, sag ich mal, Agenten von verschiedensten Plattformen bei uns verwalten, weil eben vielleicht einer die besten Video-Generierungsmodelle und Agenten hat, weil eben dafür ein anderer Anbieter unglaublich gute Bildgenerierungsmodelle hat.
Wiederum ein anderer, vielleicht unfassbar gut. Einfache Telefonassistenten bauen kann oder wiederum jemand anders besonders gut auf Windows oder Linux Maschinen, vielleicht Computer Use anbieten kann und diese dann alle zu managen, das wird die Aufgabe sein. Ich glaube, da ist definitiv weiterhin Platz für große Suites wie Microsoft, aber ich glaube, es wird tatsächlich in einigen Bereichen und es sind dann nicht nur hochspezialisierte Gebiete, so wie es vielleicht bisher in in. im im gesundheitlichen Bereich war oder auch im Bankenbereich, wo wir gesagt haben, ja, da gibt es halt Spezialsoftware, ne, keine Ahnung, elektronische Patientenakte und und Krankenhaus, Informationen, Datenschutz, extra Container und Software und so weiter, ne.
Ich glaube, wir werden schon auch wirklich in vielen Unternehmen in den verschiedenen Bereichen dann jetzt zunehmend diese Champions dort auch wiedersehen und dort auch integrieren müssen. Das wird definitiv wieder ein Trend sein, wo wir uns dann wieder mehr auch. auch auf diesen Governance Gedanken, aber natürlich auch auf diesen Kampf, wollen wir das mit einer bestehenden Suite oder wirklich mit einem One Trick Pony oder mit einem einer Spezialsoftware lösen. Bevor ich zum nächsten und letzten Punkt komme, ein kleiner Hinweis in eigener Sache, wenn dir diese Folge gefällt, dann klick doch in deiner Podcast App auf Folgen oder abonnieren.
Das unterstützt den Podcast und hilft mir dabei, diese Themen in noch mehr Ohren zu bringen. Von Leuten, die Microsoft 365, Copilot und Agents genauso geil finden wie wir. Wenn du ihr nicht nur diese Folge, sondern auch der ganze Podcast richtig gut gefällt, kannst du auch gern eine Bewertung, am besten natürlich 5 Sterne, abgeben. Vielen Dank für deine Unterstützung und schon geht es weiter.
24:16 – Trend 5: Das Comeback des Fat Clients
Ja, das nächste Thema beziehungsweise das letzte Thema schon, über das ich heute sprechen möchte und der letzte Trend, der zurückkommt, ist der sogenannte Fat Client. Ja, wir haben ja fast schon den normalen PC totgesagt. Ja, und auch Microsoft bringt auch immer noch, sag ich mal, neue Produkte raus, die stark in die Richtung Thin Client oder Zero Client gehen und ich glaub auch nicht, dass das ein Trend ist, der sich komplett umkehrt. Aber wir merken natürlich jetzt und es ist auch auch irgendwie sehr sehr witzig zu sehen, wenn man jetzt mit mit Leuten spricht und sagt, ja jetzt war ich hier auf einmal im Flieger und jetzt konnte ich hier gar nicht mehr meine E-Mails mit ChatGPT schreiben oder jetzt konnte ich gar nicht mehr meine PowerPoints mit Copilot machen.
Ja, und da merken wir natürlich jetzt, kommen wir schon ganz schnell auf einmal bei dieser bei diesem hohen Einfluss oder von dieser ja schon teilweise hohen Adoptionsrate von diesen KI Agent, die am Ende alle mit Internet funktionieren und alle ihre Rechenpower aus den verteilten Rechenzentren ziehen zu einem Punkt, wo wir sagen, Mensch, das wär eigentlich schon toll, wenn wir lokale KI hätten. Und aktuell ist es so, das geht ja auch schon, ne, einige Anbieter probieren es ja auch schon. Apple ist jetzt gerade so bisschen auch dran gescheitert, weil sie gemerkt haben, hm, eigentlich haben wir schon starke Geräte, aber so wirklich, wenn wir uns ehrlich sind, zumindest heute, Siri, das ist immer noch sehr. ausbaufähig, könnte man sagen.
Ja, improvable. Also, wenn ich dann Siri was frage, jede zweite Antwort sagt, ja, ich kann ja für ChatGPT nutzen und es läuft natürlich wiederum nicht lokal, sondern das läuft am Ende wieder in der Cloud. Jetzt hat haben sie gesagt, sie wollen weg von ChatGPT und möchten das Ganze mit Gemini umsetzen. Ob das Ganze dann auf dem Device läuft, glaube ich nicht. Ja, Windows bietet ja zum Beispiel auch schon eine Möglichkeit an, lokal KI zu nutzen. Ich hab auch dazu vor kurzem mal ein Video hochgeladen, das Ganze nennt sich zum Beispiel Microsoft Foundry Local, wo ich mir lokal auf meinem PC AI Modelle hosten kann und dort quasi auch Aufgaben ausführen kann und das dann beispielsweise mit LM Studio genauso bedienbar machen kann wie wie ein ChatGPT oder wie ein Copilot oder wie Perplexity.
Und das geht natürlich schon in ’ne ganz spannende Richtung, ne? Das heißt, dann kann ich auch offline nutzen, dann kann ich auch gerade so kleinere Aufgaben, ne, wie jetzt irgendwelche, vielleicht so ’ne so ’ne leichte Bildretusche oder einfach mal kurz ’n Text umschreiben, brauch ich dann keine Internetverbindung, brauch ich auch keine Subscription, sondern dafür kann ich meine lokale Hardware nehmen. Aber dann brauch ich natürlich ein bisschen Compute, da brauch ich ein entsprechende bisschen Rechenpower, ja, und wenn wir jetzt weiter schauen. in den aktuellen Trend, ja, erst von von von letzter Woche eigentlich, ja, wie heißt der, Moltbot beziehungsweise OpenClaw, Clawdbot, da merken wir auf einmal, Mensch, jetzt brauchen wir nicht nur, also wir brauchen nicht nur lokale Rechenleistung, sondern wir brauchen auch wirklich unsere, unsere, unseren Client, um quasi damit Brücken zu schlagen, ja, also lokale MCP Server, Geh mal bei mir in mein Outlook rein und überwache das.
Ja, oder öffne mal auf meinem PC WhatsApp und und schreibe ich hier mal was raus. Ne, geh mal bei mir unter, ich weiß nicht, C:\Downloads und lad mal die ganzen Sachen in die Cloud hoch und so weiter und so fort. Ja, also das heißt, der der lokale PC, die lokale Infrastruktur wird zunehmend wichtig. Rechenleistung wird zunehmend wichtig und auch, dass sie verfügbar ist dort, wo wir sind. nicht nur in der Cloud, ja, das bleibt natürlich weiterhin ein Thema. Wir haben ja unter diesem Trend 1 schon drüber gesprochen, Computer Use, na klar, Rechenleistung in der Cloud mit Zugriff auf den PC in der Cloud, weiterhin super wichtig, gerade für Geschäftsprozesse, aber für die persönliche Produktivität kaufen sich die Leute jetzt einmal Mac Mini und sagen, Mensch, da brauche ich jetzt eigentlich hier meine ganzen Sachen on prem oder hier lokal auf meinem PC, bisschen lokale Rechenpower, damit ich hier das Ganze laufen lassen kann.
Ja, kann noch nicht genau sagen, wie temporär dieser Trend ist. Ja, aber ich glaube, das ist jetzt bisschen so eine Übergangstechnologie, bis am Ende das Ganze so smart und so klein läuft, dass wir das wirklich auch auf normalen PCs, vielleicht sogar irgendwann auch auf auf Thin Client nutzen können. Aber es ist auf jeden Fall ein Trend, sag ich mal wieder zurück zum Fat Client. Ja, ein Hin zum vollwertigen PC, zum vollwertigen Mac, zum vollwertig ausgestatteten Windows, weil wir eben für auch solche Dinge dann Rechenpower brauchen. Ja, denken wir an an Recall, glaub ich, heißt es.
Windows Recall läuft komplett lokal auf meinem PC, gibt mir die Möglichkeit zu sehen, was ich den ganzen Tag gemacht hab. Ja, weitere kleinere KI Funktionen, die sich dann in zum Beispiel Copilot plus PCs drin verstecken. Ja, das wird alles über lokale Hardware realisiert, die eben dann die Rechenleistung übernimmt. Hat eben den großen Vorteil, ich kann es nutzen, wenn ich unterwegs bin. Ich brauch keine Internetverbindung dazu, aber ich hab eben mindestens ein Gerät, das eben ja diese Hardware an Bord hat. Ja, möchte ich eigene Hardware nutzen, um daraus was zu automatisieren. brauch ich entsprechend auch die ganzen installierten Programme bei mir.
Ja, also möcht ich lokale MCP Schnittstellen ansprechen, müssen die Programme bei mir installiert sein und natürlich sollten es dann nicht nur am Ende irgendwelche Testsysteme sein, sondern am Ende sollten es die Apps sein, die ich auch wirklich im täglichen Gebrauch benutze.
29:54 – Fazit und Ausblick
Also ein spannender Trend, ein spannendes Thema und damit beende ich auch schon wieder diese Folge 365 Checkpoint. Ich hoffe, es war für dich genauso spannend wie für mich, ein bisschen über diese Themen zu überlegen, ein bisschen zu recherchieren. Das war es schon wieder für diese Folge. Wenn du möchtest, schau gerne auf LinkedIn vorbei. Schick mir gerne eine Nachricht oder kommentier unter diesem Post. Wenn es irgendwelche Themen gibt, die ihr gerne hören möchtet, schreibt mir. Denn ich war und bin wie immer euer Host Daniel Rohregger und ich wünsche dir einen angenehmen Tag. Auf Wiederhören.
Orientierung
Kapitelmarken
- Einstieg und Konferenz‑Inspiration
- Trend 1: RPA wird zum Computer Use Agent
- Trend 2: SharePoint wird wieder strategisch
- Trend 3: Custom Apps und die neue Schatten‑IT
- Trend 4: Best of Breed statt reiner Suites
- Trend 5: Das Comeback des Fat Clients
- Fazit und Ausblick
Zum Thema
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Begriffe aus der Folge
- Computer Use Computer Use ist die Fähigkeit eines Agenten, eine Benutzeroberfläche automatisiert zu bedienen: Er liest einen Screenshot, plant den nächsten Klick oder Tastatureingabe und prüft anhand des nächsten Screenshots das Ergebnis. Das funktioniert auch dort, wo es keine strukturierte Schnittstelle gibt.
- MCP (Model Context Protocol) MCP (Model Context Protocol) ist ein offener Standard, über den ein Agent sich mit externen Werkzeugen, Ressourcen und vorgefertigten Prompts verbindet. Statt jede Anbindung einzeln zu bauen, sprechen Agent und Server dasselbe Protokoll.
- Copilot Studio Copilot Studio ist Microsofts Low-Code-Werkzeug, mit dem Organisationen eigene Agents, Wissensquellen, Themen und Aktionen zusammenstellen. Es richtet sich an Teams, die einen Helfer für einen konkreten Prozess bauen und kontrolliert veröffentlichen wollen.
- SharePoint Agent Ein SharePoint Agent ist ein Agent, der direkt aus einer SharePoint-Site oder -Bibliothek entsteht und ausschließlich deren Inhalte nutzt. Er beantwortet Fragen nur mit Informationen, auf die die fragende Person ohnehin bereits Zugriff hat – eigene, weiterreichende Rechte bekommt er nicht.
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